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Die letzte Flut
 
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Die letzte Flut

Richard Chamberlain , Olivia Hamnett , Peter Weir    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Richard Chamberlain, Olivia Hamnett, Frederick Parslow
  • Regisseur(e): Peter Weir
  • Komponist: Charles Wain
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 21. Juni 2005
  • Produktionsjahr: 1977
  • Spieldauer: 101 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0009I7KV0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.217 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

"Die letzte Flut" ist Peter Weirs dritter abendfüllender Film. Enstanden zur Hochzeit der australischen Film-Renaissance entwirft Weir hier eine Geschichte, die sich langsam entwickelt. Dabei schafft Weir es, trotz des langsamen Verlaufes eine sich ständig aufbauende Spannungskurve zu generieren. Trotz des begrenzten Budgets hat Weir es geschafft, den Mystizismus der Geschichte zu transportieren. Was oberflächlich eine Geschichte um einen Totschlag ist, entwickelt sich schnell zu mehr, wird sie doch zur spirituellen Reise eines Mannes, dessen gesamte Weltsicht sich innerhalb weniger Wochen ändert. Das Ende ist vage und lässt dem Zuschauer Raum zur Interpretation. Fazit: Geniales Frühwerk von Peter Weir

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein exzellenter Film, bei dem man sich mehr Bonus gewünscht hätte. Die Bild- und Tonqualität ist auf gutem Niveau. Erfreulich ist, dass der Film nun komplett ungekürzt vorliegt, wobei das bisher nicht synchronisierte Material im Original mit deutschen Untertiteln vorliegt.

Bild: Das Bild ist gut. Die Vorlage sieht noch ziemlich ordentlich aus, auch wenn am Anfang stärker Dropouts zu beobachten sind (00:00:38). Vereinzelt sind diese auch später noch zu sehen, werden aber im Verlauf des Films deutlich weniger. Die Farben sind klar und kräftig, wirken dabei jedoch auch realistisch. Hin und wieder scheinen sie ein wenig zu überstrahlen, was vor allem dann der Fall ist, wenn die pralle Sonne die Szenerie beleuchtet. Der Kontrast ist zumeist gut, nur hin und wieder sind einzelne Szenen etwas zu dunkel (00:20:34), wobei man dann einige Einzelheiten nicht mehr gänzlich erkennen kann. Rauschen ist leicht vorhanden (00:25:14) und gelegentlich fallen auch ganz leichte Mattscheibeneffekte auf (00:39:51). Die DVD präsentiert sich ziemlich gut und es ist anzunehmen, dass auch die amerikanische Criterion Collection beim Bild nicht mehr herausgeholt hat.

Ton: Während der englische Ton in DD5.1 vorliegt, gibt es die Synchro nur in Mono. Die Dialoge der deutschen Tonspur sind klar und sauber zu verstehen, Störgeräusche, Zischen oder Knacken gibt es nicht. Die englische Tonspur ist natürlich aktiver. Dies gilt vor allem auch für die Musik, bei der Instrumente der Aborigines benutzt wurden, welche einen unheimlichen und unbekannten Klang erzeugen. Der Bass wird perfekt eingesetzt, wenn Regenstürme und Hagel auf den Boden niederprasseln.

Extras: Mit Ausnahme des Trailers ist hier nichts weiter geboten. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Der junge australische Anwalt David Burton vertritt ein Gruppe Aborigines, die des Mordes beschuldigt werden. Doch die Angeklagten verweigern ihre eigene Verteidigung. Burton wird mit der ihm vllig fremden Kultur der schwarzen Ureinwohner konfrontiert. Sie fhren ihn in eine sonderbare, unterirdische Kultsttte, in der uralte Relikte eine entsetzliche Sintflut prophezeien. Whrenddessen gehen heftige Regenflle auf Sydney nieder...

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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Australische Geheimnisse 26. Juni 2005
Format:DVD
Ziehen Sie "Horror" vor, der in Blut, Bergen hingemetzelter Teenager und raffinierten Abschlachtungswerkzeugen besteht? - Lassen Sie Ihre Finger von "Die letzte Flut"! Das ist nämlich ein unblutiger Film. Aber einer, der sich dem Gedächtnis einbrennt mit Bildern und Szenen. Und wirklich beunruhigend ist. Weil Weir nichts erklärt. Weil der Übergang von Realität zu Fantastik völlig unmerklich stattfindet und dem Zuseher den Boden unter den Füßen wegzieht. Weil das Unheil unausweichlich ist - und der wahre Schrecken darin besteht, die Unausweichlichkeit zu erkennen. Und so nebenbei kann Chamberlain zeigen, dass er nicht nur gut aussieht, sondern dass er auch ein glänzender Schauspieler sein kann.
Kurz: Ein Meisterwerk, das bei wiederholten Sehen sogar noch gewinnt!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Wer die anspruchsvollen US-Kommerzfilme des Australiers Peter Weir wie "Der einzige Zeuge", "Master and Commander" oder "Club der toten Dichter" mag, der sollte auf jeden Fall einen Blick auf seine in Australien entstandenen Frühwerke werfen: "Picknick am Valentistag" (1975) und "Die letzte Flut" (1977) sind zweifelsohne seine echten Meisterwerke, gelten als Kultfilme des 70er Jahre Kinos und können in das Genre "Der phantastische Film" eingeordnet werden.
In beiden Fällen erzeugt Weir sowohl bedrohliche Atmosphäre als auch bestürzende Ohnmacht angesichts einer Macht, die unbekannt und möglicherweise überirdischen Ursprungs entstammt.
In "Die letzte Flut" treffen gar zwei Kulturen, die nicht besonders gut zueinander passen, aufeinander. Einerseits der moderne Australier in der Gestalt des Rechtsanwalts David Burton (Richard Chamberlain), der mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Töchtern in Sydney lebt. Er soll die Verteidigung für einige angeklagte Aborigines übernehmen, die einen ihrer "Stammesangehörigen" getötet haben sollen.
Auf dem australischen Kontinent spielt zur gleichen Zeit das Wetter verrückt. Bei perfektem blauen Himmel Donner mit anschliessendem Regen und Hagelkörner so gross wie Tennisbälle. Überhaupt regnet es auch in der Hauptstadt ununterbrochen. Es hagelt, stürmt, donnert, blitzt...und David hat plötzlich beklemmende Alpträume, bei dem ihm immer wieder einer der Angeklagten Chris (David Gulpilil) erscheint und ihm etwas mitteilen möchte. In der Realität sind die Angeklagten aber eher wortkarg und tragen nicht viel zur Aufklärung des Falles bei. Er entfremdet sich zusehends von seiner Familie...
Die kulturelle Kluft zwischen australischen Bürgern europäischer Abstammung und den Ureinwohnern ist ein Hauptthema des stimmungsvollen Mysterythrillers. Die uralten Schamenen-Riten und Bräuche der Aborigines bilden einen scharfen Gegensatz zur gerechtigkeitswilligen Gesetzgebung des modernen aufgeklärten Menschen.
Spektakulär ist der Film nie, er wirkt eher wie eine stille Meditiation, die allerdings in Richtung Apokalpyse gerichtet ist...
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Seher der Apokalypse 28. Juli 2009
Format:DVD
Wunderbar realisiertes ineinander Verwoben-sein der Aborigines-Welt mit der der Nachkommen der weißen Eroberer angesichts einer apokalyptischen Situation. Typisch Peter Weir als sicherer Vermittler zwischen mythischer und realer Sicht der Dinge. Ein trittsicherer Grenzgang am Rande des Eso-Abgrundes mit nachhaltiger Wirkung.
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