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Die hellen Haufen [Gebundene Ausgabe]

Volker Braun
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. Oktober 2011
Am 1. Mai 1992 demonstrieren 4000 streikende Arbeiter an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze und errichten einen Zaun mit der Aufschrift: »Kein Kolonialgebiet«. Der Protest nimmt immer größere Dimensionen an, man marschiert gen Berlin, debattiert die Belagerung von Erfurt, kurz: es kommt zum großen Arbeiterkrieg. Der Fabulierkraft und -lust, dem Witz und dem Humor Volker Brauns ist es zu verdanken, wenn Die hellen Haufen konkret und einfühlsam, ironisch und bitterernst, von einem Aufstand berichten, der nicht stattgefunden hat. Zwar streift ein Heerhaufen Entlassener und Arbeitsloser durch Mitteldeutschland – daß sie aber nicht kämpfen ist der bittere, süße Faden der Erzählung. Sie sammeln sich auf einem Schlackeberg, dem Schutt ihrer Existenz, die nicht zu verteidigen ist, eines Besitzes, den sie nicht besessen haben, eines Lebens, für das man das seine nicht in die Schanze schlägt. So wird eine Niederlage erfochten und ein Widerstand erdacht. Diese klare, einfache, harte Geschichte mußte geschrieben werden, einmal für allemal. »Was wir nicht zustande gebracht haben, müssen wir überliefern.« (Ernst Bloch)

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Die hellen Haufen + Hinze-Kunze-Roman: Berichte von Hinze und Kunze (suhrkamp taschenbuch)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: Originalausgabe (12. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518422391
  • ISBN-13: 978-3518422397
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 434.989 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Volker Braun wurde 1939 in Dresden geboren. Nachdem er sich nach dem Abitur vergeblich um einen Studienplatz bemüht hatte, arbeitete er von 1957 bis1960 in einer Druckerei in Dresden, beim Tiefbau-Kombinat Schwarze Pumpe und absolvierte einen Facharbeiterlehrgang im Tagebau Burghammer. Von 1960 bis 1964 studierte er dann Philosophie in Leipzig und zog nach dem Ende des Studiums nach Berlin, wo er bis 1966 als Dramaturg am Berliner Ensemble arbeitete. Nach einigen Jahren am Deutschen Theater Berlin arbeitete er von 1977 bis 1990 erneut am Berliner Ensemble. Im Wintersemester 1999/2000 erhielt er die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Gesamtschule Kassel. Braun erhielt zahlreiche Preise, unter anderen den Büchner-Preis im Jahr 2000 und den ver.di-Literaturpreis 2007. Volker Braun lebt heute in Berlin.


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Format:Gebundene Ausgabe
Mit seinem neuen Buch eröffnet Volker Braun die harsche, große Verhandlung über die Enteignung des Volkes nach dem Ende der DDR durch jene treu genannte Hand, die besser abgefault wäre, noch vor ihrem Griff nach den volkseigenen Betrieben. Denn die DDR, so komponiert es der Schriftsteller in seinem großen Gesang über "Die Hellen Haufen", kannte kein Staatseigentum: Dem Staat war "nicht erlaubt dieses Eigentum zu verkaufen. Es war nicht seins. Es war das Eigentum aller", sagt einer von denen, die in Brauns Erzählung ein Streitmacht entlassener Arbeiter begleiten. Auf historischem Boden hat sich der Haufen zusammengetan. Dort, wo die deutschen Bauern und ihre hellen Haufen ihre große und letzte Schlacht schlugen, wo Max Hoelz in den Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts die Arbeiter bewaffnet hatte, kämpfen die Enteigneten um jenen Besitz, den sie vorher "nicht besessen haben".

Viele der Handelnden der Braunschen Erzählung gab es wirklich, Namen wie Schurlam oder Schufft weisen den Weg in die jüngste Geschichte. Auch das Sichwehren gab es, im früheren Kali-Kombinat: Grubenbesetzungen, Demonstrationen und der legendäre Hungerstreik in Bischofferode, im Eichsfeld. Doch Brauns hartes Untertagewerk geht über die Wirklichkeit hinaus, ins Denkbare, bündelt aus der kargen Wahrheit die Geschichte eines Aufstandes, der nicht statt gefunden hat, und der mit dem Ruf "Keine Gewalt" ein bittere Niederlage erlebte. "Würde das Zauberwort ein zweitesmal wirken," fragt der Chronist eines Arbeiterkrieges, den es nicht gab, "oder wie ein Witz, den man kennt, seine Kraft verlieren?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abraumhalde DDR 10. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Ein wichtiges Buch. Es schließt eine Lücke, indem es das Trauma der Ex-DDR behandelt, den Ausverkauf des 'Volksvermögens', so wie er durch die Lokatoren der Treuhand nach Marktlogik im Sinne einer feindlichen Übernahme nun mal geschah, besonders verheerend im traditionsreichen Mansfelder Land, mit dem sich nicht nur ein wirtschaftsgeschichtlicher Ursprungsraum erledigt fand, sondern gleichzeitig eine Kulturlandschaft, die bereits in Mittelalter und früher Neuzeit eine Identität stiftete, die die DDR weitersubventionierte und die seit der Deindustrialisierung wohl auf immer verloren ist. Sicher, Brauns Text ist eine Klage, zuweilen eine Anklage, aber ihm fehlt in seiner Kompaktheit jede falsche Senitmentalität oder gar Melodramatik. Der Autor sieht aufs Ganze, er erfindet sich keinen nostalgischen oder begeisterten Helden, der aus seinem winzigen Blickwinkel Geschichte einzufangen versucht; er bevorzugt den adaptierten Gestus der alten Historien voll sprechender Namen und Rauheiten des Dialekts und möchte so offenbar an die fremd gewordene Erzähltradition der Reformations- und passenderweise Bauernkriegszeit anschließen. Indem eine Parallelität der Ereignisse zwischen gescheitertem Bauernkrieg und gar nicht erst stattfindendem Arbeiteraufstand hergeschrieben wird, ergeben sich interessante Collagen: Als neue Fronburgen brennen die Arbeitsämter, der tragische Endkampf findet, an Müntzers Desater bei Frankenhausen gemahnend, auf der Volkstedter Sargdeckelhalde statt. Manche Wendung erinnerte mich auch an Barockliteratur oder die großen Novellenstoffe Kleists, manche Interferenz des Verschiedenen an Arno Schmidt. Volker Brauns Sprache schließt an die pointierte Verdichtung seiner Lyrik und Dramatik an. Lesen Sie weiter... ›
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Ja, es hält was man darüber gehört hat und es hat mich auch traurig gestimmt. Kam alles wieder hoch, hatte man schon verdrängt. Also, wer sich noch mal an Treuhand und die damalige Atmosphäre erinnern möchte, an all das, was die Leute voller Erwartung geglaubt hatten und wie es dann ganz anders kam, der sollte das Buch lesen. Ja und davon, was leider oder zum Glück nicht passiert ist, aber hätte passieren können, sollen?
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