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Die hohe Kunst des Bankraubs: Roman [Broschiert]

Christopher Brookmyre , Hannes Meyer
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

15. August 2013
Bankraub mit Beckett Straßenartisten entpuppen sich als gewiefte Ganoven, die in Wahrheit echte Künstler sind, und Brookmyre selbst zeigt sich als ein literarischer Trickbetrüger allererster Güte! Bei so einem Banküberfall möchte man auch mal dabei sein: Fünf Straßenakrobaten mit Clownsmaskenkapriolen von der Fußgängerzone bis in die Schalterhalle einer Glasgower Bank. Einer wirbelt im Salto über die Schutzabsperrung, alle haben plötzlich Waffen in der Hand, und ihr Anführer verkündet freundlich: »Herzlich willkommen, meine Damen und Herren, Sie nehmen teil an einem Banküberfall.« Doch die Räuber sind nicht nur Akrobaten, sie haben ihrem »Publikum« auch sonst einiges zu bieten: Die Geiseln werden mit einer Theatervorführung von Warten auf Godot bespaßt, während der Safe-Computer geknackt wird; und am Ende gibt es noch ein lustiges Kunstgemälde-Raten für alle. Die Polizei draußen findet die Geiselnahme naturgemäß weniger amüsant. Officer Angelique de Xavia, Single, vom Chef gedisst, heute 30 geworden, hat eh schon einen schlechten Tag: Des Überfalls wegen verpasst sie gerade ein Spiel der Glasgow Rangers, und jetzt soll sie auch noch im Alleingang die Bank verwanzen. Doch dann trifft sie auf Zal, den Anführer der Bande – und schon vor der spektakulären Flucht der Safeknacker knistert es gewaltig zwischen den beiden. Der Gangster und die Polizistin lassen sich auf eine für beide riskante Affäre ein. Keiner kann dem anderen trauen, und sicher ist nur, dass der Bankraub erst der Auftakt für einen noch viel größeren Coup ist, ein täuschungstechnisches Großkunstwerk. Geniale Dialoge; irrwitzige Situationen; gefährliche Widersacher; die große Frage, was eigentlich Kunst ist und wer sie dafür hält, und zwei Helden, die so originell, aufregend und clever sind, dass man am liebsten Flickflacks schlagen würde – Brookmyre erweist sich in diesem Buch als Großmeister der literarischen Illusion.

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Produktinformation

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Galiani-Berlin (15. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3869710772
  • ISBN-13: 978-3869710778
  • Originaltitel: The Sacred Art of Stealing
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 137.245 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christopher Brookmyre, geboren 1968 in Barrhead bei Glasgow, ist ein extrem vielseitiger Autor, dessen Werk und Bandbreite in Deutschland erst noch zu entdecken ist. Erst kürzlich legte Brookmyre in England mit Bedlam einen der ersten Romane aus der Welt der Computerspiele vor (der zum Erscheinen direkt auf Platz 7 der Hardcover-Fiction-Bestsellerliste landete), in der angelsächsischen Welt ist er allerdings besonders für seine funkensprühend originellen Romane bekannt, die ihm bereits mehrere Krimipreise eingebracht haben.Auf Deutsch ist von ihm bisher neben Die hohe Kunst des Bankraubs nur Wer schlafende Hunde weckt erschienen, einer seiner “direkten” Krimis. Dank seiner ungewöhnlichen Produktivität hat Brookmyre in den letzten Jahren ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das es nun endlich auch auf Deutsch zu entdecken gilt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Polizei, dein Freund und Helfer 9. August 2013
Von Felix Richter TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Dass Männer mit Clownsmasken eine Bank überfallen, ist so ungewöhnlich nicht, dass sie aber dabei eine Unterhaltungsprogramm für ihre Geiseln aufziehen, dann doch. Das ist aber nur eine der Überraschungen, die Deputy Inspector Angelique de Xavia erwarten (ja, so heißt sie), als sie sich in die Bank schleicht, um die Lage zu erkunden. Nachdem der Spuk vorbei ist, kennt sie sich selber nicht mehr; man könnte beinahe sagen, ihre Work-Life-Balance sei völlig aus den Fugen geraten.

Das Überraschendste an "Die hohe Kunst des Bankraubs" ist aber, dass es erst jetzt, nach elf Jahren, auf Deutsch herauskommt. Überhaupt scheint Christopher Brookmyre zwar in Schottland eine solide Fanbasis zu haben, die aber von Newcastle abwärts schnell dünner wird und jenseits der Ozeane so gut wie nicht existiert. Dabei hat das Buch alles, was ein guter Krimi braucht: einen exquisiten Plot (so exquisit, dass man ihm die gelegentlichen Löcher gerne verzeiht), interessante Charaktere (so interessant, dass sie gerne Dinge tun oder sagen dürfen, die so nur in Büchern vorkommen), so viel Humor, dass man beim Lesen oft nicht an sich halten kann, und schließlich jede Menge Glasgower Lokalkolorit inklusive einer ausführlichen Analyse der Feindschaft zwischen Celtics und Rangers, die im Vergleich die Anhänger von Dortmund und Schalke als regelrecht harmoniesüchtig erscheinen lässt. Unnötig zu erwähnen, dass das Buch eine großartige Filmvorlage abgeben würde; noch so ein Punkt, der darauf schließen lässt, dass der Autor vielleicht einen besseren Agenten verdient hätte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man nicht lesen - aber man macht es gern. 20. Februar 2014
Von Anne Damm
Format:Broschiert
Krimis mit gelungenem Humor und einem guten, komplizierten Plott sind selten genug, kann diesen daher nur empfehlen.
Es gibt wenige Längen zumindest für Personen, die keine Schotten sind, aber zum Ausgleich Seiten, bei denen man fast jeden Satz genießt.

Abgesehen von einem langen Beitrag zum Thema schottische Fussballclubs (da kann man quer lesen) ein sehr flott geschriebener, intelligent angelegter und logischer sinniger Krimi mit vielen Überraschungen. Humor inclusive. Viel mehr kann man nicht verlangen.

Auf jeden Fall eines der eher wenigen Bücher, die ich guten Gewissens meinen Freunden empfehle.

Gruß, Anne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Also, nach den ersten 50- 60 Seiten wollte ich das Buch schon weglegen: Zu überdreht, zu brutal, zu sexistisch, keine Idee, um was es da eigentlich geht.
Aber dann folgt eine aberwitzige, irre und total abgedrehte Beschreibung eines Bankraubes, wie man es selten liest. Einiges dabei lässt an den Krimifilm Inside Man denken, die Bankräuber treten als Clowns auf und spielen mit den Geiseln Theater und machen klassisches Bilderraten.Eine Polizistin, Aussenseiterin aufgrund ihrer Herkunft, hochehrgeizig, aber ohne rechte Anerkennung in der Männerwelt der Polizei, wird in die Bank eingeschleust zur Lagebeurteilung, fliegt aber sehr schnell auf. Zwischen ihr und dem Anführer der Bankräuber kommt es vom ersten Moment an zu einer magischen Anziehung. Der Bankraub gelingt, die Clowns verschwinden, die Polizei fühlt sich an der Nase herumgeführt, nur die hochdekorierte Polizistin Angelique ist verwirrt. Als sie dann auch noch Blumen zu ihrem Geburtstag erhält und der Gentleman-Gangster sich mit ihr treffen will, ist es letztendlich um sie geschehen. In der Folge entwickelt sich dann eine amour fou vor dem Hintergrund eines hartgesottenen englischen Krimis, in dem es um Drogengeschäfte, Killer und gestohlene Kunstwerke geht.Bei der Beschreibung der Liebesgeschichte bleibt der Erzählstrom leichtfüssig und flott. Der weitere Ablauf des Krimis ist dann hochspannend. Am Ende, das will ich aber keineswegs verraten, gibt es dann doch noch ein happy end. Insgesamt ein witziger Kunstkrimi, in den eine wunderbare, wenn teilweise auch traurige Liebesgeschichte hineingewoben wurde. Das Buch schreit geradezu nach einer Verfilmung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielfältig, mit trockenem Humor und spannend 6. Dezember 2013
Format:Broschiert
Brookmyer kann es cool (in seiner Erläuterung des Wertes weiblicher Dienstleistungen und seiner Beschreibung der Multitaskingfähigkeit harter Männer am Telefon).

Und hart (wenn es an das Auffinden von Leichen samt detaillierter Beschreibung des Inhaltes von Einmachgläsern oder an „Strafaktionen“ geübter Killer geht.

Und romantisch (tatsächlich, wenn auch nur hier und da).

Aber auch höflich und mit trockener Ironie (wenn Clowns mit vollendeten Manieren sich Bankangestellten nähern).

„Vielen Dank, für freuen uns über Ihre Kooperation und ich bin mir sicher, dass wir einen angenehmen Nachmittag miteinander verbringen werden“.

Auch wenn das die Angestellten der Bank nicht ganz so entspannt sehen dürften.

„Wenn also ihre Hände bereits oben sind, lassen Sie sie bitte einen Augenblick dort, und die, bei denen das noch nicht der Fall ist, bitte wir um Verzeihung für diese Zeitweilig Einschränkung ihres Rechtes auf freie Meinungsäußerung“.

Klar, dass der Leser ahnt, wer hinter der Maske steckt.

Zal Innez. Bis vor kurzem hinter Hochsicherheitsriegeln. Und das durchaus zu Recht. Und ebenso ist sich der Leser im Klaren darüber, dass hinter dem Überfall und hinter jenem Innez eine ganz andere Organisation noch steckt. Mit leichten Problemen in der inneren Hierarchie. Die der ein oder andere für sich zu nutzen gedenkt. Über diesen perfekten Banküberfall in Glasgow hinaus. Was auch mit Harry zu tun hat, der im Auftrag unterwegs ist, um möglicherweise in die eigene Tasche arbeitenden „Angestellten“ nachdrücklich die eigentliche Hierarchie nahezubringen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Ich kann mich
dem Großteil der bisherigen Bewertungen nicht anschließen.

Ich fand den Roman weder kurzweilig oder besonders intelligent, noch konnte ich irgendeinen Witz... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Christian Starke veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Spannendes, abwechslungsreiches Buch mit unerwarteten Wendungen
Das Buch ist durchgehend spannend und auch abwechslungsreich in den Handlungssträngen, so dass man es am liebsten in einem Zug lesen möchte. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Torsten Reith veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Endlich übersetzt!!!
Eins meiner Lieblingsbücher von Brookmyre - endlich kann ich meine nicht-im-Original lesenden deutschen Freunde damit beschenken!!!! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Dan veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen joah, kann man lesen...
... muss man aber nicht. nach dem furiosen und blutigen auftakt und dem wunderbar witzigen bankraub selbst mäandert alles etwas ziellos vor sich hin, nur um dann in einem sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von RC1771 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert
Nach anfänglichen Längen, nach denen ich schon fast keine Lust auf's Weiterlesen hatte, ging es dann super weiter. Kurzweilig, lustig, spannend.... empfehlenswert!
Vor 5 Monaten von Koburg veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Buch, schlechte Empfehlung
Leider gefällt mir das Buch nicht so sehr. Die ersten Seiten recht Langweilig. Erst in der Mitte wird es interressant. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Holger Menßen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen TOP!
Einfach ein gutes Buch. Witzig, ordentlich durchdacht, nicht dieser 08/15-Einheitsbrei den es leider viel zu oft gibt! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von sakendoll veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Alakazammy, stairhead rammy!
Aaaahhhaaa, es gibt sie also doch noch, die Bücher im Genre des Krimis die mich mit ihrer ungewöhnlichen Erzählweise und ihrer mutigen Struktur abseits der... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Jürgen Zeller veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Da beisst der Hund sich in den Schwanz
Bis Seite 109 habe ich mich gequält, bis ich schließlich aufgab und das Buch völlig entnervt in den Papierkorb beförderte. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von N!c veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Intelligente, spannende und höchst amüsante Lektüre!
Es gibt etwas Neues von Christopher Brookmyre, dem schottischen Autor, der mich bereits im vergangenen Jahr mit "Wer schlafende Hunde weckt" bestens unterhalten hat. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Hamlet veröffentlicht
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