Zu Beginn des Vietnamkrieges soll Korea-Veteran US-Major Barker als Anführer einer Gruppe von militärischen Beratern und eines Trupps vietnamesischer Freiwilliger einen bislang unbedeutenden militärischen Außenposten im Dorf Muc Wa besetzen. Der wurde ursprünglich Jahre zuvor von den Franzosen gegründet und musste später aufgegeben werden. Barker hat das nicht unberechtigte Gefühl, dass ihm und seinen Jungs ein ähnliches Schicksal wie den Franzosen blühen wird.
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Kriegsabenteuer, das auf die Anfangszeit des Vietnamkrieges zurückblickt und es dabei relativ einfach hat, eine Reihe düsterer Prophezeiungen zu wagen. Unter der Regie von Ted Post ("Callahan") führt Burt Lancaster ("Verdammt in alle Ewigkeit") einen Soldatentrupp an, in dem die üblichen Klischees vertreten sind. Das Schicksal, das die Soldaten erwartet, wird durch die Inschrift über dem Franzosen-Friedhof vorab angedeutet, die sich auf die sich aufopfernden 300 Spartaner bei der antiken Schlacht bei den Thermopylen bezieht.
Ein durchaus sehenswerter Film. Er zeigt kritische Untertöne und einen immer noch guten (wenn auch sehr müde wirkenden) Burt Lancaster. Ich kannte diesen Film nicht und fand ihn persönlich richtig gut gemacht. Das Organisations-Chaos der amerikanischen Führung in Vietnam kommt da so richtig gut zum Vorschein. Es ist die Phase wo es "nur" sogenannte "militärische Berater" in Vietnam gab. Die Geschichte ist interessant erzählt und die einzelnen Personen und ihre Schicksale werden gut beleuchtet. Die Motivatíon der Protagonisten ist sehr unterschiedlich und sehr glaubhaft dargestellt. Ein echter Geheimtipp meiner Meinung nach!
Vor dem Kauf habe ich den Film nicht gekannt, er wird wohl selten bis nie im TV gezeigt. Ist das bezeichnend? Danach habe ich den Film in meine Liste der besten "Antikriegs"-Filme ziemlich weit oben eingeordnet. Wieso? Kann ich nicht genau sagen. Der Film wirkt einfach - jedenfalls bei mir.