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Die letzte Legion
  

Die letzte Legion

Colin Firth , Ben Kingsley , Doug Lefler    Nicht geprüft   DVD
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (64 Kundenrezensionen)

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Movieman.de

Dass Artus römischer Abstammung war, wissen wir schon längst seit KING ARTHUR. Dennoch versucht, DIE LETZTE LEGION einen ähnlichen Weg zu beschreiten, auch wenn dies auf doch gänzlich andere Weise geschieht. Lange deutet im Film nichts darauf hin, dass man auf Artus hinarbeitet, auch wenn das sagenhafte Schwert Caesars natürlich schon stark an Excalibur erinnert. So erwartet man eigentlich auch, dass Romulus mit der neunten Legion nach Rom zurückkehren und die Stadt zurückfordern wird, doch darum geht es im Grunde gar nicht. Vielmehr ist es die Reise nach Britannien und ein neues Leben, das sie dort erwartet, welche hier ausschlaggebend sind. Bedenkt man jedoch, worauf der Film hinaus will, dann stellt sich die erste Hälfte als etwas überflüssig heraus und unterwirft sich auch einer etwas episodenhaften Struktur. Dennoch ist DIE LETZTE LEGION ein guter Abenteuerfilm, der in keiner Sekunde langweilt, sondern die Geschichte mit viel Action vorantreibt. Fazit: Guter Abenteuerfilm. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch gute DVD mit tollem Bild und glasklarem Ton. Die Extras sind teils ganz interessant, insgesamt aber etwas zu durchwachsen.

Bild: Das Bild macht einen herrlichen Eindruck. Die Farben sind kräftig und naturbelassen. So erwecken sie die Schönheit der Landschaft zum Leben. Die Palette ist weitreichend und die Farbbereiche sind genau abgegrenzt. Rauschen ist nur minimal vorhanden. Die Kompression fällt nur selten durch ganz leichte Artefaktbildung auf. Die Schärfe ist exzellent (Bartstoppel bei 00:04:50) und sorgt auch für sehr viel Detailzeichnung (Ornamente auf Rüstung des Goten bei 00:24:52). Die Kanten sind sauber gestaltet, nur selten gibt es leichte Anflüge von Doppelkonturen. Das Bild ist sehr plastisch geworden und hat eine tolle Tiefenwirkung. Bei 00:08:26 kann man dies sehr schön sehen, mit Kingsley im Hintergrund, dem Jungen in der Mitte und der Frau vorne. Auch bei Panoramaaufnahmen wird diese Tiefenwirkung schön unter Beweis gestellt (00:24:52).

Ton: Der Ton beider Sprachfassungen ist sehr schön geworden. Die Sprachverständlichkeit ist hoch, auch wenn es im Original einige Akzente gibt, bei denen man besser hinhören muss. Aber das liegt nicht an der Tonqualität. Bei den Schlachtensequenzen hat man eine tolle Räumlichkeit mit klirrenden Schwertern, Geschrei und dergleichen mehr. Die Musik erschallt beeindruckend aus den Lautsprechern, der Bass kommt gebührend zum Einsatz.

Extras: Bei den Extras kann diese DVD mit Bild und Ton nicht ganz mithalten. Es gibt gut 20 Minuten an entfallenen bzw. erweiterten Szenen, die hauptsächlich im letzten Drittel des Films stattfinden und die Schlacht noch genauer ausbreiten. Neben Trailer und TV-Spots hat man eine langweilige nur knapp vier Minuten laufende B-Roll. Außerdem gibt es ein paar Minuten mit Aufnahmen der Proben für die Schwertkämpfe. Anteilsmäßig größter Teil des Bonusmaterials sind die Interviews, die immerhin fast 40 Minuten gehen, aber sich doch stark auffächern, wobei Macher und Stars zu Wort kommen. Das ist nett zu hören, aber nicht wirklich erhellend. --movieman.de

VideoMarkt

Nachdem seine Eltern von den Goten ermordet wurden, wird Romulus Augustus, der gerade inthronisierte zwölfjährige letzte Kaiser Roms, zwar verschont, aber entmachtet und mit seinem Lehrer in eine Festung auf Capri verbannt. Befreit von seinem Leibgardisten und einer byzantinischen Kriegerin, zieht der von Goten verfolgte kleine Trupp nach Britannien. Dort sucht Romulus die letzte loyale Legion Roms, um das Reich zurückzuerobern. Ein geschichtsträchtiges Schwert soll den Sieg über die Übermacht sichern.

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54 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Historisch grauenhaft....., 24. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Legion (DVD)
Das Negative zuerst: Historisch ist dieser Film ein solcher Gehirnquark, daß ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll! Sei es bei römischen Legionen, die 476 n.Chr. immer noch so aussehen, wie zur Zeit von Augustus, seien es Germanen, die anscheinend gerade aus einer Höhle entlaufen sind (ich sage nur: Felle, gehörnte Helme und ähnlicher Quatsch - und das zu einer Zeit, wo die Goten großenteils besser ausgerüstet waren, wie die kümmerlichen Reste weströmischer Truppen), dann wären da noch eine römische Legion in Britannien, wo die Reste römischer Zivilisation bereits eine Generation früher kollabiert waren, dafür gibt es dort mittelalterliche Burgen (die Festung von Vortigern) - und das in den sog. Dark Ages, wo die Befestigungen bestenfalls Erdwälle und Holzpallisaden besaßen, usw., usw.

Das Positive wäre, daß der Film als (etwas blutarmer) Abenteuerfilm einigermaßen funktioniert. Im Gegensatz zu King Arthur juckt es in diesem Film allerdings nicht wirklich, wenn einer der Hauptpersonen draufgeht - sie bleiben gesichtsloses Beiwerk, man lernt die Figuren, wie es in King Arthur der Fall ist, nie kennen, ehe sie fallen. Im Gegensatz zum Buch ist die Episode in Gallien übrigens völlig weggelassen worden.
So bleibt ein Film, den man sich durchaus mal ausleihen kann - ein Kauf will jedoch wohl überlegt sein.
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33 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kitschiges Sandalen Spektakel - aber nicht ohne gewissen Unterhaltungswert, 9. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Legion (DVD)
Au weia, wie waren meine Erwartungen hoch! Und wie war ich entschlossen, diesen Film um jeden Preis zu lieben, schon alleine wegen Colin Firth und Ben Kingsley! Aber bei allem Wohlwollen, selten habe ich so einen mit Klischees beladenden, B-Movie-artigen Trash mit so hochkarätiger Besetzung gesehen. Ich weiß gar nicht, wo ich bei meinem Gemecker anfangen soll.

Vielleicht bei der dürftigen Story?
Romulus Augustus (Thomas Sangster), der letzte römische Kaiser, ist 12 Jahre alt als der gotische Heerführer Odoaker ihn absetzt und zusammen mit seinem Lehrmeister (Sir Ben Kingsley) nach Capri in die Verbannung schickt. Wenige Getreue der kaiserlichen Leibwache unter der Führung von Aurelius (Colin Firth) befreien ihn von dort und fliehen mit ihm nach Britannien, wo man sich Unterstützung von der letzen römischen Legion, der Neunten, erhofft. Doch in Britannien erleben die Flüchtlinge eine Überraschung.

Was für eine Talentverschwendung!
Die Rolle des rätselhaften Ambrosinus, gespielt von einem Giganten des Films wie Sir Ben Kingsley ist mit so dämlichen Dialogen versehen, dass es auch nichts nützt wenn der große Meister zu gegebener Zeit unheilverkündend dreinblickt oder bedeutungsschwangere, gandalfähnliche Floskeln absondert. Er wirkt einfach nur albern. Auch der alt gediente Feldherr Aurelius ist mit dem klassischen Gentleman und Romantic Hero Colin Firth meilenweit fehlbesetzt. Man stelle sich einfach Mister Darcy mit Sandalen, Schwert und Brustpanzer vor. Das ist nicht einmal mehr lustig. Es ist lächerlich. Wenigstens ist Aishwarya Rai ein Lichtblick. Die Bollywood Queen überzeugt als byzantinische Kampfmaschine mit sexy Outfit. Sie bietet einige witzige, sehr unterhaltsame und vor allem actionreiche Szenen frei nach "Xena", und nur ihretwegen bereue ich den Kauf diese DVD nicht.

Der Film quillt zudem über von naivem Pathos und er ist bestückt mit allen nur denkbaren, berühmten Szenarien aus zig anderen besseren Filmen, so dass man hier nicht einmal mehr von einem Mangel an eigenen Ideen reden kann, sondern man kann den Film nur noch eine bunte Herr-der-Ringe-Gladiator-King-Arthur-Collage nennen.
Was hingegen die angeblichen Logiklücken und historischen Unkorrektheiten in diesem Film angeht, so darf man da nicht kleinlich sein, denn es handelt sich trotz des historischen Hintergrunds um einen Low-Fantasy Film und er hat damit das Recht, die Artuslegende ebenso wie die Gesichte des letzten römischen Kaisers nach Herzenslust frei zu interpretieren.

Doch trotz der Kritik:
Der Film hat unbestritten einen bizarren Humor, und wenn man mal - der Fairness halber - versucht "Die letzte Legion" nicht ausgerechnet mit den Augen eines Colin Firth Fans (Darcymaniacs) zu sehen, sondern wenn man sich vorstellt, es sei nichts weiter als ein unterhaltsames und spannendes Jungenabenteuer, dann hat dieser altmodisch anmutende und schlichte Sandalen-Unfug seinen Zweck vollkommen erfüllt, denn dafür sind Story, Action und Pathos mehr als ausreichend, zumal es nicht an tollen Kulissen und sehenswerten Gefechten fehlt. Ich muss es wissen, denn meinen Söhnen hat dieser Film ausgesprochen gut gefallen und wir haben viel gelacht (ich manchmal auch über die eher unfreiwillige Komik des Films ;-)). Unter Zurückstellung aller Bedenken vergebe ich daher 3,5 Sterne: 2 Sterne für ein annehmbares Jungen-Abenteuer und 1,5 für Aishwarya als supersexy Mira.

Fazit:
Ein naiver aber weitgehend unterhaltsamer Film ohne Überraschungen oder neue Ideen, aus dem man so viel mehr hätte machen können. Ein Film, der aber ein junges Publikum durchaus zufrieden stellen dürfte und mich mit einer letzten Frage zurück lässt: Wie viel hat man Sir Ben Kingsley bezahlen müssen, damit er überhaupt bereit war da mitzuwirken?

DVD:
Laufzeit: Hauptfilm 98 Min, Bonusmaterial 74 Min,
Bild: 2,35:1 (16:9 anamorph codiert), Ton: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1, Untertitel: Englisch, Regionalcode 2
Special Features: Interviews mit Cast und Crew, Fight Rehearsals, Deleted Scenes, B-Roll, Trailer und TV-Spots
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung, 28. Dezember 2009
Von 
Knöterich - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Legion (DVD)
Also, ich wollte mir den Film, obwohl ich großer Fan von Historien-Spektakeln bin, wegen der ganzen negativen Kritiken nicht anschauen und meine Erwartungen waren dementsprechend niedrig. Aber ich muss ehrlich sagen: so schlecht war das nicht. Ich denke, dass man wirklich diesen Film als Fantasy-Film sehen muss, und sich das ganze einfach nicht durch die Brille historischer Genauigkeit anschauen darf, denn dann ist das ganze, zugegebenermaßen, hahnebüchen.
Ansonsten findet man hier viele, schnell aneinandergereihte Massenszenen und Kostüme, Kampfszenen, steile Mauern Emprogeklettere a la James Bond, Ortswechsel, ebenfalls a la James Bond, harte Kämpfer, böse Bösewichter (ganz klasse, wirklich) und eben alles was ein Fantasy-Film braucht. Das das ganze dann bei der Arthus-Sage endet entbehrt nicht einer gewissen Selbstironie,oder? Und mal ehrlich: die Handlung vom Herr der Ringe ist ja auch eher banal. Da ist dies hier allemal besser aufgemacht als furchtbare Schinken wie Eragon (schüttel).
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