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Die letzte Partitur [Taschenbuch]

Peter Harris , Klaus E. Lehmann
1.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

14. November 2006
Venedig, 1741. Der berühmte Komponist Antonio Vivaldi legt seine letzte Beichte ab. Und sie ist von großem Interesse für die Mächtigen in Staat und Kirche. Fast drei Jahrhunderte später verfolgt der junge Violinist Lucio Torres die Spuren der geheimnisumwobenen letzten Partitur des großen Komponisten. Doch die rätselhaften Dokumente, die er in alten Archiven findet, bergen gefährliche Geheimnisse, für die sich bald auch die skrupellose Bruderschaft der Fraternitas Charitatis interessiert.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 430 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (BLT); Auflage: DE (14. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404922352
  • ISBN-13: 978-3404922352
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.646.403 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für Venedig-Kenner nicht empfehlenswert! 30. November 2006
Format:Taschenbuch
Leider war dieser Roman nicht sehr überzeugend - aus ungewöhnlichen Voraussetzungen entstand nur eine halbwegs interessante und teilweise nur mäßig spannende Geschichte mit reichlich klischeehaften Charakteren und, für den geübten Leser, oft vorhersehbaren Wendungen. Aufgrund der leider recht zahlreichen Fehler und "Schlampereien" (die vielleicht auch zum Teil auf die Übersetzung zurückgeführt werden können) ist "Die letzte Partitur" für Venedig-Kenner als Lektüre eher nicht zu empfehlen. Als Beispiele seien hier nur folgende genannt: häufig vorkommende falsche Namensangaben (so ist z.B. von einer Via Foscari die Rede - in Venedig werden die Straßen jedoch nicht Via, sondern Calle genannt; "Piazza de Santa Maria Formosa" anstatt "Campo Santa Maria Formosa"...); zwar wird das Sterbejahr Vivaldis korrekt erwähnt, jedoch ein völlig falscher Doge als zu dieser Zeit regierender genannt; es wird ein modernes Geschäftshaus mit Luxus-Einkaufszentrum in einer völlig unpassenden Gegend "hinzugedichtet"; die Eintrittsgebühr in einer Kirche (in der noch dazu kein Eintritt verlangt wird!) wird mit komplett unrealistischen 6,- Euro angegeben; und sozusagen als Krönung des ganzen geht der ermittelnde Kommissar - mitten in Venedig - zu seinem am Rande des Platzes geparkten Auto!!! Genauere Recherchen/Überprüfungen hätten diesen Roman vor solch peinlichen Pannen bewahren können.
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2.0 von 5 Sternen Groschenromanqualität 4. August 2011
Von Regine
Format:Taschenbuch
Man merkt, dass dieses Buch das erste des Autors ist. Unbeholfener Stil, phantasielose Sätze. Die Beschreibung der Liebesszenen hat Groschenroman-Charakter. Das Prinzip des Zufalls wird mehr als überstrapaziert. Die beiden Helden haben so viele Gegenspieler, dass man den Überblick verliert und das Interesse verliert. Schade, aus dem Plot hätte ein anderer Autor ein großartiges Buch machen können, so ist es vertane Zeit.
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1.0 von 5 Sternen Schwach geschrieben...lahm erzählt 22. Juni 2008
Format:Taschenbuch
Die Geschichte klingt eigentlich ganz interessant: Junger Musiker findet eine unbekannte Partitur vón Vivaldi, die eine verschlüsselte Botschaft an eine ominöse Geheimgesellschaft enthält und gerät bei der Lösung des Rätsels zwischen alle Fronten.
So weit so gut, doch was Harris daraus gemacht hat, ist weniger gut. Die Handlung ist vorhersehbar, mitunter kündigt sich jede Wendung der Ereignisse seitenlang an. Subtile Hinweise, die sich erst bei mehrmaligem Lesen offenbaren sind HarrisŽ Sache scheinbar nciht. Spannung kommt so nicht auf, zumal Harris auch jedes Ereignis aus verschiedenen Blickwinkeln erklärt, etwa wenn die handelnden Personen sich gegenseitig auf den neuesten Stand bringen oder wenn die Hauptfigur seitenlang nciht das Offensichtliche erfassen kann und herumrätselt. Das ermüdet, weil der Leser das bereits weiß.
Die Dialoge wirken zudem arg künstlich und hölzern, kein Mensch spricht so. Dazu kommt eine Liebesgschichte, die simpler nicht gestrickt sein könnte. Sie dient wohl dazu, die Handlung aufzulockern, was aber fehl schlägt. Ebenso simpel sind die Figuren gestrickt: Hier der unbedarfte, verliebte Musiker, von Herzen gut und ohne Fehl und Tadel, ebenso seine Angebetete, deren Mutter und deren Liebhaber. Auf der anderen Seite die finsteren Geheimgesellschaften und ihre Mitglieder: dunkel, verschlagen, listig und in sich zerstritten. Kein Verräter und kein interessanter oder gar vielschichtiger Charakter hüben wie drüben.
Das sprachliche Niveau des Romans passt sich dem literarischen voll an. Harris schreibt umständlich, langatmig und baut viele Nebensätze ein, deren Informationsgehalt gegen Null geht. Beispiel: Die "Räume.....waren zu seinem Herrschaftsgebiet geworden, wo er nach Lust und Laune schalten und walten konnt, wie er es für richtig hielt." Mindestens der letzte Nebensatz ist dabei überflüssig. Auf diese Art ermüdet man beim Lesen schnell und ist versucht, Abschnitte zu überspringen. Dazu kommen eine blasse Sprache, wenige und wenn dann unpassende sprachliche Bilder und eine Reihe kleinerer Grammatikfehler, was auch an der Übersetzung liegen kann.
Auf sachliche Mängel muss hier nciht mehr eingegangen werden, andere Rezensenten haben das bereits ausführlich getan.
Fazit: Lahm erzählte und spannungsarme Geschichte ohne jede Überaschung und ohne literarische Klasse. Schade drum, aber nicht empfehlenswert.
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