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Die letzte Flucht: Denglers sechster Fall
 
 
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Die letzte Flucht: Denglers sechster Fall [Broschiert]

Wolfgang Schorlau
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 351 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Auflage (15. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462042793
  • ISBN-13: 978-3462042795
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 955 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Wolfgang Schorlau
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Schorlau ist ein dezidiert politischer Krimiautor." (Frankfurter Rundschau)

Kurzbeschreibung

Spannung und Aufklärung - diese einzigartige Kombination ist das Markenzeichen der Kriminalromane um den Stuttgarter Privat ermittler Georg Dengler. Beiden Ansprüchen wird Wolfgang Schorlau auch in seinem neuen Roman, in dem es um die Machenschaften der Pharmaindustrie geht, glänzend gerecht. Der sechste Fall führt Georg Dengler nach Berlin. Professor Dr. Bernhard Voss, Arzt an der Charité, wird eines schrecklichen Verbrechens verdächtigt. Sein Verteidiger bittet Dengler um Unterstützung. Dieser steht plötzlich vor einem Abgrund an Manipulationen. Fast beiläufig erzählt Schorlau zugleich eine Geschichte über den Widerstand gegen Stuttgart 21, in dem Denglers Sohn Jakob aktiv ist. "Zwei Jahre lang habe ich über die Pharma - industrie recherchiert", schreibt Schorlau im Nachwort. "Ich kann es nicht anders sagen: Diese Industrie wird von einer beispiellosen kriminellen Energie getrieben."

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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein echter Schorlau !!! 17. September 2011
Von "robby" lese gern TOP 50 REZENSENT
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Wolfgang Schorlau ist für mich ein Garant für spannende, informative Krimis, die nie weit entfernt sind von der Realität. Auch diesmal greift der Autor in seinem Buch heiße Themen auf und vermischt sie mit einer fiktiven Handlung. Herausgekommen ist für mich ein sehr glaubhafter, gut konstruierter Krimi, der mir das bestätigt hat, was ich schon lange vermutete.

Dirk Assmuss, Europachef des Pharmariesen Peterson & Peterson,wird in Berlin entführt und in einem Kellerraum gefangengehalten. Jeden Tag erscheint ein vermummter Mann und stellt ihm Fragen über die Machenschaften der Pharmafirmen. Gibt er nichtssagende Antworten, verabschiedet sich der Mann und kehrt erst am nächsten Tag wieder zurück. Assmuss begreift, dass er die Wahrheit über die Machenschaften des Pharmakonzerns preisgeben muss, um seine Freiheit wiederzuerlangen.
Zeitgleich wird ein Professor der Charite, Bernhard Voss, unter dem Verdacht der Entführung, Vergewaltigung und Ermordung eines fünfzehnjährigen Mädchens verhaftet.Er wird im Gefängnis Moabit festgesetzt, trotz vehementer Leugnung dieser Tat. Sein Anwalt Lehmann engagiert den Privatermittler Dengler, um ihm dabei zu helfen entkräftende Argumente zu finden,die die Unschuld seines Mandanten beweisen.Dengler begibt sich widerwillig nach Berlin, da er gerade nach 3 wöchigem Aufenthalt in New York froh ist, seine Freundin Olga wiederzusehen.In Berlin begibt sich Dengler auf Spurensuche, die für ihn mehr als gefährlich wird.

Mich hat das neue Buch von W. Schorlau wieder voll fasziniert. Hauptthema dieses Buches, das in einzelnen Kapiteln die die jeweils agierenden Personen beschreibt, aufgeteilt ist,sind die kriminellen Machenschaften der Pharmaindustrie. Der Leser erfährt mit welch perfiden, schon fast kriminellen Mitteln die einzelnen Konzerne(hier wird nur die fiktive Firma Peterson& Person beschrieben)ihre Umsätze immer mehr in die Höhe treiben.30-40 % Gewinn, im Gegensatz zu anderen Wirtschaftunternehmen, die mit 3-7% zufrieden sein müssen, geben ihren Marktstrategien recht. Ärzte,die mit Prämien bestochen werden,Studien,die manipuliert werden und großangelegte Werbekampagnen führen zu diesen Ergebnissen mit steigender Tendenz, denn Kranke wird es immer geben und letztendlich zahlt der Patient doppelt, denn der Patient zahlt teure Krankenkassebeiträge, die durch diese Machenschaften und die überbordende Bürokratie immer höher werden und darf im Falle einer Krebserkrankkung noch hohe Eigenleistungen erbringen, für Medikamente, die letztendlich keinen großen Heilerfolg versprechen.Auf dem Rücken der Ängste der Patienten werden Milliarden verdient.
50 % der Ärzte, so Studien, machen bei diesen Machenschaften mit. Als Leser stellt man sich die Frage woran liegt das?Liegt es daran, dass die Gewinnspannen der niedergelassenen Ärzte in den letzten Jahren zurückgegangen sind? Ist die Moral unserer Gesellschaft schon so verdorben, dass man aus dem Elend Profit schlägt?Was bedeutet ein Menschenleben?Was bedeutet Ethik und ein würdevolles Sterben diesen Profitgeiern?Unterstützen wir durch unser Gesundheitssystem die Machenschaften der Pharmakonzerne?Ist dies der Grund, warum im Ausland nicht die Preise wie in Deutschland erzielt werden, da es dort keine Krankenkasse gibt?
Gott sei dank sind es nur "50 %" laut Studien, was noch 50% zuviel sind, aber ich mag einfach nicht glauben, dass einfache Hausärzte da mitmischen, zumal sie durch die Budgetierung dazu gezwungen werden ihre Arzneimittelkosten immer mehr zu senken, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen einen großen Teil selbst bezahlen zu müssen. Gerade die jungen Ärzte , so heißt es in diesem Buch, wehren sich gegen solchen Einflussnahme und das gibt mir die Hoffnung, dass wir noch nicht verloren sind, trotz einer starken Lobby der Pharmaindustrie.

Ich glaube , dass dieses Buch, dem eine fantastische Recherche vorangegangen ist,zum Nachdenken und zum Diskutieren Anlass gibt und das finde ich gut.Außerdem hat Schorlau neben der Pharmaindustrie auch die Machenschaften der Politik und der Polizei im Fall Stuttgart 21 auf den Prüfstand gestellt. Vieles weiß man schon aus der Presse, aber ich fand es gelungen, wie Schorlau diesen Aspekt in seine Geschichte mit eingebunden hat, was ja schon fast zwingend war, da Dengler ja aus Stuttgart kommt.

Für mich kann ich nur sagen, dass ich diesen Krimi verschlungen habe und froh bin, dass es Schriftsteller gibt, die so informative und spannende Themen aufgreifen,die große Teile unserer Bevölkerung betreffen und sich damit kritisch auseinandersetzen.

Ich freue mich auf den nächsten Fall Denglers,
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Caro1893
Format:Broschiert
Zum Inhalt:
Ein kleines Mädchen ist tot. Unter Verdacht steht der renommierte Arzt Doktor Voß. Die Beweise scheinen eindeutig und Voß als Täter festzustehen. Doch sein Anwalt und guter Freund will unbedingt seine Unschuld beweisen und engagiert den Privatermittler Georg Dengler. Dieser soll ihm bei der Beweissuche zur Seite stehen und helfen Voß' Unschuld zu beweisen. Doch das gestaltet sich angesichts der scheinbar wasserdichten Beweise schier unmöglich. Als zweiter Erzählstrang wird die Geschichte von Assmuss erzählt, der ein hochrangiger Manager eines Pharmakonzerns ist. Er wird entführt und über seine Arbeitsweise ausgefragt. Doch die Frage von wem und aus welchem Grund bleibt zunächst offen. Kurzzeitig kommt auch noch Denglers Sohn mit ins Spiel, der sich aktiv gegen Stuttgart 21 einsetzt und am so genannten "Schwarzen Donnerstag" mit im Stuttgarter Schlossgarten ist. Doch Denglers Hauptaufgabe bleibt die Beweissuche für Voß' Unschuld und dabei werden ihm auch von außen große Steine in den Weg gelegt.

Meine Meinung:
Abgesehen von einem Kurzkrimi ist "Die letzte Flucht" das erste Buch, das ich von Wolfgang Schorlau gelesen habe. Ich hatte zunächst etwas Schwierigkeiten mich in das Buch einzufinden, aber als es mich dann gepackt hatte, konnte ich kaum mehr zu lesen aufhören.

Zunächst einmal sehr gut gefallen, haben mir die recht kurzen Kapitel. Sie ermöglichen es, dass man auch einfach nur kurz in das Buch hineinlesen kann und immer eine geeignete Stelle zum Unterbrechen findet.

Die einzelnen Handlungsstränge finde ich auch ganz klasse und natürlich schafft es Schorlau immer wieder wahnsinnige Spannung aufzubauen, wenn er einen Handlungsstrang gerade an der Stelle unterbricht, an der man unbedingt weiterlesen möchte.

Für mich war das Thema der Pharmaindustrie ein ganz neues und ich finde Schorlau schafft hier die perfekte Mischung zwischen Aufklärung und Spannung. Was man hier als Leser erfährt ist wahnsinnig schockierend und eigentlich möchte ich nie wieder krank werden, wenn ich so etwas weiß. Für einige scheint dieses Thema ja schon ein sehr bekanntes zu sein, aber für mich war das wirklich grundlegend neues Land und somit habe ich durch "Die letzte Flucht" auch viel dazu gelernt und erfahren. Im Nachwort beschreibt Schorlau ganz genau wie er auf die einzelnen Dinge gekommen ist und belegt sie auch anhand von Texten oder Gesprächen mit z.B. hochrangigen Managern aus zwei konkurrierenden Pharmakonzernen. Als Leser merkt man so, dass sich Schorlau die schockierenden Fakten keineswegs aus der Nase gezogen hat, sondern diese zu meinem großen Entsetzen alle der Wahrheit entsprechen. Wer sich also mal ein bisschen über die Machenschaften der Pharmaindustrie informieren möchte, für den ist dieser Krimi genau das Richtige.

Neben dem Thema der Pharmaindustrie war für mich als Stuttgarterin natürlich das Thema Stuttgart 21 hoch interessant. Wer jetzt Angst hat und denkt, dass ist ein Buch, dass die ganze Zeit gegen Stuttgart 21 stänkert, dem kann ich versichern, dass dem nicht so ist. Ich weiß zwar, dass der Autor Gegner von Stuttgart 21 ist, allerdings merkt man das nicht die ganze Zeit. Der Privatermittler Georg Dengler steht dem Demonstrieren gegen Stuttgart 21 nämlich erstmal sehr skeptisch gegenüber und weiß eigentlich gar nicht so genau, was alle für ein Problem mit dem Tiefbahnhof haben. Erst nachdem er den "Schwarzen Donnerstag" im Stuttgarter Schlossgarten und die anschließenden Interviews von Herrn Mappus und Co. mitbekommt, bildet er sich so langsam eine Meinung zu dem ganzen Geschehen. Ich finde Schorlau schafft es gut, dass Thema Stuttgart 21 umzusetzten. Natürlich fehlt im stellenweise eine gewisse Distanz, da er eben selbst ein Gegner dieses Bahnprojekts ist, allerdings finde ich das nicht weiter schlimm, da er es vielleicht genau deswegen versteht, die Dinge detailliert und wahrheitsgemäß wiederzugeben.

Neben diesen beiden Themen kommt aber auch die spannenden Kriminalgeschichte nicht zu kurz. Auch hier hat es der Autor mal wieder geschafft, mich bis zum Ende miträtseln und trotzdem nicht auf die Lösung kommen zu lassen. Nachdem der Fall dann gelöst war, war ich schon ein bisschen geschockt, finde aber Schorlau hat das klasse gemacht und es geschafft das Thema der Pharmaindustrie, was zunächst nur so nebenher lief, mit in den Kriminalfall einzubauen.

Das Ende ist sehr passend gewählt und enthält auch wieder einige Fakten, zum Beispiel zum Thema Stuttgart 21. Auch eine gewisse Tragik ist zum Schluss mit vorhanden, finde ich jedoch, dass genau das der Geschichte noch mehr Authenzität verleiht und gut zu ihrem Verlauf passt.

Der Schreibstil Schorlaus hat mir am Anfang kurz etwas zu schaffen gemacht, ist aber schon nach kurzer Zeit angenehm zu lesen. Allerdings würde ich sagen, ist "Die letzte Flucht" ein Buch, dass nur von Leuten gelesen werden sollte, die sich auch ein Stückweit für Politik interessieren, denn sonst könnte es schnell sehr langweilig werden. Ich bin zwar selbst niemand der jetzt eine wahnsinnige Ahnung von Politik hat, aber mit den beiden Hauptthemen in "Die letzte Flucht" hat Schorlau genau mein Interesse getroffen.

Fazit:
Ein sehr lesenswerter Krimi, der es schafft, denn Leser zu fesseln und zu schockieren und vorallem auch zu informieren. Schorlaus Recherchen sind einmalig gut und sollten von jedem gelesen werden!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marie C.
Format:Broschiert
Prof. Dr. Bernhard Voss, Arzt an der Berliner Charité, wird verdächtigt, ein kleines Mädchen vergewaltigt und ermordet zu haben. Sein Freund und Anwalt Dr. Lehmann zweifelt jedoch an seiner Schuld und bittet den Stuttgarter Privatermittler Georg Dengler um Hilfe.

Der Europachef des Pharmakonzerns Peterson & Peterson, Dirk Assmuss, wird entführt und gezwungen, die Geschäftspraktiken seines Unternehmens preiszugeben. Diese sind zum großen Teil nicht ganz legal oder doch zumindest ethisch verwerflich. Ziel ist eben ein möglichst hoher Profit.

Wolfgang Schorlau pendelt zwischen diesen beiden Handlungssträngen hin und her, bis sie am Schluss erwartungsgemäß zusammentreffen. Die einzelnen Kapitel sind sehr kurz und in noch kürzere Abschnitte unterteilt, so dass ein ständiger Szenenwechsel entsteht und viel Bewegung in der Geschichte ist. Als Leser muss man sich laufend neu orientieren.

Der Teil, der sich um Voss dreht, hat mir sehr gut gefallen, der Teil mit Assmuss war mir über weite Strecken zu einfach gestrickt. Das war mir zu sehr schwarz-weiß gedacht.

Nebenbei hat der Autor auch noch Stuttgart 21 in sein Buch einfließen lassen. Hier wird klar, dass nicht nur die Pharmaindustrie Gesetze und Regeln verbiegt, sondern auch die Deutsche Bahn AG und sogar die Regierungen.

Inwiefern Schorlaus Behauptungen alle zutreffen, vermag ich nicht zu beurteilen. Für die Bereiche, in denen ich mich auskenne, kann ich jedoch sagen, dass er gut recherchiert hat.

Insgesamt hat mir Denglers 6. Fall gut gefallen, er war spannend von Anfang bis Ende, leicht zu lesen und informativ. Für Schorlau-Fans ein absolutes Muss, aber auch für Neueinsteiger zu empfehlen.
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Spannend trotz Klischees
Dieser Krimi scheint mir ziemlich überladen.Pharmaindustrie,Stuttgart 21,Beziehungsprobleme etc. Lesen Sie weiter...
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Sorry - aber der sechste ist der schwächste Fall Denglers!
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