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Die intellektuelle Ehe: Der Plan vom Leben als Paar [Gebundene Ausgabe]

Hannelore Schlaffer
1.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

7. März 2011
Getrennt wohnen oder zusammen, mit oder ohne Kinder, gegenseitige Treue oder offene Beziehung - dass Paare heute über all dies gleichberechtigt verhandeln können, hat eine heroische Vorgeschichte. Eine Avantgarde von Lebensreformern aus Soziologie, Psychologie und der Kunst stellte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die traditionelle Ehe in Frage und entwarf eine neue Form des Lebens als Paar. Hannelore Schlaffer verfolgt die Debatten - von der Schwabinger Bohème bis zu dem illustren Verhältnis zwischen Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. In ihrer Schilderung geglückter und misslungener Versuche ist ein Entwurf der modernen Ehe entstanden, der Denkstoff für alle ist, die sich auf ein Leben als Paar einlassen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: EA, (7. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446236546
  • ISBN-13: 978-3446236547
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 388.938 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Schlaffer hat eine Physiognomie der Frau als Denkerin geschaffen." Mara Delius, Welt am Sonntag, 13.3.11 "Schlaffer hat eine brillante kulturhistorische Analyse verfasst, der auch ihre eigene und ihrer Generation 'überprüfbare Wirklichkeit' zugrunde liegt." Sonja Margolina, Die Welt, 12.03.11 "Ein kluges Buch über 'Die intellektuelle Ehe' als moderne, anspruchsvolle Form der Partnerschaft. ... Ein anregendes und sehr gut lesbares Buch." Christine Pries, Frankfurter Rundschau, 15.03.11 "Was im Resümee eher trocken anmutet, wird in Schlaffers Darstelllung lebendig und spannend, betrachtet sie ihren gegenstand doch stets auch im Licht der schönen Literatur." Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung, 20.04.11 "Hannelore Schlaffer hat ein erhellendes und ehrliches Buch über moderne Beziehungen geschrieben." Regula Freuler, NZZ am Sonntag, 24.04.11 "Ein großartiges Buch." Denis Scheck, Druckfrisch, 29.5.11 " ein eleganter Essay ". Constanze Neumann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.07.11

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Möglichkeiten, erotische Bedürfnisse zu realisieren, sind mittlerweile zahlreich, und alle sind gleichberechtigt. Eine Priorität der Ehe existiert nicht mehr, wohl aber eine Vorliebe für sie. Das verwundert heute mehr denn je. Die Medien trugen und tragen noch viel dazu bei, das traditionelle Ideal von Ehe, Familie, Elternschaft in Ehren zu halten. Fürstenhäuser herrschen nicht mehr in ihrem Land, sondern nur noch über das Gefühlsleben unerfahrener Mädchen und enttäuschter Damen. Das englische Prinzenpaar Diana und Charles war in dieser Hinsicht eine Fehlinvestition, führte aber vielleicht sogar eine Wende im Bewusstsein der Rezipienten dieses Eheglücks und -unglücks herbei. Den Auftrag, das glückliche Paar schlechthin darzustellen, auf den es sich anfänglich einließ, hat es schließlich schnöde verraten und die Medien näher an die Realität herangeführt. Die letzte königliche Chance, der traditionellen Ehe Glanz zu verschaffen, war verspielt. Seither ist es mehr das Liebesleben, was die Medienpoesie speist, die Ehe wird immer mehr zu einem Spezialproblem der Soziologie.
Viele Schimpfwörter sind in den letzten Jahrzehnten aus dem Wörterbuch der Ehe gestrichen worden: die wilde Ehe, die alte Jungfer, der Hagestolz, die grüne Witwe, der Hahnrei, der Haustrottel, der Pantoffelheld, der Gehörnte, die Xanthippe, der Hausfreund, die Glucke, die Affenmutter, das späte Mädchen, der Ehekrüppel, der Hausteufel, das Hauskreuz, der Pascha, der Hausdrache. Die Sprachbereinigung spricht für eine Humanisierung der partnerschaftlichen Verhältnisse. Dagegen sind neue Begriffe entstanden, die die Vielfalt möglicher Gefühlsmodellierungen zeigen: der Lebensbund, die Partnerschaft, der Lebensgefährte, die Lebensabschnittsgefährtin, die Lebensgemeinschaft, die Zeitehe, die serielle Monogamie. Die Ehe schlechthin scheint es nicht mehr zu geben; erst ein Adjektiv klärt, um welche Art von Verhältnis es sich handelt: um eine partnerschaftliche, eine kameradschaftliche, eine konventionelle, eine moderne oder eben eine intellektuelle Ehe?
Heutzutage ist die Ehe eine Option, nicht mehr, denn alle Funktionen, die einmal mit ihr verbunden und nur in ihr möglich waren, können inzwischen ausgelagert werden: die Sexualität, die Versorgung, die Kindererziehung, die Wohngemeinschaft, der gesellschaftliche Kontakt. Kantinen und Bistros, Kindergärten und Tagesstätten, Singlewohnungen und Wohngemeinschaften, Stadtfeste und Partys übernehmen die traditionellen Aufgaben, die einst von dem Ehepaar übernommen wurden. Die Gesellschaftsform, die sich öffentlich darstellt, ist nicht die Familie (weshalb es apart und modisch geworden ist, dass verheiratete Frauen ihre Babys in Cafés, Museen und Restaurants zur Schau stellen), sondern die Gruppe, die aus Singles, aus Kindern, Witwen, Pensionären, einsamen Frauen bestehen kann. Von der Wiege bis zur Bahre wird inzwischen der Bürger in Gruppen versorgt mit Wissen und Unterhaltung, indem er sich einem Führer anvertraut, dem Lehrer, dem Museumspädagogen, dem Reiseleiter. Nicht das Paar, sondern der Trupp ist die kleinste Einheit der Gesellschaft. Allerdings kommt er nur zu temporärem Vergnügen und ohne weitere Verpflichtung zusammen. Sein Vorbild ist das Team, das verantwortlich zusammenarbeitet. Das Leben im Team allerdings, in dem durch den Beruf ein großer Teil der Gesellschaft den größten Teil des Tages verbringt, verbraucht viel Zeit und erfordert mehr Konzentration als der Partner, und sei er noch so ehelich geliebt. Im Team können sich erotische Beziehungen ergeben, Freundschaften, Diskussionsrunden und Freizeitgruppen - jedenfalls beschäftigen sie das einzelne Subjekt ebenso vielfältig wie die Paarbeziehung.
Die Experimente mit der intellektuellen Ehe zeigen die Gesellschaft auf dem Weg in ein Glück, das nicht leicht zu haben ist. Über die Umgestaltung der Ehe hinaus erbrachte diese historische Anstrengung eine neue Offenheit für alle Lebensbereiche: Das Experiment selbst ist zum Lebensstil geworden. Als Institution hat die Ehe an Ansehen verloren - weder Männer noch Frauen sehen ihr Leben als verfehlt an, wenn sie nicht heiraten -, die innere Bindung der Partner aber ist, falls sie doch eingegangen wird, umso enger und verpflichtender.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Schon abenteuerlich zu nennen sind die Angaben zu den hier gezeichneten Personen. Erstaunlich, dass eine Literaturwissenschaftlerin die als Allgemeinwissen zur Verfügung stehenden Quellen aus Biografien und Memoiren nicht nutzt, bzw. übergeht. In einer Radio-Buchbesprechen wird das Urteil gefällt, dass in diesem Werk die "Fakten von vorn bis hinten nicht stimmen". Von Peinlichkeit spricht der Literaturkritiker, und richtig, man kann sich nur irritiert die Augen reiben ob der Vielzahl der handwerklichen Fehler hinsichtlich Datierung von Ereignissen, fantasievoll umgestrickter Geschichtchen und hiflosem Herumgestocher in der Geschichte. Die Autorin lässt selbst minimale Korrektkeit in bibliografischen Details vermissen. Als interessierter Leser kann man sich leicht in jeder Bibliothek über die tatsächlichen Fakten informieren und feststellen, dass diese mit dem konstruierten Inhalt nicht viel gemein haben. Natürlich sind die auf falschen Darstellungen fußenden Schlußfolgerungen und Argumentationen ebenso unstimmig. Die Frage stellt sich, warum keinen Lektor die Veröffentlichung unterbunden hat.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erst mal ein paar Rezensionen anschauen 25. Juli 2011
Von hör mal:
Format:Gebundene Ausgabe
Bei der unüberschaubaren Anzahl an Büchern, die permanent den Buchmarkt überschwemmen und verkauft werden wollen, versuche ich mich immer wieder gern anhand diverser Rezensionen aus Funk, Fernsehen und Feuilleton zu orientieren. Im Fall von Schlaffers Buch "Die intellektuelle Ehe" zeigt sich einmal mehr, dass darauf auch nicht immer Verlass ist.

Wenn ich einen Roman kaufe, weiß ich, dass ich mit Fiktion rechnen muss. Bei einem Sachbuch bestehe ich darauf, dass es auf irgendwie nachweisbaren Fakten gründet.

Dass man sich als Rezensent oder Lektor (wenn schon nicht als Autor) nicht nur mit dem (Sach-)Buch als solchem, sondern auch mal mit der Quellenlage und den referierten Fakten auseinandersetzen sollte, scheinen bei Schlaffers Buch die meisten Vertreter dieser Profession vergessen zu haben. Es begegnet einem da ein Einheitsbrei von Rezensionen, fast könnte man sagen: gemeinsamer Lobhudelei. Ich habe nur eine Rezension gefunden, die Biss hat und trotzdem gut gemacht ist.
So ist es denn immer ein Problem, wenn man als Autor ein Konzept im Kopf hat und dieses dann in der Realität auffinden will. Schlimm aber, wenn man deswegen zum Geschichtsfälscher wird und die Realität nicht nur nach seinem Konzept interpretiert sondern an sein Konzept anpasst.

Die Rezension, die ich hier zum Anhören empfehlen möchte findet man als Podcat im Deutschlandradio Büchermarkt vom 24.07.2011.
Der Rezensent hat den Mut, gut zu nennen, was er für gut gemacht hält und trotzdem Kritik zu üben, wo sie angebracht ist. Ganz im Gegensatz zu Kollegen derselben Sendung, die sich über den schlimmen Finger Bertolt Brecht und seinen Samen des Pan aufregen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein schöner Land 26. Juli 2011
Von M. Betzel
Format:Gebundene Ausgabe
Auch ich hörte die Vorstellung des Buches "Die intellektuelle Ehe" im Deutschlandfunk am 24.Juli 2011 etwa um die Mittagszeit. Unter dem Strich wurde dort ein wissenschaftlicher Anspruch des Buches
festgestellt, der grundsätzlich in keinster Weise gerechtfertigt sei.
Vielmehr dürfte es sich um ein Buch handeln, das auf Biegen und Brechen versucht, die damaligen Liasonen ausgesuchter, bedeutsamer Autorinnen und Autoren, als Ursprung der heutigen Beziehungsarten zu erkennen.

Um so fragwürdiger stimmen mich die übermäßigen und weiblichen Lobpreisungen verschiedener Pressestimmen über das Buch, wie hier in der Werbeinfo zu lesen.

Fragt sich als naiver Bürger nur, ob es eine wissenschaftliche Wahrheit in diesem Lande gibt.
Spätestens seit der ELITE Guttenberg.

Und fragt sich, FÜR WEN es so wichtig ist, zu erkennen, dass eine besonders
selektiv ausgewählte ELITE wesentlich für das heutige Zusammenleben von Hunderttausenden ist. Vielleicht ist es ja für die Autorin wichtig?
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Typisch Hanser 28. Juli 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Danke für die bisherigen Rezensionen. Als ich Hanser auf dem Einband las, hatte ich meine ersten Zweifel. Korrektorat, geschweige denn Lekorat - nicht bei Hanser. So kann man sich selbst als interessierter Leser ein wenig Geld sparen.
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intellektuelle hermine 0 18.02.2013
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