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Die kleine Kartäuserin: Roman
 
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Die kleine Kartäuserin: Roman [Gebundene Ausgabe]

Pierre Péju , Elsbeth Ranke
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Um punkt fünf Uhr abends wird der Unfall sich ereignen. Der Buchhändler Etienne Vollard wird in seinem Lieferwagen im raschen Verkehr auf dem Boulevard unterwegs sein, ein Mädchen wird auf die Straße laufen. „Aufgetaucht aus dem Nirgends, wird der kleine Körper von der Gewalt des Aufpralls nach oben gerissen,“ heißt es in Pierre Péjus leisem Romandebüt Die kleine Kartäuserin: „Er rollt über die Motorhaube, die Stirn kracht gegen die Windschutzscheibe, und Vollard meint zu hören, wie die Knochen im Aufkreischen der Bremsen zerbersten. Fünf Uhr abends wird es sein, aber einstweilen hat sich der Unfall noch nicht ereignet.“

Als sich der Unfall dann ereignet in i>Die kleine Kartäuserin, trifft es den Eigenbrödler Vollard gleich doppelt heftig. Obwohl er schuldlos ist, besucht er das wochenlang im Koma liegende Mädchen, Eva mit Namen, regelmäßig im Krankenhaus. Er erzählt ihr Geschichten und bringt ihr Vorlesestoff aus seinem Buchladen vorbei. Als Eva erwacht, ist sie voll mit Geschichten, aber für immer stumm. Dann wird das Mädchen in ein anderes, unerreichbares Krankenhaus verlegt, und Vollard muss erkennen, dass das Kind längst zu seinem einzigen Lebensinhalt geworden ist …

In Frankreich war Die kleine Kartäuserin des französischen Philosophen, Essayisten und Schriftstellers Pierre Péju der Sensationserfolg des Jahres 2002. Jetzt wird es endlich auch den Lesern hierzulande ermöglicht, sich in die wundervolle Geschichte rund um väterlicher Liebe, Hoffnung und Verzweiflung -- dazu noch in der ausgezeichneten Übersetzung von Elsbeth Ranke -- zu versenken. Dass Péju zahlreiche Biografien zu Schriftstellern der Romantik, darunter Ludwig Tieck, Adalbert von Chamisso und Bonaventura, geschrieben hat, merkt man dem Roman dabei auf jeder Seite an. Denn der Geschichte von Die kleine Kartäuserin wohnt trotz aller drastisch geschilderten Realistik ein Zauber inne, der auch wenig romantisch gestimmte Leser begeistern wird. --Isa Gerck

Pressestimmen

»Für alle, die für die Literatur leben.« Le Monde »Dieses Buch ist eine Hommage an die Literatur und an den Buchhändler, diesen Kuppler, der eine wichtige Rolle im Dienst der Kultur, ja des Lebens selbst, einnimmt.« Le Figaro

Kurzbeschreibung

Eine französische Kleinstadt im November, kalter Regen fällt auf den Boulevard. Wie in Zeitlupe sieht der Buchhändler Etienne Vollard das Mädchen im roten Anorak auf seine Kühlerhaube aufschlagen. Ihn trifft keine Schuld, das Kind ist nach der Schule einfach auf die Straße gerannt. Eva überlebt schwerverletzt und liegt wochenlang im Koma, und während ihre Mutter die Besuche im Krankenhaus kaum erträgt, schafft Etienne, was sonst nur ein Vater könnte: Er, der ein kultivierter Sonderling ist und schon lange niemanden mehr im Arm gehalten hat, spricht mit dem bewußtlosen Mädchen, erzählt ihm unermüdlich Geschichten, liest ihm die schönsten Texte vor, die er in seinem kleinen Buchladen Wort und Sein finden kann. Nach Wochen erwacht Eva endlich - doch ohne jemals wieder sprechen zu können. Und dann wird sie in ein weit entferntes Sanatorium verlegt.

Über den Autor

Pierre Péju, 1950 geboren, ist Dozent für Philosophie, Essayist und Autor mehrerer Biographien, u.a. über Tieck, Chamisso und Bonaventura. „Die kleine Kartäuserin“ ist sein erster Roman, der auf deutsch erscheint; in Frankreich war er einer der größten Bucherfolge der letzten Jahre.

Auszug aus Die kleine Kartäuserin von Pierre Peju, Elsbeth Ranke. Copyright © 2005. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Das überfahrene Kind

Fünf Uhr abends. Punkt fünf Uhr abends wird es sein im kalten Novemberregen, wenn der Lieferwagen des Buchhändlers Vollard (Etienne) im raschen Verkehr auf dem Boulevard mit voller Wucht ein kleines Mädchen treffen wird, das sich plötzlich vor seine Räder wirft.
Mit seinen feinen Gliedern, dem bleichen, zarten Fleisch unter dem roten Anorak und der roten Strumpfhose läuft das Mädchen einfach geradeaus. Tränennebel, Panik eines Kindes, das sich verlaufen hat, und im letzten Moment dieser entsetzte Blick unter dem braunen Pony. Aufgetaucht aus dem Nirgends, wird der kleine Körper von der Gewalt des Aufpralls nach oben gerissen. Er rollt über die Motorhaube, die Stirn kracht gegen die Windschutzscheibe, und Vollard meint zu hören, wie die Knochen im Aufkreischen der Bremsen zerbersten. Um fünf Uhr abends, mitten im Tosen und Quietschen der Kraftmaschinen, ist da dieses Kind, niedergemäht in seinem Lauf, aufgeprallt, überschlagen, dann weit nach hinten geschleudert, der Schulranzen weggerissen, ein Schuh verloren.
Auf dem regennassen Asphalt beginnt sich rund um einen verrenkten Puppenkörper eine dunkelrote Lache auszubreiten, und feine blutige Rinnsale schlängeln sich an den Reifen der Autos vorbei, die im Novemberregen so plötzlich zum Stehen kamen.
Fünf Uhr abends wird es sein, aber einstweilen hat sich der Unfall noch nicht ereignet. Noch nicht einmal unvermeidlich ist er, schließlich ist das Schicksal nirgends festgeschrieben, allein die Zufälle in letzter Minute bestimmen das Leben, diese kleinen, entscheidenden Winzigkeiten, die den Vorzeichen und Prognosen trotzen und auf unsere Erwartungen pfeifen.
Um halb fünf kommen in allen Vierteln aller Städte die Kinder aus den Grundschulen. »Mama-Stunde« nennen sie diesen Moment. Zwischen den Fassaden der langen grauen Straßen, die noch vor ein paar Minuten wie gelähmt dalagen, steigt ein lustiges Gemurmel auf, durchlöchert von den Rufen der Kinder. Die Schulen öffnen sich wie Muschelschalen, und unter ihren regennassen Segeltuchpanzern empfängt die schützende Mutterherde all diese Kleinen mit ihren schmalen, viel zu schweren Flügeln, die im Gedränge aneinanderstoßen.
Imposant, hingebungsvoll sind die Mütter, sie beugen sich zu ihren Kindern, die die Nase hochrecken, ihre glatten Wangen zum Kuß darbieten und die alle gleichzeitig durcheinanderreden und hochhalten, was sie aus Pappe, Stoff und Gips gebastelt haben. Die kräftigen mütterlichen Arme nehmen die Lasten von den Schultern, verstauen die Schätze an sicherer Stelle, und ganz plötzlich zerstreut sich die Menge. Schon verschwinden die Regenschirme in alle Richtungen. Brummend springen die Autos an. Schnelle Ausdehnung des Familienlebens.
Umgeben nur von den wenigen Kindern, die noch im Hort bleiben, kommt die Frau im blauen Kittel und schließt das Schultor zu.
Die Stille macht sich wieder breit, das Tageslicht verblaßt, der Regen wird immer stärker.
Alles ist jetzt möglich, auch das Schlimmste. Denn auch das Schlimmste streicht immer in der Meute des Möglichen umher. Die Hyäne des Schlimmsten tummelt sich ziellos in der Banalität.

Um halb fünf war Eva, das kleine Mädchen mit dem roten Anorak, noch in der Reihe von Kindern, die den Hof überquerten. Kaum durch das Tor, laufen alle fröhlich durcheinander, rennen los. Jedes Kind ist ohne weiteres in der Lage, in der kompakten Muttermasse die einmalige, vertraute Wärme zu erkennen, die Hand, in die es die seine schiebt, die Wange, auf die es einen schnellen Kuß haucht. Der Geruch nach Mutter, nach Feuchtigkeit, nach Hefekuchen. Alltägliches, verregnetes Wiedersehen.
Als die Reihe sich auflöst, wird Eva langsamer, sie läßt sich überholen, spürt, wie die dicken Tropfen ihr über den Pony auf die Stirn tropfen. Sie ist neu in dieser Schule, in diesem Viertel, in dieser Stadt. Sie hat erst sehr wenig mit den anderen Schulkindern geredet.
Eva ist unruhig wie jeden Abend, wenn sie Angst hat, ihre Mutter in der wartenden Menge nicht zu finden, nicht zu spüren, wie das Strahlen der wohlwollenden Augen auf ihr liegt, wenn sie sie herankommen sehen.
Evas Mutter kommt so oft zu spät! Immer ein paar Minuten, manchmal auch einiges mehr, und das, seit sie in diese Stadt gezogen sind. Mehrmals in der Woche erscheint Thérèse erst dann, wenn alle Mütter sich schon verstreut haben, aufgelöst in alle Richtungen. Sie läuft in schnellen Schritten, scheint außer Atem, eine Zigarette zwischen den Fingerspitzen. Von weitem deutet sie in einer Geste eine ungefähre Erklärung an, nickt mit dem Kopf, lächelt, als würde sie um ein bißchen Nachsicht betteln, und dann nimmt sie wieder ihren abwesenden Ausdruck an, diese nebelige Leichtigkeit.
Die junge Mutter sagt mit den immer gleichen Worten: »Ich habe mich furchtbar verspätet… Das verstehst du doch, nicht wahr, Eva, mein Liebes?« Oder ganz unverfroren, aber ohne selbst daran zu glauben: »Aber das kann doch nicht sein, haben sie euch früher rausgelassen?«, wobei sie vorgibt, sie wüßte nicht, wie pünktlich sich die Schulmuschelschale öffnet und schließt. Aber bis jetzt ist diese säumige Mutter irgendwann immer noch gekommen. Und das ist es schließlich, was für Eva zählt, was die Welt davon abhält, sich im Taumel zu drehen, was den Boden dieser Stadt, in der sie niemanden kennt, daran hindert, ihr unter den Füßen wegzugleiten.
Auf dem Heimweg klammert sich das Kind an den Mantel seiner Mutter, denn die hält einen nicht gerne an der Hand, als würde eine kleine Hand zwischen den von den Zigaretten gelblich verfärbten Fingern sie stören, ihr im Weg sein.
An diesem Tag fühlt Eva sich zwischen all diesen feuchten Regenmänteln, den triefenden Schirmen elender und elender. Ihr Herz pocht so, daß es weh tut, und sie kneift die Augen zusammen, um am Ende der Straße den einzigen Menschen zu erkennen, auf den es ihr jetzt ankommt. Nein! Nur Gestalten, die sich wegbewegen. Keine Frau, die Mama sein könnte, kommt auf sie zu. Die Stille wie ein Nebelschwaden, der immer dicker wird. Das Schultor ist geschlossen, und da Eva sich nicht getraut hat, bei der Frau im blauen Kittel nachzufragen, kann sie sich nur unter dem Torbogen unterstellen. Nervös steigt sie auf die Zehenspitzen und fängt an, wie ein verstörtes Tier zu zappeln. Sie kauert sich nieder, ein trauriger, resignierter Frosch, ein hellroter Frosch. Sie seufzt, stellt sich wieder hin, reibt sich den Knöchel. Sie weiß, daß sie den Weg von der Schule zur Wohnung nur sehr schlecht kennt, es ist nicht gerade nah. Eine Wohnung, in der ihre Mutter und sie erst seit zwei Monaten wohnen.
Evas schwarze Augen spähen immer rascher in alle Richtungen.
Diesmal hat sie ihre eigene Stimme gehört, wie sie »Mama« sagte. Jede Gestalt, die näher kommt, erweist sich als unerträglich fremd. Das da hinten ist sie! Nein, sie ist es nicht!
Trostlosigkeit auf diesem abstoßenden Gehsteig, mit diesem Spalt im Teer, in dem das Wasser steht, und mit dieser durchnäßten, zerknitterten Zeitung im Rinnstein. Ein unbestimmtes Gefühl, nichts mehr zu sein, unsichtbar.
Urplötzlich reißt sich die Kleine von der Mauer los, an der sie gelehnt hatte, und rennt los. Eva, so mager ist sie, so verletzlich, rennt durch die Stadt, mit diesem Ranzen voller Bücher, der ihr ins Kreuz schlägt. Die Gehsteige sind rutschig. Die Rücklichter der Autos sind große rote Sterne in ihren Augen, die voll Tränen stehen. Alles ist verschwommen. Wäre da nicht der Lärm der Stadt, so könnte man das Wimmern hören, das aus ihrer Kehle dringt, während sie, ohne abzubremsen, ohne auch nur einen Blick nach rechts oder links eine Straße überquert, dann noch eine, dann drei oder vier, wie es der Zufall will.
Eva rennt länger, als ihre Kräfte es zulassen, ihr geht der Atem aus. Die brennende Kehle, die schmerzenden Beine und dieser Ranzen, der so schwer ist, daß er sie bremst, den sie am liebsten wegwerfen würde, wenn nicht sein Verlust sie noch mehr verstören würde.
Der Unfall hat sich immer noch nicht ereignet. Es fehlte nur eine Winzigkeit, damit es nicht passiert. Eva könnte wie durch ein Wunder den richtigen Weg nehmen, vor Erschöpfung auf einer Ladenschwelle niedersinken, bis ein Passant sie fragen würde: »Hast du dich verlaufen?« Aber nichts von alledem tritt ein, und der kalte Regen macht noch die letzte Chance zunichte.
Eva verfolgt ihre Bahn der Verlassenheit, sie ahnt nicht, daß ihre Mutter, die sich eine gute Dosis einsames Vergessen, einen kräftigen Schluck reine Gleichgültigkeit gegönnt hat, im selben Moment doch zu ihr eilt. Aber sie ist noch viel zu weit weg, um rechtzeitig zum Schulschluß dazusein.

Ganz in der Nähe nimmt es auch Etienne Vollard mit diesem Regen auf und folgt seiner eigenen Bahn. Die beiden Linien werden sich in einem einzigen tragischen Punkt kreuzen.
Allein, wie fast immer, sitzt er am Steuer seines kleinen grünen Lieferwagens voller Bücherkisten. Vollard ist so massig, so groß, so voluminös, daß sein Bauch, seine Beine und seine Schenkel nur gerade so zwischen die Lehne, die er so weit wie möglich nach hinten gestellt
hat, und das Lenkrad passen. Sechshundert Kilo Blech, zweihundert Kilo Bücher, hundert Kilo Vollard, kurz, eine Tonne mechanischer, menschlicher und literarischer Masse auf dem vierspurigen Boulevard, der die Stadt von Norden nach Süden durchschneidet. Wie ein Schlafwandler fährt der Buchhändler, er redet mit sich selbst.
… die Verzweiflung in ihren groben Zügen. Die Verzweiflung hat kein Herz, immer bleibt die Hand vor der Verzweiflung atemlos, vor der Verzweiflung, von der der vorgehaltene Spiegel einem nie sagt, ob sie tot ist.
Vollard fährt nicht gerne Auto, die Geschwindigkeit ist nichts für ihn, aber um die alten Bücher zu holen – gebrauchte Bücher, die zu kaufen er manchmal weit weg, in eine andere Stadt, fährt –, muß er wohl oder übel seinen Lieferwagen verwenden, sich in den Verkehr mischen, der sich immer zu schnell über die Boulevards wälzt.
Heute abend rutschige Straße, spritzendes Wasser, überdrehte Scheibenwischer. Eva rennt die Seitenallee entlang, die neben dem Boulevard verläuft. Sie stolpert, rempelt Passanten an, stößt sich mehrmals an Metall, an Beton, schlägt sich ein Knie auf.
Da beschließt sie, den unendlichen Boulevard zu überqueren, an dem sie seit einer ganzen Weile entlangläuft. Ein lärmender Strom. Ein rasender Strom. Außer Atem schlängelt sie sich zwischen den Stoßstangen der parkenden Autos hindurch, dann stürzt sie sich blindlings in die vorbeijagenden Wagen.
Den Bruchteil einer Sekunde zu spät sieht Etienne Vollard den winzigen Körper, der sich in diesem gelblichen, vom Regen streifigen Licht vor sein Fahrzeug wirft. Alles in ihm zieht sich zusammen, sackt vor Schreck nach unten. Das Bremspedal durchgetreten, das Lenkrad nach links herumgerissen, Vollard klammert sich fest und verkrampft sich, als könnte er noch mit eigenen Händen das blecherne Ungeheuer zurückhalten, das sich schon auf seine Beute stürzt. Zu spät… Endloses Schlittern. Vollard, das Lenkrad, der Wagen, alles ist nur noch eine einzige metallische Masse, die das Mädchen niedermäht, es vom Asphalt losreißt, hochwirft. Nach dem ersten dumpfen Aufprall kracht der Körper gegen die Windschutzscheibe, inmitten von quietschenden Bremsen, anderem Kreischen und anderen Stößen, und all das scheint kein Ende zu nehmen.
Vollard sieht nacheinander den kleinen roten Anorak, die Blässe, den plötzlichen Schrecken in zwei riesigen, überdimensionierten Augen, zwei ungläubigen Augen, die flüchtig in die seinen tauchen. Lange noch wird er der Überzeugung bleiben, dieses Gesicht durch die Windschutzscheibe deutlich erkannt zu haben, ein Kindergesicht, das von seinem eigenen alten Kopf nur durch die durchsichtige Wand getrennt war, an der es zerbrach.
Dann die Reglosigkeit, das Innehalten über dem Grauen. Vollard wie an seinem Sitz festgemauert, die Hände ans Lenkrad geschweißt. Unendlich schwer.

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