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Die letzte Bastion. Perry Rhodan 32.
 
 
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Die letzte Bastion. Perry Rhodan 32. [Gebundene Ausgabe]

William Voltz
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 431 Seiten
  • Verlag: Edel Germany (1989)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3811820478
  • ISBN-13: 978-3811820470
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,4 x 4,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.115 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach den letzten Erfolgen der Terraner scheint die Macht der Meister der Insel schon so gut wie gebrochen, doch noch haben sie eine Reihe von gefährlichen Trümpfen in der Hand. Perry Rhodan und seine Spezialisten stehen vor der fast unlösbaren Aufgabe, die letzten und stärksten Bastionen der Beherrscher Andromedas auszuheben, die gewaltige Aufgebote an Raumschiffen und Duplos in die Schlacht schicken. Mit Tengri Lethos, dem Hüter des Lichts, taucht unverhofft ein mächtiger Verbündeter auf. Aber es bleibt Atlan vorbehalten, die entscheidende Auseinandersetzung mit Faktor I zu führen, dem bis zuletzt geheimnisvollen Chef der MdI. Es ist der schwerste Kampf im über zehntausendjährigen Leben des Arkoniden - denn Atlan tritt an gegen eine ebenso faszinierende wie skrupellose Frau: Mirona Thetin, die Herrin der Sterne...

Auszug aus Perry Rhodan, Bd.32, Die letzte Bastion von Perry Rhodan. Copyright © 1989. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Am zwölften Oktober 2405, vormittags, war Reginald Bull endlich soweit, seinen schon lange gefaßten Entschluß in die Tat umzusetzen. Heimlich hatte er seine Vorbereitungen getroffen und östlich des Sternhaufens M-13 eine Flotte gesammelt. Darunter befanden sich auch fast vierzig Flottentender vom Typ DINOSAURIER, mit deren Hilfe Bull eine provisorische Brücke zum Andromedanebel errichten wollte.
Diese Tender glichen riesigen Plattformen von zwei Kilometern Länge mit entsprechenden Aufbauten und Laderäumen. In ihnen konnte man Kalupkonverter für eine ganze Armada lagern.
Bevor Reginald Bull, Rhodans Stellvertreter auf der Erde, seine letzten Anordnungen gab, wollte er zuerst mit Solarmarschall Allan D. Mercant über seine Absichten sprechen. Der Chef der Solaren Abwehr war nach ihm der wichtigste Mann des Imperiums, und er konnte ihn nicht einfach übergehen. Außerdem bat er die zur Erde zurückgekehrten Mutanten, sich in seinem Büro einzufinden.
Mercant stellte keine Fragen, als er die Aufforderung erhielt. Er kannte seinen alten Freund Bully nur zu genau, um nicht zu wissen, daß Fragen in diesem Stadium zwecklos waren. Er nickte nur, schaltete den Telekom ab, stieg aus dem Bett und nahm eine kalte Dusche. Dann zog er sich an, programmierte sich ein Frühstück in der Automatikküche und kletterte eine halbe Stunde später in
den Gleiter, der auf dem Dach seines Hauses wartete. Pünktlich erreichte er das Hauptquartier in Terrania und marschierte erwartungsvoll in Reginald Bulls Büro.
Die Mutanten trafen in kleinen Gruppen ein.
Tako Kakuta unterhielt sich mit Betty Toufry und Fellmer Lloyd. Son Okura, Kitai Ishibashi und Tama Yokida gingen vor Mercant her, ohne ihn zu beachten. Sie begrüßten einander erst in Bullys Büro. Der Doppelkopfmutant und Zünder Iwan Goratschin unterhielt sich angeregt mit sich selbst.
Bevor jedoch der linke Kopf mit dem rechten zu streiten begann, betrat Reginald Bull den Raum.
Er hatte sich nicht verändert, denn der Zellaktivator hatte seinen Alterungsprozeß vor vielen hundert Jahren angehalten. Dünner war er auch nicht geworden, und seine roten Stoppelhaare waren noch immer rote Stoppeln.
»Meine Herren, nehmen Sie bitte Platz«, sagte er in die erwartungsvolle Stille hinein und setzte sich hinter seinen Schreibtisch. »Sicher sind Sie schon gespannt, warum ich Sie rufen ließ. Ich will Sie nicht länger auf die Folter spannen. Die GARIBALDI ist noch nicht zurückgekehrt, und ich bin äußerst beunruhigt. Niemand weiß, wie die Lage im Andromedanebel ist. Niemand weiß, ob unsere Schiffe dort noch existieren. Ich habe mich dazu entschlossen, selbst nachzusehen. Wir werden eine gigantische Nachschubexpedition starten und dabei gleichzeitig eine neue Verbindungsstrecke anlegen. Alle dreihunderttausend Lichtjahre werden fünf oder sechs Flottentender stationiert, deren Aufgabe es sein wird, Kalupkonverter zum Austausch bereitzuhalten. Östlich von M-13 ist die
Flotte dabei, sich zu sammeln. Alle Vorbereitungen sind schon getroffen worden. Ich habe sie geheimgehalten, um keine unnötige Unruhe zu verbreiten. Darf ich nun um Ihre Meinung bitten?«
Allan D. Mercant sah aus dem Fenster. Das Häusermeer der terranischen Hauptstadt erstreckte sich bis zum fernen Horizont. In den Straßen brandete der Verkehr, Transportbänder brachten die Bevölkerung an ihre Arbeitsplätze, und in der Luft glitten die Flugtaxis zu ihren jeweiligen Bestimmungsorten.
Mercant wandte den Kopf und sah Bully an. Gerade, als er den Mund aufmachen wollte, schrillte der Telekom auf dem Tisch.
Bully machte eine entschuldigende Geste und drückte auf den Knopf.
Der Bildschirm flammte auf, und das Gesicht eines Mannes erschien darauf.
»Hyperfunkstation, Sir. Meldung von Außenstation Pluto. Die GARIBALDI hat Pluto passiert und wird in zwei Stunden auf dem Raumfeld von Terrania landen. Kommandant Taminow bittet um eine sofortige und dringende Unterredung mit Ihnen, Sir.«
Bully starrte auf den Bildschirm. Freude wich seiner ersten Enttäuschung.
»Geben Sie einen Funkspruch an Taminow durch. Ich erwarte ihn. Er soll sich beeilen. Ende.«
Mercant sagte ruhig: »Wirft wohl einige Pläne über den Haufen.«
Die Telepathin Betty Toufry kicherte verhalten. Bully warf ihr einen warnenden Blick zu. Sein Gesicht verriet nichts, als er erwiderte: »Mag sein, mag aber auch nicht sein. Kommt ganz darauf an, was Taminow uns für Neuigkeiten
bringt. Aber wenn mich mein Gefühl auch diesmal nicht täuscht, haben wir alle durch meine Vorbereitungen eine Menge Zeit gewonnen. Sollte mich wundern, wenn es anders wäre.«
»Warten wir zwei Stunden, dann wissen wir es«, schlug Mercant vor und erhob sich. »Sie erreichen mich in meinem Büro.«
»Ich werde Sie wecken«, versprach Bully und grinste zuversichtlich.
Mercant lächelte zurück und verließ den Raum.
Bully holte tief Luft.
»Vertagen wir uns. In zwei Stunden erwarte ich Sie wieder. Tako, Sie bleiben bitte. Ich habe noch etwas mit Ihnen zu besprechen...«
Die GARIBALDI war gelandet.
Oberst Taminow überprüfte noch einmal den Sitz seiner Uniform, strich sich über den kahlen Schädel und verließ das Schiff durch die Hauptschleuse.
Ein Flugtaxi brachte den Kommandanten zum Hauptquartier, wo er sofort von einem Offizier in Empfang genommen und in Bullys Büro geführt wurde. Taminow stutzte ein wenig, als er die Versammlung erblickte, die ihn mit gespanntem Gesichtsausdruck erwartete. Bully erhob sich und ging ihm entgegen. Er gab ihm die Hand.
»Willkommen auf der Erde, Oberst Taminow. Ich hoffe, Sie bringen gute Nachrichten.«
»Zum Teil ja, Sir.« Er nahm den angebotenen Sessel und setzte sich. »Ich bin gekommen, um Ihnen den Lagebericht und neue Anordnungen zu überbringen. Darf ich beginnen?«
Bully nickte in Richtung Mercants und der Mutanten.
»Beginnen Sie. Wir warten darauf.«
Taminow übergab Bull sämtliche Unterlagen, die er auf Gleam erhalten hatte, und gab einen knappen Bericht dazu ab. Dann kam er auf die Weltraumbahnhöfe der Maahks zu sprechen und sagte schließlich: »Rhodan wird zuerst versuchen, Central-Station zu erobern. Danach wird er mit einem Teil seiner Flotte nach Midway vorstoßen, um diese ebenfalls in Besitz zu nehmen. Dies soll um den 14.
November herum geschehen. Sie, Mr. Bull, sollen zur gleichen Zeit Lookout erobern.«
Bully sah alles andere als enttäuscht oder unzufrieden aus.
Er lächelte sogar in Richtung Mercant.
»Na, da hat mich mein Gefühl mal wieder nicht betrogen. Als ob ich das alles geahnt hätte! Die GENERAL DERINGHOUSE wartet bereits startbereit auf dem Raumhafen. Wir werden morgen in Richtung M-13 aufbrechen. Alle Mutanten begleiten mich. Ich werde Rhodan auch ein besonderes Geschenk mitbringen, nämlich das Foto seiner beiden Kinder, die am 16. August in seiner
Abwesenheit zur Welt gekommen sind.«
Taminow erhob sich.
»Darf ich mich verabschieden, Sir? Aus den Unterlagen ersehen Sie alles, was notwendig sein sollte. Ich muß mich um meine Mannschaft kümmern.«
»Ich danke Ihnen nochmals«, sagte Bully und gab dem bewährten Offizier die Hand. »Wir sehen uns später noch.«
Oberst Taminow verließ den lichten Raum.
Bully war stehengeblieben.
»Also dann morgen... Sie wissen ja, was Sie zu tun haben. Ich erwarte Sie an Bord der DERINGHOUSE. Wir starten pünktlich um zwölf Uhr mittags.«
Am Rande der Milchstraße, dort wo der Kugelsternhaufen M-13 das ehemalige Zentrum arkonidischer Macht darstellte, sammelte sich ein Teil der terranischen Flotte zum Aufbruch nach Andromeda.
Bully hatte vier neue Ultraschlachtschiffe und zwölf Superschlachtschiffe der Imperiumsklasse aufgeboten, die alle eine Reichweite von mehr als einer Million Lichtjahre hatten. Die weiteren Einheiten der Stardustklasse und die normalen Schlachtkreuzer konnten bis zu neunhunderttausend Lichtjahre zurücklegen, ohne auf den Konverternachschub angewiesen zu sein. Da Lookout nur vierhunderttausend Lichtjahre entfernt war, blieb eine genügend große Aktionsreserve.
Der wichtigste Bestandteil der gewaltigen Flotte waren die Tender vom Typ DINOSAURIER mit den eingelagerten Zusatztriebwerken. Auch jetzt wollte Bully nicht auf sie verzichten. In der Kommandozentrale der DERINGHOUSE überzeugte sich Rhodans Stellvertreter davon, daß die Flotte abmarschbereit war.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gutes Ende 27. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der Krieg in Andromeda neigt sich dem Ende zu. Der geballten Macht des solaren Imperiums konnte auch eine ganze Galaxis nicht widerstehen. Das wird von den Autoren durch die brutale Herrschaft der MdI begründet, mutet aber doch etwas seltsam ab. Jedenfalls steht bald die solare Flotte über dem Festungsplaneten des zweiten Meisters. Im Laufe der Gefechte taucht jemand auf, der die Serie immer wieder durch sein Auftauchen bereichern sollte. Thengri Lethos, der Hüter des Lichts. Mit unglaublichen technischen Mitteln ausgestattet ist er der letzte Nachfahre eines Volkes das sich dazu verpflichtet hat für Frieden im ganzen Universum zu sorgen. Wohl zum ersten Mal erhält Perry Rhodan einen Einblick in Dinge, die über seinen Horizont hinausgehem. Ein bißchen Schade ist nur, dass dieser Hüter den Oxtorner Omar Hawk mit sich nimmt. Der mutige Kerl ist danach nie wieder aufgetaucht, ein echtes Versäumnis der Autoren. Das überraschende Ende und die Identität des ersten Meisters sollte jeder Leser selber herausfinden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein großartiger Zyklus! 21. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Mit diesem Band geht einer der besten Zyklen der Perry Rhodan Romane zu Ende. Die MdI ( Meister der Insel ) sind meines Erachtens die Vorlage für das Dominion in DS9 (Star Trek). In diesem Band fallen die letzten Bastionen (daher der Titel)der mächtigsten Geheimorganisation der die Menschheit in den PR Romanen jemals gegenüber stand. Der ganze Zyklus (Band 21-32) ist ein Science-Fiction Hochgenuß!!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Meister der Insel - für mich die beeindruckendsten Gegner, denen Perry Rhodan und seine Freunde bisher gegenüberstanden! Nur sieben "Meister" beherrschen Andromeda - eine unglaubliche Vorstellung! Nur schade, daß es die Autoren zum Ende hin recht eilig haben und die Meister in drei Bänden "verheizen". Auch für Atlan hätte ich mir ein wenig trauriges Ende gewünscht, warum konnte Tengri Lethos nicht mit Faktor I sprechen und diese faszinierende Persönlichkeit der Serie erhalten? Ein bißchen Wehmut bleibt halt immer...
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