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Die gute Stadt Paris: Roman (Fortune de France)
 
 
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Die gute Stadt Paris: Roman (Fortune de France) [Taschenbuch]

Robert Merle , Edgar Völkl
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 599 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 13 (1. Oktober 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746612152
  • ISBN-13: 978-3746612157
  • Größe und/oder Gewicht: 19,9 x 12,1 x 3,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 180.694 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Robert Merle
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der vorliegende Roman führt in das Frankreich der Hugenottenkriege und das Paris des Jahres 1572, wo Katholiken und Protestanten einander niedermetzeln. Pierre de Siorac, frischgebachener Doktor der Medizin, muß sich, wegen eines Duells von der Todesstrafe bedroht, in die Hauptstadt flüchten, um die Gnade des Königs zu erflehen. Dort wird der verwegene junge Mann in den Strudel der Bartholomäusnacht gerissen.

Über den Autor

Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman "Wochenende in Zuydcoote", 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit "Der Tod ist mein Beruf". Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l"Amaury in der Nähe von Paris.

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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Historisches Meisterwerk 16. September 2002
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist ein Muß für Fans des historischen Romans. Mit einer unendlichen Detailfülle wird das Leben im Frankreich des 16. und 17. Jahrhunderts geschildert. (Wie in der gesamten Reihe Fortune de France / In unseren Grünen Jahren ... usw.) Historisch bis aufs kleinste genau flechtet Merle seine Geschichte in die realen Ereignisse ein. Eine Geschichtsstunde die lehrreich, korrekt und gleichzeitig ein unglaublich spannender Mantel und Degen Roman ist ! Für Leute die die Serie lesen ein Muß aber auch als einzelnes Werk genial.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der Frieden von Saint Germain (1570) sollte nur kurz wären. In Frankreich haben sich mehrere Parteien herausgebildet, die nicht nur aufgrund ihrer Konfessionen recht unterschiedliche Interessen hegen. Der katholische König Karl IX. wird von seiner Mutter Katharina de Medici bevormundet, ist jedoch dem königstreuen Protestantenführer Admiral Coligny zugetan. Katharina, katholisch, von ihren Feinden als "Jesebel" oder "Machiavelli im schwarzen Rock" bezeichnet, ist in erster Linie auf die Sicherung ihrer eigenen Macht bedacht. Coligny will den König zu einer militärischen Intervention in Flandern, zugunsten der aufständischen Geusen, gegen den dort herrschenden Spanier Philipp II. bewegen. Nachdem Phillip II. eine Vermählung mit Karls Schwester Margot abgelehnt hatte, schnappte er ihm die älteste Tochter Kaiser Maximilians II, Erzherzogin Anna als Braut vor der Nase weg. Karl musste sich mit der zweiten Tochter des römisch-deutschen Imperators, Elisabeth, zu Frieden geben, die er zwei Wochen später ehelichte. Der Herzog von Lothringen, Heinrich de Guise ist nicht nur der Anführer der Katholischen Partei, sondern hegt selbst Ansprüche auf den französischen Thron, den er mit Unterstützung Philipp II. und des Papstes besteigen will. Als Gegenleistung bietet er die Ausrottung aller Ketzer an. Zur Katastrophe kommt es
In der Nacht zum 24.08.1572, nachdem Prinzessin Margot, die vormalige Geliebte des Herzogs de Guise, mit dem Protestanten Heinrich, dem König von Navarra zu Paris vermählt wurde.......
Nachdem Samson de Siorac seinen Apothekermeisterbrief und sein Bruder Pierre die Doktorwürde in Medizin erlangt haben, begeben sie sich zurück nach Mespech. Neben ihrem Diener Miroul werden sie von dem italienischen Fechtmeister Giacomi begleitet, der Pierre das Leben gerettet und deshalb von ihm zum Bruder erklärt wurde, begleitet. Kurz vor der heimatlichen Burg wird Pierre vom Nachbarn und alten Feind Baron Fontenac zu einem Duell genötigt. Hierbei gelingt es Pierre seinen hinterhältigen Gegner zu töten. Da jedoch Duelle verboten sind und Pierre von falschen Zeugen die Schuld am Duell gegeben wird, macht er sich mit Samson, Miroul und Maestro Giacomi nach Paris auf, um seinen Fall dem König Karl IX. vorzutragen...
Im bereits 1980 erschienenen dritten Roman der insgesamt neunteiligen "Fortune de France"-Reihe gelangen die Protagonisten in ein Paris, in dem der Spruch gilt: "Wer Dich am Montag anlächelt, der kann Dich am Dienstag erdolchen". Professoren, die ihren Lehrstuhl an der Sorbonne erkauft haben, halten die antiken Lehren des Aristoteles hoch und ignorieren eifersüchtig alle neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse. In Ballhäusern, wird neben dem Paumespiel, bei dem der Aufschläger laut "Tenez!" ruft (=Vorläufer des heutigen Tennis), auch Politik betrieben. Die Beschreibung der Stutzermode am französischen Hof fehlt ebenso wenig, wie die Darstellung der Badehäuserkultur/Hygiene und der damit einhergehenden (Not-)Prostitution. Robert Merle ist auch diesmal wieder eine differenzierte Schilderung der historischen Ereignisse und Hintergründe gelungen. In ?Die Gute Stadt Paris? trifft der Protagonist Pierre de Siorac mit den meisten der genannten historischen, französischen Personen zusammen. Merle hat darüber hinaus neben dem königlichen Bruder und Herzog von Anjou, Heinrich (dem späteren König Heinrich III) auch eher periphere Gestalten, wie deren jüngeren Bruder Hercule-Franz, Herzog von Alençon und deren Halbruder Heinrich, Herzog von Angoulême, in die Handlung eingewoben. Auch Liebe/Amouren der Protagonisten kommen nicht zu kurz, sind aber wie immer dezent dargestellt. Spannung, Dramatik, Witz und Authentizität dieses hundertprozentigen historischen Romans lassen nur eine Bewertung mit 5 Amazonsternen zu und den Leser dem Erscheinen der Fortsetzung (August 2003 als Taschenbuch) "Noch immer schwelt die Glut" entgegenfiebern.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lilian Grobis TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Frankreich im Jahre 1572: In Montpellier erlangt der junge Adlige Pierre de Siorac den Doktorgrad, sein Halbbruder Samson erhält den Meisterbrief als Apotheker. Auf dem Weg ins heimische Périgord tötet Pierre im Duell einen Baron. Durch eine falsche Zeugenaussage belastet, soll Pierre jedoch als hinterlistiger Mörder vor Gericht gestellt werden. Um die Gnade des Königs zu erwirken, flieht er in Begleitung seiner Freunde nach Paris. Schnell erliegt Pierre dem Charme der Pariserinnen und den Verlockungen des Hofes. Doch noch immer tobt der Kampf zwischen Katholiken und Protestanten – und in Paris droht der Konflikt zu eskalieren...

Der dritte Roman der Serie ist ausgesprochen spannend. Der Leser wird in die engen, schmutzigen Gassen von Paris entführt, lernt jedoch gleichzeitig das prunkvolle Leben am königlichen Hof kennen. Man bangt um das Leben des jungen Helden und schmunzelt über seine amourösen Abenteuer. Wer sich für Geschichte interessiert, wird mit dieser Reihe sicher nicht enttäuscht. Man sollte die Bücher jedoch unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen:

1. Fortune de France
2. In unseren grünen Jahren
3. Die gute Stadt Paris
4. Noch immer schwelt die Glut
5. Paris ist eine Messe wert

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