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Die jiddische Mamme: Roman
 
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Die jiddische Mamme: Roman [Taschenbuch]

Rafael Seligmann
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 1. Mai 1996 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423121726
  • ISBN-13: 978-3423121729
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,1 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 685.456 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rafael Seligmann
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Eigentlich hat Samuel Goldmann zwei Mütter. Während die leibliche dem Kind früher im Bade schon mal erotisch verbunden war, fühlt sich die andere (seine Tante) eher von dem Heranwachsenden angezogen. Fortan ist Goldmanns Leben eine ständige Flucht in zahlreiche Affären, die das inzestuöse Doppeltrauma verdrängen helfen sollen. Wo immer aber der Student auch hinkommt, ist eine seiner Mütter bereits da. Und so nützt selbst der Auszug nach Israel wenig: Seine Mamme fährt ihm nach, um ihn nach allerlei Mitgiftsfeilschereien standesgemäß mit einer Jüdin zu verheiraten: "Der intelligente, sensible Akademiker Samuel Goldmann schlich stets auf dem Pfad des geringsten Widerstands".

So gilt das abschließende Jawort in diesem überaus gelungenen Roman von Rafael Seligmann auch nicht der neuen Ehefrau: "Ja, Mamme", lautet der letzte Satz des Buchs. Zuvor aber erzählt der deutsch-jüdische Autor aus unterschiedlichen Perspektiven frech und sympathisch von paranoiden Psychiatern, notgeilen Männern und zänkischen Weibern, sowie von den alltäglichen Schwierigkeiten im Umgang mit deutschen Schicksen, Sephardim und Juden der Diaspora.

"Warum guckst Du so traurig, Samylein?", fragt einmal eine deutsche Freundin. Und Samuel antwortet: "Weil es mich wahnsinnig macht, daß unser Volk ständig von einer Katastrophe in die andere taumelt." Derart vergnüglich geschildert, werden die privaten Tragödien des "Schürzen- und Schicksenjägers" Goldmann wohl viele Leser eher fröhlicher machen. --Thomas Köster

Kurzbeschreibung

Nach Rubinsteins Versteigerung liegt nun der zweite Roman des deutsch-jüdischen Autors Rafael Seligmann vor. Auf deftige, humorvolle Weise erzählt er die Geschichte eines jungen Mannes, der vergeblich versucht, sich aus den Fängen seiner Mutter zu befreien.Seine zahlreichen erotischen Abenteuer stürzen ihn in immer ärgere Verstrickungen. Der Autor beweißt in seinem zweiten Roman seine Meisterschaft in der Konstruktion heilloser Verwicklungen, die nur dem Leben selbst abgeschaut sein können. Mit hintergründiger Dialogkunst und katastrophischer Komik ist diese Geschichte ein Stoff wie für Woody Allen geschaffen.(Albert Sellner)Raphael Seligmann, 1947 in Israel geboren, lebt seit 1957 in Deutschland. Der promovierte Politologe und Publizist schrieb die ersten deutschjüdischen Gegenwartsromane: "Rubinsteins Versteigerung", "Die jiddische Mamme", "Der Musterjude" und "Schalom meine Liebe".

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mammen und Memmen 26. März 2007
Von Salome
Format:Taschenbuch
"Die jiddische Mamme" ist ein Roman des deutsch-israelischeren Schriftstellers und Publizisten Rafael Seligmann.

Kritisch beäugt er in "Die jiddische Mamme" das jüdische Leben in Deutschland, wie auch in Israel, lässt uns an der Lebensart und Philosophie der Juden teilhaben.

Inhaltlich erzählt er die Geschichte des Deutschjuden Samuel und dessen Leben, welches bestimmt wird von seiner jiddischen Mamme, einer Frau, die sein Leben bis ins Kleinste bestimmt. Samuel und seine Mamme pflegen ein symbiotisches Verhältnis zueinander.

Samuel selbst ist fast 30 und hat noch kein festes Verhältnis zu anderen Frauen aufbauen können. Er fürchtet sich vor der Enge der Ehe, flüchtet sich in zahllosen Affären, zieht wie eine Biene von Blüte zu Blüte. Eines Tages jedoch rennt doch in die Ehefalle.

Seligmann möchte allgemein in seinen Werken schonungslos, kritisch und provokant über das schwierige deutsch-jüdische Miteinander berichten.

In "der jiddischen Mamme" ist ihm dies auch teils recht gut gelungen, wäre da nicht dieser elende Charakter des Samuel. Ein Weichei vom Übelsten, abhängig von Mamme, mit Frauenphobie, aber unglücklicherweise auch mit ewiger Geilheit nach eben dieses geplagt. Eigentlich handelt ein Großteil des Buches von seiner "Geilheit".

Mit Verlaub war das einfach nur langweilig und öde. Natürlich wollen alle Frauen nur ihn und verlieren dabei jegliche Selbstachtung und Stolz. Die inzestuöse Beziehung zu seiner Tante war meines Erachtens nur widerlich.Der Humor Seligmanns, wenn man das denn so nennen kann, ist dürftig, seine Anekdoten abgenutzt.

Positiv bemerken kann man an dieser Stelle wirklich nur, die kritischen Beobachtungen zu Israel und dessen Politik und diesbezüglich Erklärungen zu der Motivation der Israelis. Er hätte sich darauf konzentrieren sollen.

Insgesamt eine für mich nicht gerade zu empfehlende Lektüre.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Was erlebt ein deutscher Jude, der vor seiner Mamme nach Israel flieht? Ein frecher, lebensfroher Roman, in dem Samuel aus der Hand seiner Mamme, in die Fänge einer anderen Mamme gerät - seiner zukünftigen Frau. Doch dazwischen erlebt er viele Abenteuer mit "Mammes" die doch noch keine sind.
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