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Die grossen Tragödien: Aischylos, Sophokles, Euripides
 
 
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Die grossen Tragödien: Aischylos, Sophokles, Euripides [Gebundene Ausgabe]

Wolf Hartmut Friedrich , J.G. Droysen , K.W.F. Solger , J.A. Hartung
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 954 Seiten
  • Verlag: Albatros Im Patmos Verlag; Auflage: 2., Auflage 2007 (1. Juni 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3491961823
  • ISBN-13: 978-3491961821
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,8 x 5,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 279.932 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Vieles Ungeheure lebt, doch nichts ist ungeheurer als der Mensch."

· Die vollständige Ausgabe aller vollendeten Tragödien der größten griechischen Dramatiker Aischylos, Sophokles und Euripides

"Bocksgesang" heißt eigentlich die wörtliche Bedeutung von "Tragodia", die dem Gott Dionysos geweiht war. Ihre Blütezeit ist vor allem geprägt durch die drei zentralen tragischen Dichter Aischylos, Sophokles und Euripides. Das Schicksal oder die Götter bringen den Helden in den für die griechische Tragödie typischen Konflikt: entweder er entspricht den Forderungen der Gesellschaft oder er beugt sich dem Willen der Götter. Die Menschheitsfragen von Schuld und Sühne, Mensch und Schicksal in ihrer exemplarischen Form.


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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Wir stehn am fernsten Saum der Welt, dem skythischen Gelände jetzt, in unbetretender Einsamkeit."

Welch ein Anfang! So beginnt Aischylos die Tragödie über den "gefesselten Prometheus". Allein dieser Anfangssatz steht deutlich für die Postion des Menschen, der leidend an der Welt sich dem Lenken der Göttermacht unterordnet oder in Ambivalenz den Forderungen und Rechten der Stadt, der Gesellschaft nachgibt. Neben Aischylos sind Sophokles und Euripides die Tragödienschreiber des antiken Griechenlands und damit Ideengeber und Ideennehmer der Philosophen ihrer Tage. Diese Bockgesänge (Tragodia) zeigen in eindrucksvoller Art das oben beschriebene Hin und Her Gerissensein zwischen dem Lebensgesetzten und den Gesetzen der Götter. Wie Buridans Esel erscheint z.B. in Antigone König Kreon in seiner Unentschiedenheit. So wie der Esel in der Gleichwertigkeit der Haufen nichts zu fressen nahm, versagte Kreons Verstand, als er zwischen den Göttern und den Gesetzen Thebens entscheiden musste. Die Tragödie musste so ein tödliches Ende nehmen.
Iphigenie auf Aulis diente Goethe als Basis seines Schauspiels, Antigone feierte Jahrhunderte später neuen Ruhm mit Jean Anouilh.

In dieser Ausgabe, gebunden, finden Sie die wichtigsten Tragödien der drei bedeutendsten Schreiber. Umfangreiche Anmerkungen runden das Bild ab. Zudem stimmt der Preis.
Daher eine Empfehlung.

PS
König Ödipus, Antigone und Goethes Iphigenie habe ich separat rezensiert.
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