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Die guten Geister: Sie dienten den Großen dieser Welt - Köchin, Butler, Sekretär [Gebundene Ausgabe]

Dietmar Grieser
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Juni 2008
Ein ganz neue reizvoller Zugang zu großen Künstlern: Bestsellerautor Dietmar Grieser wird fündig!Weder Goethe noch Thomas Mann, weder Beethoven noch Karajan, weder Maria Jeritza noch Zarah Leander hätten ihr Leben ohne die helfenden Hände jener dienstbaren Geister bewältigt, die ihnen die Schwierigkeiten des Arbeitsalltags aus dem Weg räumten. Viel zu wenig weiß man vom segensreichen Wirken all der Sekretärinnen und Haushälterinnen, Pfleger und Faktoten, die den großen Persönlichkeiten treu zur Seite standen, oft ihr Leben teilten und mehr von ihnen wussten als manch anderer: Anton Bruckner und Johann Strauß, Erich Kästner und Egon Friedell, Kaiserin Zita und Papst Pius XII., Karl Marx und Maria Cebotari, Alma Mahler-Werfel und der "roten Erzherzogin" Elisabeth Petznek.
Spurensucher Dietmar Grieser hat dreißig dieser vorwiegend weiblichen "Perlen" aus ihrer Anonymität hervorgeholt und mit der ihm eigenen Empathie porträtiert. Entstanden ist eine schillernde Revue des Dienens und Bedientwerdens, wie sie nur ein Menschenkenner wie Dietmar Grieser erforschen und schreiben konnte.

Wird oft zusammen gekauft

Die guten Geister: Sie dienten den Großen dieser Welt - Köchin, Butler, Sekretär + Die böhmische Großmutter: Reisen in ein fernes nahes Land
Preis für beide: EUR 39,85

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Amalthea; Auflage: 3., Aufl. (1. Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3850026620
  • ISBN-13: 978-3850026628
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 473.234 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Ein Reporter der dritten Dimension: Er erzählt nicht lang und breit, sondern bohrt in die Tiefe.“ Welt am Sonntag „Ein Spurensucher, gegen den alle sentimentalen Literaturpilger der alten Schule in den Schatten weichen müssen.“ Süddeutsche Zeitung „Griesers Neugier wirkt unbändig, ohne je die Regeln des Takts und Anstands zu verletzen, stets wahrt sie die Würde des Menschen: ein erfrischend altmodischer, kultivierter Herr. Am besten gelingen ihm melancholische Schicksalsminiaturen voll Empathie und Atmosphäre: kein rasender, ein flanierender Reporter der Vergangenheit.“ Laudatio zu Dietmar Griesers 70. Geburtstag in der WELT „(...) der Meister der kleinen Form, der akribischen Recherche, die mit Wiener Leichtigkeit verbunden ist.“ Die Presse „Die guten Geister, ein anschaulicher, interessanter Einblick in die wechselnden Abhängigkeiten der Intellektuellen und ihrer Diener. Ein Geschichts- und Geschichtenbuch über große Künstler aus dem Blickwinkel des Personals, das das wahre Ich ihrer Arbeitgeber wohl am besten kennt.“ Radio Bremen -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

Über den Autor

Dietmar Grieser, geboren 1934 in Hannover, lebt seit 1957 in Wien. Seit 1973 Buchautor, mehrfach ausgezeichnet, zahlreiche Bestseller.

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4.0 von 5 Sternen Die Helfer hinter den Kulissen 8. März 2010
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Broschiert
"Der junge Alexander eroberte Indien. Er allein? Cäsar schlug die Gallier. Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich? Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte untergegangen war. Weinte sonst niemand?", diese Wort hat Berthold seinem "Lesenden Arbeiter" in den Mund gelegt und trifft den Nagel auf den Kopf. Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau, heißt es im Volksmund und gemeint ist de facto, dass hinter allen großen Männern und Frauen auch immer pflichtbewusste und treue Helfer zu finden sind. Der gewichtigen Rolle von professionellen Gehilfen hat Dietmar Grieser dieses Buch gewidmet. Denn sie sind es, die den genialen Künstlern, Denkern und Würdenträgern das Alltägliche abnehmen, um nach dem Außergewöhnlichen zu streben.

Köchinnen, Haushälterinnen, Kindermädchen und Sekretäre berühmter Europäer stehen im Mittelpunkt von Griesers Werk und zeichnen ein etwas anderes Geschichtsbild, das heute aber immer mehr auf Interesse stößt. Es sind auch Schattenseiten an hochgeschätzten Größen, die dabei zu Tage treten, was Beethoven und Goethe sehr gut beweisen, warf der eine doch sogar Bücher und einmal einen Sessel nach einer Dienstmagd, während der andere gegen seine Köchin Charlotte Hoyer sogar Anzeige erstattete und einen üblen Leumund anhängte, nachdem diese das von ihm sehr gewissenhaft erstellte, aber völlig inakzeptable Dienstzeugnis zerrissen hat.

Faszinierend auch Fjodor Dostojewskis Verhältnis zu Elise Schmidt, einer Saisonarbeiterin in Bad Ems, wo sich Dostojewski für kurze Zeit aufhielt. Auf Seite 102 zitiert der Autor aus dem Tagebuch des Meisters: "Man beachte, daß an ihr nichts Gedrücktes, nichts Erniedrigtes ist: Sie ist lustig, keck, gesund, sieht sehr zufrieden aus und zeigt eine unerschütterliche Ruhe. Nein, bei uns arbeitet man nicht so. Bei uns wird sich keine Dienstmagd und für kein Geld zu einem solchen Galeerendienst hergeben. Außerdem wird die alles falsch machen, hundertmal vergessen, verschütten, zerschlagen, sich irren, außer sich geraten, grob werden. Hier aber konnte ich mich den ganzen Monat über nichts beklagen. Als Russe weiß ich gar nicht, ob ich es loben oder tadeln soll. Ich will wagen, es zu loben." Der große Schriftsteller war schlicht verblüfft von der Arbeitsweise des Mädchens, auch wenn sich seine Beziehung zu ihr, rein auf diese Bewunderung ihrer Arbeitsmoral beschränkte.

Die von Dietmar Grieser angeführten Biografien sind sehr zahlreich und umfassen die Diener bürgerlicher, adeliger und sogar klerikaler Herrschaften aus über 200 Jahren Geschichte. Diese variieren natürlich in Umfang und Ausführung, aber nichtsdestoweniger ist das Buch eine sehr informative Lektüre, die es versteht einen adäquaten Einblick in die Lebenswelten von professionellen Dienern zu geben. So detailreich manche Biographien auch sind, so sehr lassen andere dies vermissen, was zum Teil tatsächlich darin liegen mag, dass man kaum noch mehr darüber schreiben konnte und sich auch nur sehr wenige Quellen zu den Dienern im Umfeld eines Prominenten finden ließen. Sozialkritisches bleibt übrigens außen vor, auch wenn der Autor im Vorwort anklingen lässt, dass die Betreuung durch professionelle Gehilfen so manchen auch schon abheben gelassen hat. Ebenso wenig widmet man sich der Frage ob und inwiefern die oft lebenslange Loyalität nicht schlicht aus einer Abhängigkeit resultiert, die durch einen Mangel an alternativen entsprechenden Verdienstmöglichen begründet ist.

Fazit:
Wer waren sie, die guten Geister im Haushalt und Leben eines Thomas Mann, Ludwig van Beethoven, Johann Strauß, Herbert von Karajan, Karl Marx, Johann Wolfgang von Goethe, Pius XII., einer Christina Onassis, Elizabeth II. und Kaiserin Zita? Dietmar Grieser hat die Biografien der Dienerschaft dieser prominenten Persönlichkeiten ergründet und in diesem Werk zusammengestellt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Helfer hinter den Kulissen 2. Juli 2008
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Der junge Alexander eroberte Indien. Er allein? Cäsar schlug die Gallier. Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich? Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte untergegangen war. Weinte sonst niemand?", diese Wort hat Berthold seinem "Lesenden Arbeiter" in den Mund gelegt und trifft den Nagel auf den Kopf. Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau, heißt es im Volksmund und gemeint ist de facto, dass hinter allen großen Männern und Frauen auch immer pflichtbewusste und treue Helfer zu finden sind. Der gewichtigen Rolle von professionellen Gehilfen hat Dietmar Grieser dieses Buch gewidmet. Denn sie sind es, die den genialen Künstlern, Denkern und Würdenträgern das Alltägliche abnehmen, um nach dem Außergewöhnlichen zu streben.

Köchinnen, Haushälterinnen, Kindermädchen und Sekretäre berühmter Europäer stehen im Mittelpunkt von Griesers Werk und zeichnen ein etwas anderes Geschichtsbild, das heute aber immer mehr auf Interesse stößt. Es sind auch Schattenseiten an hochgeschätzten Größen, die dabei zu Tage treten, was Beethoven und Goethe sehr gut beweisen, warf der eine doch sogar Bücher und einmal einen Sessel nach einer Dienstmagd, während der andere gegen seine Köchin Charlotte Hoyer sogar Anzeige erstattete und einen üblen Leumund anhängte, nachdem diese das von ihm sehr gewissenhaft erstellte, aber völlig inakzeptable Dienstzeugnis zerrissen hat.

Faszinierend auch Fjodor Dostojewskis Verhältnis zu Elise Schmidt, einer Saisonarbeiterin in Bad Ems, wo sich Dostojewski für kurze Zeit aufhielt. Auf Seite 102 zitiert der Autor aus dem Tagebuch des Meisters: "Man beachte, daß an ihr nichts Gedrücktes, nichts Erniedrigtes ist: Sie ist lustig, keck, gesund, sieht sehr zufrieden aus und zeigt eine unerschütterliche Ruhe. Nein, bei uns arbeitet man nicht so. Bei uns wird sich keine Dienstmagd und für kein Geld zu einem solchen Galeerendienst hergeben. Außerdem wird die alles falsch machen, hundertmal vergessen, verschütten, zerschlagen, sich irren, außer sich geraten, grob werden. Hier aber konnte ich mich den ganzen Monat über nichts beklagen. Als Russe weiß ich gar nicht, ob ich es loben oder tadeln soll. Ich will wagen, es zu loben." Der große Schriftsteller war schlicht verblüfft von der Arbeitsweise des Mädchens, auch wenn sich seine Beziehung zu ihr, rein auf diese Bewunderung ihrer Arbeitsmoral beschränkte.

Die von Dietmar Grieser angeführten Biografien sind sehr zahlreich und umfassen die Diener bürgerlicher, adeliger und sogar klerikaler Herrschaften aus über 200 Jahren Geschichte. Diese variieren natürlich in Umfang und Ausführung, aber nichtsdestoweniger ist das Buch eine sehr informative Lektüre, die es versteht einen adäquaten Einblick in die Lebenswelten von professionellen Dienern zu geben. So detailreich manche Biographien auch sind, so sehr lassen andere dies vermissen, was zum Teil tatsächlich darin liegen mag, dass man kaum noch mehr darüber schreiben konnte und sich auch nur sehr wenige Quellen zu den Dienern im Umfeld eines Prominenten finden ließen. Sozialkritisches bleibt übrigens außen vor, auch wenn der Autor im Vorwort anklingen lässt, dass die Betreuung durch professionelle Gehilfen so manchen auch schon abheben gelassen hat. Ebenso wenig widmet man sich der Frage ob und inwiefern die oft lebenslange Loyalität nicht schlicht aus einer Abhängigkeit resultiert, die durch einen Mangel an alternativen entsprechenden Verdienstmöglichen begründet ist.

Fazit:
Wer waren sie, die guten Geister im Haushalt und Leben eines Thomas Mann, Ludwig van Beethoven, Johann Strauß, Herbert von Karajan, Karl Marx, Johann Wolfgang von Goethe, Pius XII., einer Christina Onassis, Elizabeth II. und Kaiserin Zita? Dietmar Grieser hat die Biografien der Dienerschaft dieser prominenten Persönlichkeiten ergründet und in diesem Werk zusammengestellt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die guten Geister 13. Juli 2010
Format:Broschiert
Die Namen Beethoven, Goethe, Dostojewski, Mann und Kästner sind allgemein bekannt. Aber die Namen der Bediensteten, Freunden, Gouvernanten dagegen bleiben im Verborgenen. Inwiefern die "Großen" von ihnen beeinflusst werden, zeigt Dietmar Grieser in insgesamt 30 Darstellungen.

Ganz besonders sind mir die Geschichten über Schwester Pascalina Lehnert und Freddie Frinton in Erinnerung geblieben. Jedes Jahr sitzen so viele Menschen am Silvesterabend vor dem Fernseher und gucken Dinner for one, aber niemand weiß so genau wie es dazu gekommen ist und was Freddi Frinton damit zu tun hat. Grieser gibt Aufschluss.
Bei Schwester Pascalina Lehnert, die Papst Pius XII. hartnäckig hinterherreist und sehr eigensinnig ist, musste ich schmunzeln.

Zwischenzeitlich war es etwas zäh zu lesen. Kaum hatte man eine Art von Zusammenfassung einer Person von knapp 10 Seiten gelesen, war es wieder vorbei und die nächste stand an. Teilweise wünschte ich mir mehr Informationen über die Personen. Von Alma Mahler Werfel, Robert Walser und Maria Jeritza hatte ich im Vorfeld noch nie gehört und wurde jetzt besseren belehrt.

Fazit: Das Buch richtet sich vor allem an Leser/innen, die gerne Klassiker lesen und wissen möchten wer den Autoren, Sängern, Schaupsielern usw. zu Seite stand, ihnen jeden Wunsch von den Augen ablas oder auch zur Weißglut brachte.
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