Alan Savage beschreibt in diesem Roman das Leben der englischen Aristokratin Jane Digby, die auf der Suche nach der großen Liebe quer durch Europa bis in den Orient reiste und dabei kaum ein Bett auslies.
Sicherlich ist das Buch - wie so oft - Geschmacksfrage, was die Meinungen der Vorrezensenten bestätigt, wobei jedoch ein Rezensent einen Katzenkalender beurteilte. Bei meiner Recherche im Internet musste ich zu meiner Überraschung feststellen, dass es die Romanfigur nicht nur gab, sondern der historische Abriss korrekt wiedergegeben wurde. Ob sich nun sämtliche sexuellen Eskapaden genauso abgespielt haben, wie es im Roman dargestellt wurde, wird Jane Digbys Geheimnis bleiben. Die Phantasie des Autors ist jedoch bemerkenswert.
Jedenfalls finde ich die Darstellung der Gedankengänge von Männern und Frauen beeindruckend und im Gegensatz zu den Vorrezensenten absolut treffend.