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Die häßliche Herzogin: Roman Taschenbuch – 23. September 2008


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 270 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 10 (23. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746656273
  • ISBN-13: 978-3746656274
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,6 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.187 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Lion Feuchtwanger, 1884-1958, war Romancier und Weltbürger. Seine Romane erreichten Millionenauflagen und sind in über 20 Sprachen erschienen. Als Lion Feuchtwanger mit 74 Jahren starb, galt er als einer der bedeutendsten Schriftsteller deutscher Sprache. Die Lebensstationen von München über Berlin, seine ausgedehnten Reisen bis nach Afrika, das Exil im französischen Sanary-sur Mer und im kalifornischen Pacific Palisades haben den Schriftsteller, dessen unermüdliche Schaffenskraft selbst von seinem Nachbarn in Kalifornien, Thomas Mann, bestaunt wurde, zu einem ungewöhnlich breiten Wissen und kulturhistorischen Verständnis geführt. 15 Romane sowie Theaterstücke, Kurzgeschichten, Berichte, Skizzen, Kritiken und Rezensionen hatten den Freund und Mitarbeiter Bertold Brechts zum "Meister des historischen und des Zeitromans" (Wilhelm von Sternburg) reifen lassen. Mit seiner "Wartesaal-Trilogie" erwies sich der aufklärerische Humanist als hellsichtiger Chronist Nazi-Deutschlands.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von euripides50 TOP 500 REZENSENT am 8. April 2009
Format: Taschenbuch
Lion Feuchtwanger verfolgt in dem vorliegenden Roman gleich mehrere Anliegen. Zunächst beschreibt er die Geschichte einer Frau, die mit ihrer Hässlichkeit leben muss, das ist immer bitter und lehrreich. Sodann bietet er eine im Text implementierte Studie über den Antisemitismus, die nach dem ersten Weltkrieg der Entstehungszeit des Werkes, hochaktuell war. Und schließlich entfaltet er vor den Augen des Lesers einen packenden historischen Roman aus dem 14. Jhdt ( d. h. aus der gleichen Epoche, in der auch "Der Name der Rose" spielt). Ich bekenne, so sehr mich die weibliche Schönheit interessiert und der Antisemitismus schmerzt - mir hatte es der dritte Aspekt angetan: die opulente Entfaltung eines spätmittelalterlichen Panoramas mit Kaisern und Kurfürsten, Päpsten, Schurken und Halunken in Gestalt eines meisterhaften historischen Romans, der den Leser von der ersten bis z8r letzten Seite in Atem hält. Da meine verehrten Vorrezensenten wenig zur Geschichte sagen ( aber viel an der Gestaltung nörgeln!) einige Informationen zum geschichtlichen Hintergrund des Buches. Wir befinden uns in der Epoche Kaiser Ludwigs IV von Bayern (1313-1347), der im Zuge seiner Hausmachtpolitik bis nach Brandenburg und Holland ausgriff und auch auf Tirol ein Auge geworfen hatte. Dort aber herrschte Margarete "Maultasch", eine Herzgin von abstoßender Hässlichkeit, aber mit einer verlockenden Erbschaft - eben ihrer Grafschaft Tirol, die an den Gatten und seine Kinder fallen würde. Um diese Erbschaft, um das Land Tirol, die Brücke zwischen Deutschland und Italien, gieren die großen Dynastien Mitteleuropas: die Wittelsbacher, die Luxemburger und die Habsburger.Lesen Sie weiter... ›
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. Oktober 2001
Format: Broschiert
Feuchtwanger beschreibt in seinem Buch das Leben der Herzogin Margarete von Tirol, die als einziges Kind des Königs Heinrich mit 12 Jahren heiratspolitisch an einen zehnjährigen Prinzen von Böhmen verschachert wird, aber zeitlebens unter ihrer Häßlichkeit zu leiden hat (ihr späterer Spitzname ist Margarete Maultasch, in Anspielung auf den "äffisch" vorspringenden Mund mit "wulstiger" Unterlippe). Der Autor selbst bezeichnet den Roman einmal als "Kampf eines Menschen gegen die ungünstigen Bedingungen der physischen Konstitution, die ihm die Natur mitgegeben hat" und zeichnet ein anschauliches Bild der (Heirats-)Politik und der Grausamkeit der Menschen gegenüber einer entstellten Frau im Rittertum des 14.Jh. Trotz einer großen politischen Begabung und weitsichtiger Regentschaft wird sie immer wieder wegen ihrer Häßlichkeit diffamiert und vom Volk verachtet - meines Erachtens ein großartiges Stück Zeitgeschichte, dessen Motive (u.a. Antisemitismus) auch zu seiner Entstehungszeit (1923) wieder aktuell waren.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mulde28@aol.com am 31. Januar 2002
Format: Broschiert
Der als Jude auch in den "Goldenen Zwanzigern" einer verachteten Minderheit angehörende Jude Lion Feuchtwanger schrieb seinen Roman um die hässliche Herzogin im München des Jahres 1923. Recht zügig ging ihm, der sich mit historischen Sujets auskannte, das Thema von der Hand. Im Mittelpunkt steht die durch ein entstelltes Gesicht "Maultasch" genannte Herzogin Margarete von Kärnten und Tirol. Die Heldin ward 1318 geboren und fand sich schon im Teenageralter auf dem Schachbrett der Fürstenmacht wieder, zwischen den Wittelsbachern, den Habsburgern und mittelbar der Kirche.
Feuchtwanger gelingt es, zugleich den historischen Faltenwurf zu zeichnen, sein eigentliches Thema aber, das einer Außenseiterin, einer hässlichen, immer wieder verratenen, einsamen Frau in präziser Sprache nicht aus den Augen zu lassen. Sonderbar, der Leser leidet nicht mit der bemitleidenswerten Heldin. Der Autor hält bei aller Sympathie beobachtende Distanz zu ihr. Selbstredend haben wir es hier mit einem Gleichnis zu tun, bei den Lebensumständen des Autors liegt das auf der Hand, und doch kann man es auch als Historienroman lesen, sich hineinziehen lassen in das sich (stetig) neu ordnende Europa des aufschimmernden 14. Jahrhunderts.
Lion Feuchtwanger, Ricarda Huch und Stefan Zweig bedienten ihre Leser mit historischen Sujets, die oft genug auch nur als solche gelesen und verstanden wurden. Feuchtwanger benutzt nicht das emporfliegende Pathos Zweigs und mag in dieser Hinsicht "moderner" und vielleicht sogar noch leichter zu lesen sein. Die Herzogin ist nicht sein bekanntester Roman, das blieb dem "Jud Süß" mit dessen bitterer Rezeptionsgeschichte vorbehalten; aber es ist ein Buch, das man lesen, das man kennen sollte. Wer über Einzelgänger, über Außenseiter spricht, die gleichwohl ohne Scheu, ohne verlorene Würde sind, sollte dieses Buch kaufen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Georg Grönegress am 8. Mai 2009
Format: Taschenbuch
Die mittelalterliche Welt der schroffen tiroler Alpen: Eine Landschaft, die bei Sonne und Wärme paradiesisch anmutet. Bei Nebel, Schnee und Wind jedoch lebensfeindlich und grausam anmutet. Da braucht es schon die dicken, schützenden Mauern einer repräsentativen Burg, mit einem Residenzsaal, in dem ein wohliges Kaminfeuer prasselt.

In einem solchen herrscht Gräfin Margarete, die aufgrund ihres entstellten Gesichts die "Maultasche" genannt wird. Bereits mit zwölf Jahren wird sie verheiratet, von Zuneigung kann in diesen Zeiten jedoch keine Rede sein. Ihr abschreckendes Aussehen verstärkt noch die ablehnende Haltung ihrer Umgebung. So lernt die erste Dame Tirols, dass es ausser der Liebe noch eine andere Lebensmotivation geben kann: Macht und Respekt. Dafür verleugnet sie ihre Weiblichkeit und lernt zu denken und zu handeln wie ein Mann.
Eingekeilt zwischen den Grossmächten Habsburg (Wien), Wittelsbach (Bayern) und den Franken (Luxemburg, Böhmen), schafft sie es für eine lange Zeit, das unabhängige Tirol zu verteidigen.

Leider verliert die tapfere aber ungeliebte Gräfin mit zunehmender Machtfülle auch immer mehr ihre moralischen Skrupel, sodass sie mehr und mehr in Intrigen und finstere Machenschaften hineingezogen wird. Am Ende ihres aufreibenden Lebens überlässt sie den Habsburgern den Thron und beschliesst ihren Lebensabend in einem Kloster.

Lion Feuchtwangers Buch ist wie immer ein stilistisches Meisterwerk, die "Hässliche Herzogin" ist atmosphärisch dicht und spannend bis zur letzten Seite.
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