Das gilt sowohl für Hawkeye & Co. als auch für den Zuschauer. Was bereits - so habe ich es empfunden - mit der siebten Staffel seinen Anfang nimmt, findet mit der neunten seinen Höhepunkt: Es wird ernst(er), der Humor, bislang wesentlicher Bestandteil von M*A*S*H, fällt nahezu gänzlich unter den Tisch. In der Episode Death Takes A Holiday (Man lebt - Man ist tot) etwa versuchen Hawkeye, B. J. und Margaret einen tödlich verwundeten Soldaten über viele Stunden künstlich am Leben zu erhalten, damit er, seiner Familie wegen, nicht an Weihnachten stirbt. Dadurch verliert die Serie zwar ganz und gar nichts von ihrer Klasse, im Gegenteil wird sie gerade auch durch diese Staffel sehr bereichert, doch ändert sich, und das mag nicht jedem behagen, ihr Charakter - M*A*S*H zeigt hier ein anderes Gesicht, als das, das wir nunmehr seit acht Staffeln gewohnt sind und lieb gewonnen haben. - Wer sich mit diesem neuen Grundton nicht recht anfreunden kann, der atmet mit Staffel 10 wieder auf - hier geht's wieder, wie gewohnt, humoriger zu!