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Die lebenden Steine von Jargus
 
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Die lebenden Steine von Jargus [Gebundene Ausgabe]

Barbara Slawig
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 408 Seiten
  • Verlag: Haffmans Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3251004883
  • ISBN-13: 978-3251004881
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.172.192 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Barbara Slawig
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Manche Bücher lassen sich nur schwer in eine Schublade packen. Die lebenden Steine von Jargus ist spannende Science Fiction, Kriminalroman, feinsinnige Charakterstudie, Wissenschafts- und Gesellschaftskritik. Vor allem aber lässt sich eines sagen: Wie schön, dass es dieses Buch gibt!

Der junge Kommissar Woolf hat eine schwierige Mission. In der Kuppelstadt auf Jargus spielen die Computer verrückt, die Erforschung der lebenden Steine ist in Gefahr. Gleichzeitig taucht die junge Computerspezialistin Jeanne Andrejew auf, die während des Krieges unter mysteriösen Umständen desertiert ist. Handelt es sich um Sabotage? Oder ist es der ANAC, ein Supercomputer, der die Probleme verursacht? Wie gerufen kommt da das Anerbieten des ehemaligen Kriegsgegners, mit einer Delegation von Wissenschaftlern Hilfe zu leisten.

Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wissenschaftlern, Militärs und Bürokraten. Jargus gehört zur jungen Republik Volga, die sich gerade von dem Synarchon gelöst hat, einem übermächtigen Weltenbund, der von Computern beherrscht wird. Doch die neu erkämpfte Freiheit ist kaum mehr als eine Illusion, anstelle der Computer befehlen jetzt höchst fehlbare Menschen. Woolf, gerade aus dem Militär ausgeschieden, gerät zwischen alle Fronten. Während er nach der Ursache der Störfälle forscht, fühlt er sich mehr und mehr zu Andrejew hingezogen, die ihm gleichzeitig aber auch genügend Anlass zu Misstrauen gibt. War ihre Flucht während der Blockade skrupellose Profitgier -- oder die verzweifelte Tat einer in die Enge getriebenen Frau?

Nach einem tieferen Sinn des Buchtitels wird der Leser vergeblich suchen, doch dafür wird er reichlich entschädigt. Temporeiche Verfolgungsjagden wechseln sich ab mit kammerspielartigen Szenen voll greifbarer Präsenz. Die feministische Gesellschaftskritik wirkt um so stärker, als die männliche Hauptfigur einen erfrischend sympathisches Gegenbeispiel bietet. Slawig beschreibt den kleinen Ausschnitt einer groß angelegten Welt, deren geistig-politische Kämpfe sich in jedem Zimmer, in jeder Unterhaltung manifestieren. Vor allem aber sind es die Menschen, die dieses Buch so überzeugend, so spannend und so unterhaltsam machen. Das Romandebüt der Berlinerin Barbara Slawig ist rundum gelungen, intelligent, bedrückend und herzerfrischend zugleich. --Birgit Will

Kurzbeschreibung

"Der junge Kommissar Woolf hat eine schwierige Mission. In der Kuppelstadt auf Jargus spielen die Computer verrückt, die Erforschung der lebenden Steine ist in Gefahr. Gleichzeitig taucht Computerspezialistin Jeanne Andrejew auf, die während des Krieges unter mysteriösen Umständen desertiert ist. Handelt es sich um Sabotage? Oder ist es der ANAC, ein Supercomputer, der die Probleme verursacht? Ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wissenschaftlern, Militärs und Bürokraten beginnt. David Woolf gerät zwischen alle Fronten. Während er nach der Ursache der Störfälle forscht, fühlt er sich mehr und mehr zu Andrejew hingezogen, der er zugleich misstraut. War ihre Flucht während der Blockade skrupellose Profitgier oder die verzweifelte Tat einer in die Enge getriebenen Frau? Temporeiche Verfolgungsjagden wechseln mit kammerspielartigen Szenen voll greifbarer Präsenz. Die feministische Gesellschaftskritik wirkt umso stärker, als die männliche Hauptfigur ein sympathisches Gegenbeispiel bietet. Slawig beschreibt den kleinen Ausschnitt einer groß angelegten Welt, deren geistig-politische Kämpfe sich in jedem Zimmer, in jeder Unterhaltung manifestieren. Vor allem aber sind es die Menschen, die dieses Buch so überzeugend, so spannend und so unterhaltsam machen, intelligent, bedrückend und herzerfrischend zugleich." Birgit Will, UFO-Buchhandlung Berlin -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch erzählt eine relativ unkomplizierte "Wer war's?"-Detektivgeschichte, deren SF-Elemente austauschbare Fassade sind, so auch die Titel gebenden "Lebenden Steine". Die Konzentration liegt auf Charakteren und menschlichen Verhaltensweisen, Dialoge ersetzen Action-Einlagen. Klingt langweilig, ist es aber nicht. Insgesamt ein gut zu lesendes, gut geschriebenes Buch, ohne neue Ideen, aber atmosphärisch dicht und sympathisch.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Barbara Slawig hat einen SF Roman geschrieben, der seine Handlung ruhig und unspektakulär aus den Personen entwickelt. Es geht um Computerausfälle auf einer Raumstation, die lebende Steine untersucht, die seltsamste Lebensform der bekannten Galaxis. In der ersten Hälfte ist noch ungewiß, ob es sich um Sabotage oder gewöhnliche Computerfehler handelt, später - aber das müssen Sie schon selbst lesen. Der Roman lebt von seinen Figuren und die Figuren leben durch die Fähigkeit der Autorin, Personen durch ihre Handlungen zu charakterisieren. Selbst der Stationskommandant gewinnt ein eigenes Gesicht. Er ist nicht die Person, die man sich als Nachbar wünscht oder die sympathisch wäre - sympathisch zu sein, ist vermutlich das Letzte, das er anstrebt - aber er ist ein Mann mit eigenem Gesicht, nicht der typische Bürokrat und Militärstiefel, als den ihn viele Autoren zeichnen würden. Der Roman erinnert mich an Asimovs SF Krimis. Asimov weiß die Handlung besser voranzutreiben. Was die Charakterisierung der Personen angeht, ohnehin nicht Asimovs starke Seite, kann er Barbara Slawig nicht das Wasser reichen. Mir fällt dazu "Fräuleins Smillas Gespür für Schnee" ein, vielleicht, weil die Hauptperson in Slawigs Roman, eine Schmugglerin, Fräulein Smilla sehr ähnlich ist. Der Roman hat nicht nur mich begeistert. Auf der Rückseite findet sich ein dickes Lob von Andreas Eschbach (Das Jesus Video). Die lebenden Steine von Jargus ist kein typischer SF Roman und er ist auch bei keinem typischen SF Verlag erschienen. Er sitzt zwischen allen Genre Stühlen, bleibt zu hoffen, dass er trotzdem sein Publikum findet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andreas
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hatte das Buch mit der Erwartung gelesen, einen richtigen Science Fiction Roman vor mir zu haben - das ist er definitiv nicht. Es gibt zwar einige Elemente (z.B. die lebenden Steine oder der ANAC Computer), aber diese dienen eher der Staffage und werden nur zum Teil erklärt.

Der politische Hintergrund verspricht viel, wird aber viel zu weitschweifig und langweilig erzählt. Er trägt zur eigentlichen Handlung wenig bei und wirft stattdessen viele Fragen auf, die unbeantwortet im Raum stehengelassen werden - sehr unbefriedigend.

Anrechnen muss man der Autorin, dass alle Personen eine ausgefeilte Lebensgeschichte haben. Leider wird daraus zu wenig gemacht, die Rückblicke in die Vergangenheit sind zwar interessant aber ich hätte mir viel lieber einen Einblick in die Gedanken und Gefühle der Hauptpersonen zum JETZIGEN Zeitpunkt gewünscht. Erst zum Schluss erfährt man z.B., wie Jeanne überhaupt aussieht und was für eine Augenfarbe sie hat. Das sind Details, die viel zur Atmosphäre beitragen würden - schade.

Auch wenn das Urteil hart ausfällt, "Die lebenden Steine" ist ein spannender und flott lesbarer Kriminalroman ohne großen Tiefgang, den man an einem Wochenende durch hat.

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