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Die gute Schule: Wo unsere Kinder gerne lernen
 
 
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Die gute Schule: Wo unsere Kinder gerne lernen [Taschenbuch]

Christian Füller , Pattloch Verlag , Ulrike Kegler
1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 296 Seiten
  • Verlag: Beltz; Auflage: Lizenzausgabe (20. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407229194
  • ISBN-13: 978-3407229199
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 60.344 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christian Füller
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Lesenswert!" Focus Schule "Füller ist einer der engagiertesten Bildungsjournalisten des Landes." Berliner Zeitung

Kurzbeschreibung

Es gibt sie exzellente Schulen mitten in Deutschland. Nicht teure Eliteschulen, sondern normale Grund- und Hauptschulen, Sonderschulen und Gymnasien. Christian Füller hat fünf dieser Schulen analysiert und einen Leitfaden für Eltern entwickelt, an denen sie eine gute Schule erkennen können.
Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt der Bildungsjournalist den Alltag an diesen Schulen und lüftet das Geheimnis, warum Kinder dort nicht nur gerne, sondern auch erfolgreich lernen. Das wichtigste sind dabei die Akteure vor Ort: Innovative Schulleiter, veränderungswillige Lehrer und eine engagierte Elternschaft.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dürftig 21. Juni 2009
Format:Taschenbuch
Nachdem Christian Füller sein Buch so eifrig in seinem eigenen Spiegel-Artikel beworben hatte, war ich gespannt, wie er die "gute Schule" definiert.

Seine Antwort nach einem Nachmittag Lektüre, die man für das kurze, nett zu lesende Werk braucht, ist dürftig. Füllers "10-Punkte-Liste zum Erkennen einer guten Schule" entpuppt sich als eine Sammlung von fünf Kriterien und fünf Anregungen an Eltern, wie sie ihre Schule besser machen können. Seine Definition "Gute Schule ist eine Schule vor Ort, die phantastische Kinder zur Entfaltung ihrer nahezu unbegrenzten Möglichkeiten anregt" (S. 177), wirkt naiv und hilft nicht weiter. Man vergleiche dagegen die im Internet verfügbaren zahlreichen und detaillierten Kriterien des Schulverbands "Blick über den Zaun". Etwas konkreter, aber auch nicht überraschend, stellt Füller fest, jede gute Schule habe einen exzellenten Schulleiter. Leider wird diese Forderung für alle 40.000 deutschen Schulen nicht so schnell umzusetzen sein.

Interessant ist Füllers These, gute Schule wachse nur von unten und Bildungspolitik schade ihr eher. Erfreulich fand ich, dass er nicht wie viele andere eine Kopie des finnischen Schulsystems verlangt, ja sich sogar über die "skandinavischen Wunderschulen" (S. 256) amüsiert. Leider streift er nur am Rande das heutige Grundproblem, dass den Schulen immer mehr Erziehungsaufgaben übertragen werden. Auch warum er die individuelle Förderung als "Gespenst" abtut, leuchtete mir nicht ein.

Füller beschreibt fünf sehr unterschiedliche Schulen: Grundschule Kleine Kielstraße in Dortmund, Haupt- und Realschule Heinrich-von-Kleist-Schule in Wiesbaden, private Grundschule Waldhofschule in Templin, Max-Brauer-Gesamtschule in Hamburg und Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marburg. Fragwürdig ist sein Ansatz, dass er bis auf diese fünf "und ein paar andere" (S. 206) alle deutschen Schulen ohne nähere Begründung als "Industrieschulen" abtut, die angeblich systematisch ein Fünftel Risikoschüler produzieren. Vor diesem ideologisch einseitigen Hintergrund überrascht dann nicht mehr, dass Füller zwar grundsätzlich mehr Elternengagement fordert, ja es für ein entscheidendes Kriterium für gute Schulen hält, aber diejenigen Eltern, die sich für aus seiner Sicht "falsche" Reformen einsetzen, mit ätzender Rhetorik als Klassenkämpfer abbürstet.

Bei der "Auflistung der 100 besten Schulen Deutschlands" macht es sich Füller wieder leicht, indem er - zum Teil nicht ganz korrekt - die Preisträger des Deutschen Schulpreises 2006 bis 2008 und sämtliche Mitglieder des Schulverbands "Blick über den Zaun" aufführt.

Einen weiteren Punktabzug hat das Werk wegen des Preises für ein broschiertes Taschenbuch mit 262 großzügig bedruckten Seiten (plus Anhang) verdient.
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Da ich Christian Füller aus verschiedenen Podiums-Diskussionen seit Mitte 2008 kenne, war ich auf sein neues Buch gespannt, dass er unter dem Eindruck dieser Diskussionen veröffentlicht hat. Das Buch ist, wie man es bei einem Journalisten erwarten darf, keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern leicht zu lesen. Füller bleibt darin aber seiner einseitigen Sichtweise treu und lobt nur solche Schulen, in denen sog. Reformpädagogik praktiziert wird (jahrgangsübergreifendes, individualisiertes, klassenübergreifendes Lernen usw.). Füller lobt die sog. Reformschulen und ihren Projektunterricht, wie z. B. die Hamburger Max-Brauer-Gesamtschule. Was er dem Leser nicht mitteilt, ist, dass in den Schuljahren 2000/2001-2005/2006 die Max-Brauer-Gesamtschule 8,12 % ihrer Schüler ohne Hauptschulabschluss verlassen haben.

Es überrascht nicht, dass Füller sich bei seiner Liste der 100 angeblich "besten Schulen" darauf beschränkt, unreflektiert z. B. die Schulen aufzulisten, die den "Deutschen Schulpreis" gewonnen haben. Um diesen seit 2008 mit 100.000 EUR dotierten (4 weitere Schulen erhalten je 25.000 EUR) Preis haben sich bisher jährlich ca. 250 Schulen beworben. Das sind gerade einmal 0,6 Prozent (!) der 40.000 Schulen in Deutschland. Da die Teilnahme freiwillig ist, stellt auch die Auswahl der Preisträger aus dem kleinen Kreis der Bewerberschulen keine repräsentative Übersicht über die Deutsche Schul- und Bildungslandschaft dar. Die Preisträger sind also nicht zwangsläufig Deutschlands beste Schulen.

Fazit: Anhänger der sog. Reformpädagogik finden in dem Büchlein eine moralische Stütze. Eltern, die auf der Suche nach sachlichen Informationen und einer Hilfestellung bei der Wahl der "besten Schule" für ihr eigenes Kind sind, werden diese in diesem Buch nicht oder nur unvollständig finden.
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