So lautet der Originaltitel des Buches von Walter Lord aus dem Jahre 1955, dem Jahr der Erstveröffentlichung.
Seine Schilderung beginnt mit dem Rammen des Eisbergs und endet mit der Rettung durch die Carpathia. Dabei hält sich Lord an einen sehr schlichten, wert-und vor allem urteilsfreien erzählerischen Stil, der (zumindest in der deutschen Übersetzung) den Ernst der Situation nicht immer richtig wiedergeben kann.
Lord hat mehr als 60 Überlebende interviewt, bei ihm sind auch erstmals Passagiere der dritten Klasse ausführlich zu Wort gekommen. Entstanden ist so eine Schilderung der Unglücksnacht nicht als technischer Bericht oder als penible Zeittafel sondern als eine Art Erlebnisniederschrift aus Sicht der Betroffenen, egal ob diese Besatzungsmitglieder, Passagiere der 1., 2. oder 3. Klasse oder Retter gewesen sind.
Obwohl 1955 erschienen ist "Die letzte Nacht der Titanic" eines der meist verbreiteten Titanic-Bücher und als Einstieg in dieses Thema ein Standardwerk.