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Die kahle Sängerin [Taschenbuch]

Eugène Ionesco
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1986 3150083702 978-3150083703
Ionescos »Anti-Stück«, bei dem der Zuschauer vergeblich auf das Auftreten der Titelheidin wartet, während sich die agierenden Personen wie menschliche Automaten mit hohlen Sprachschablonen attackieren und Sprache und Wirklichkeit in einem schwindelerregenden Accelerando zerpulvern, ist der erste radikale Bruch des modernen Theaters mit seiner aristotelischen Vergangenheit. Die Uraufführung des Einakters im Jahre 19So markiert die Geburtsstunde des absurden Theaters.

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150083702
  • ISBN-13: 978-3150083703
  • Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 9,6 x 0,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 404.449 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich liebe es! 12. Januar 2011
Von Zuckerfee
Die Idee zur "Kahlen Sängerin" kam Ionesco, wie er selbst einmal erzählte, als er ein Lehrbuch der Englischen Sprache las: "Gewissenhaft schrieb ich die Sätze aus meinem Lehrbuch ab, um sie auswendig zu lernen. Als ich sie aufmerksam wieder durchlas, lernte ich zwar nicht Englisch, dafür aber erstaunliche Wahrheiten: daß die Woche sieben Tage hat zum Beispiel, was ich allerdings schon wußte; oder, daß der Fußboden unten, die Decke oben ist..." Als die Lektionen schwieriger wurden, traten zwei Personen auf, Mr. und Mrs. Smith: "Zu meinem großen Erstaunen setzte Frau Smith ihren Mann davon in Kenntnis, daß sie mehrere Kinder hätten, daß sie in der Umgebung Londons wohnten, daß sie Smith hießen, daß Herr Smith Büroangestellter wäre, daß sie ein Dienstmädchen hätten, Mary, das ebenfalls Engländerin wäre ... Ich erlaube mir, Sie auf den unwiderleglichen, vollkommen axiomatischen Charakter der Feststellungen von Frau Smith aufmerksam zu machen sowie auf das durch und durch cartesianische Denkverfahren des Verfassers meines englischen Lehrbuchs. Das Bemerkenswerteste daran war ja, daß er bei der Suche nach der Wahrheit so außerordentlich methodisch vorging. In der fünften Lektion kamen die Martins, Freunde der Familie Smith; das Gespräch ging nun zwischen vier Personen hin und her, und von den elementaren Axiomen wurden komplexere Wahrheiten abgeleitet: auf dem Lande ist es ruhiger als in der Großstadt."
Dank ihres außerordentlichen Konversationstalentes und ihrer Fähigkeit im druckreifen Ausformulieren von einfachen und komplexeren Wahrheiten sind die Smiths und die Martins ganz offensichtlich Leute, wie man sie nicht alle Tage trifft.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Abhandlung über die Nicht-Handlung 14. April 2001
Von Ein Kunde
„Was macht eigentlich die kahle Sängerin?" - „Sie trägt immer noch die gleiche Frisur wie immer." Dieser erste und letzte Auftritt der Titelheldin vermittelt dem Leser schon einen Eindruck von der vielschichtigen Problematik, mit der sich Eugène Ionesco in seinem ersten Werk beschäftigt hat. Zwei betont englische Ehepaare, ein Dienstmädchen und ein Feuerwehrhauptmann verhelfen dem Autor dazu, den Lesern und den Kritikern seine Hauptaussage klar und deutlich vor Augen zu führen. Nämlich, dass er mit seinem Stück, das er selbst liebevoll Anti-Stück getauft hat, nichts und wieder nichts aussagen möchte. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Schon nach dem Lesen der ersten Szene hat man das Gefühl, vor die Wahl gestellt zu sein, den Text niederzulegen und sich lieber weiterhin an Goethe zu erfreuen oder aber sich vom klassischen Drama zu verabschieden und auch die zweite Szene der „kahlen Sängerin" zu ertragen. Doch hat man sich zu letzterem entschlossen, stellt man bald fest, dass man gerne Ionescos Gesamtwerk kennen lernen möchte. Man ist gefesselt von dem sinnhaften Unsinn, den die Hauptpersonen in diesem Anti-Stück ausspeien. Man glaubt, der Autor habe die Absicht gehabt, unseren Intellekt zu beleidigen, doch wenn man es genau betrachtet, möchte Ionesco den Menschen zeigen, dass man nicht alles Ausgesprochene verstehen kann. Man kann sich nicht zu allem Gedanken machen, was geschrieben oder gesprochen wird. Aber eigentlich möchte Ionesco nichts aussagen. Er nutzt einfach nur die Sprache, um zu sprechen, koste es, was es wolle; und sei es auch den Sinn. Lesen Sie weiter... ›
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2.0 von 5 Sternen Nonstop Nonsens 22. Dezember 2013
Verifizierter Kauf
"Keine Hand und keinen Fuß" - Konfusion von Anfang bis Ende. Handlung und Dialoge sind absurd. Positiv, im Gegensatz zu Becketts "Warten auf Godot" ist, dass das Heft nur knappe 50 Seiten lang ist und das Absurde teilweise auch lustig ist. Phänomenal und bewundernswert, mit welcher Hingabe man sich im Nachwort über diesen Nonsens auslassen kann.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lässt Raum für Vieles und Nichts! 8. Juni 2006
2 Ehepaare die herrlich belang- und zumeist auch sinnlose Unterhaltungen führen, ein Hausmädchen, welches das ein oder andere Geheimnis lüftet und ein Feuerwehrmann der unbedingt ein Feuer löschen möchte und nebenbei ebenfalls ganz banale, sinnlose Geschichten erzählt. Ob es sich nun darum handelt, dass das Ehepaar Smith sich über den Tod des Bobby Watson unterhält ("Er ist seit 2 jahren tot. wir waren vor anderthalb jahren auf seiner beerdigung") oder die Martins erst im Laufe der Konversation herausfinden, dass sie verheiratet sind, Ionesco wirft hier alles über den haufen. Übrigens auch die kahle Sängerin die nur im Titel auftaucht. Am Ende werden sich nur noch Sprachfetzen um die Ohren gehauen und der Leser weiss genausoviel wie voher. Oder? Weder erwartet einen hier eine stringente Handlung noch entwickeln sich die Figuren in irgendeiner Form weiter. Lässt man sich darauf ein, wird man sehr viel Spass haben, denn lustig ist dieses Stück allemal. Ich zumindest habe viel gelacht. Aber ist das auch wirklich alles? Steckt da nicht vielleicht doch auch irgendwo ein Stückchen Sozialkritik hinter? Geht es hier um die Sprache bzw um deren Klischees oder um einen Einblick in das automatenhafte Verhalten der Menschen? Man weiss es nicht, es mag sein, es kann aber auch einfach alles nur lustig gemeint sein als eine Art Parodie. Keine Ahnung. Wer darüber nachdenkt hat verloren :-)
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