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Produktinformation
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Natürlich wird sich dem Icherzähler des Romans der Strand bald füllen. Menschen kommen ihm in den Blick, und dann -- wir ahnen es bereits, sind durch den Titel vorgewarnt -- eine bezaubernde Frau. Im Meeresmuseum zwischen Algenformationen taucht sie auf, zunächst nur Stimme, eine Sirene, die dem Helden den Kopf verdreht: Dottoressa Franca, die junge, langhaarige Direktorin. Es ist Liebe auf den ersten Blick, mehr noch: Es ist die große Liebe. Denn Franca ist anders als die anderen Frauen, anders als Nora oder Hanna: "Wenn ich mit Franca zusammen bin", notiert der Icherzähler, "bin ich die ganze Zeit ausschließlich mit ihr beschäftigt, damit, was sie sagt und wie sie sich gibt, es gibt keinerlei Ablenkung. Der gesamte Raum um uns herum hat sich verändert, er erscheint aufgeladen, "schöner". In diesem Zustand nehme ich unendlich viel wahr."
Viel wahr hat offenbar auch Ortheil genommen, denn er erzählt diese einfache Geschichte einer großen Liebe derart sensibel und zugleich geballt, dass sie einem jederzeit glaubhaft und nirgends kitschig erscheint. Über weite Strecken liest sich das Buch wie ein unendliches Happyend, bis sich das glückliche Geschehen ganz in Literatur aufzulösen beginnt und das Meer in seiner Weite wieder das Schreiben bestimmt. So gewagt Die große Liebe wegen der Nähe des Themas zum Trivialen auch gewesen sein mag, so rundherum ist Ortheil der Roman gelungen. --Stefan Kellerer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Liebe ohne Hindernisse,
Rezension bezieht sich auf: Die große Liebe: Roman (Taschenbuch)
Hanns-Josef Ortheils Roman "Die große Liebe" schafft das Kunststück, eine GLÜCKLICHE Liebesgeschichte in einer niveauvoll erzählten und gestalteten Handlung darzustellen. Was für anspruchsvolle Liebesromane sonst oft typisch ist, nämlich Verwicklungen innerhalb einer Liebesgeschichte, Trennung, Schmerz und am Ende das Faktum, daß die beiden Protagonisten doch nicht zusammenfinden, fehlt hier völlig. Das macht den Roman so besonders. Von Beginn an - dies wird durch die besondere Stimmung deutlich, die der Text aussendet und die auch den Leser sehr angenehm stimmt - steuert die Liebesgeschichte auf ihre Erfüllung zu; sie kann zwar noch nicht hunderprozentig vorausgesehen, aber immerhin erahnt werden. Ortheil schreibt somit ein Buch, in dem es ganz BEWUSST um die Erfüllung einer Liebe geht - doch obwohl es "nur" um die Erfüllung der Liebe und das Glück zwischen dem deutschen Fernsehredakteur, der nach Italien reist, um einen Film über Meeresbiologie zu drehen, und der schönen Direktorin des Meereskundemuseums in einem italienischen Küstenstädtchen geht, wird der Roman niemals trivial. Dies wird durch den besonderen Erzählstil erreicht, der den Leser die Entwicklung zwischen den beiden Protagonisten nicht einfach nur mitansehen läßt, sondern den Leser quasi in die Stimmung derselben eintauchen läßt - und allein schon sich zu verlieben ist alles andere als trivial... und dann hat ein Satz, wie ihn die Dottoressa zum Fernsehredakteur sagt, als sie miteinander auf einer Terrasse am Meer zu Mittag essen: "Es ist schön hier mit Ihnen" plötzlich eine ganz andere Qualität. Die idyllische Beschreibung der Landschaft, des Wetters und des Meeres - bedeutsamen Aspekten des Reisens - tragen ein übriges zur angenehmen Stimmung des Romans bei. Doch wird im Laufe der Handlung dennoch für eine gewisse Spannung gesorgt, es gibt schließlich auch noch den Verlobten der Dottoressa, der eine gewisse Rolle spielt - aber: keine Sorge, es wendet sich alles zum Guten. Und das ist gut so. Schließlich ist es die große Liebe und keine mittelmäßige, um die es hier geht.- Im grunde genommen ist dieses Buch nicht nur ein Liebesroman, sondern auch ein Reiseroman und ein Stimmungsroman - und diese drei Eigenschaften vereinigen sich hier auf sehr schöne Weise.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nur für Männer,
Rezension bezieht sich auf: Die große Liebe: Roman (Taschenbuch)
Da Männer für gewöhnlich sensible und romantische Wesen sind, wärend Frauen eher praktisch veranlagt sind, habe ich der Rezension o.g. Titel gegeben. Auf über dreihundert Seiten wird folgende Geschichte erzählt: Der Münchener G. lernt auf einer 10 tägigen Dienstreise nach Italien die Liebe seines Lebens kennen. Punkt.Ortheil beschreibt das Aufkeimen und Erblühen dieses überwältigenden und alles einnehmenden Gefühls in besonders stimmungsvollen großartigen Bildern, die in Form der Ich-Erzählung aus der Perspektive des Mannes gemalt sind. Er versetzt damit den geneigten Leser in einen wahren Gefühlsrausch. Die Empfindungen der Frau kann der Leser, ebenso wie G. nur aus ihren Worten, Gestiken und Mimik entnehmen, aber man ist ganz sicher: Sie liebt ihn auch und ist somit auch Teil dieses Gefühlsrausches. Ganz in den Hintergrund werden die praktischen Elemente einer "Grossen Liebe" gerückt, wie Lebenseinstellungen, Ansichten, Berufspläne, Interessen oder Familienplanung. Umso mehr hat mich gestört, dass auf den letzten 100 Seiten auf einmal die Frage "Wie soll es weitergehen?" aufgeworfen wird und dann auch noch der gekränkte Ex der Frau auftaucht und Stunk macht. Beides zerstörte bei mir den schönen Traum, in den mich das Werk versetzt hatte. Diese Probleme zerstören den gesamten Bilderbogen, der zuvor gemalt wurde. Für beide Probleme hat Ortheil naturlich keine Antwort und man fragt sich zudem, warum er ausgerechnet diese beiden Probleme herauspickt, obwohl doch die ganze Liebe, praktisch betrachtet, hoffnungslos problembehaftet ist. Hätte Ortheil es bei den ersten 200 Seiten belassen, wäre es ein 5-Sterne-Werk geworden. Weniger ist eben manchmal mehr. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
das Meer und die Liebe,
Rezension bezieht sich auf: Die große Liebe: Roman (Taschenbuch)
Ja, wahrscheinlich ist er kitschig, der Roman von Ortheil über "die große Liebe", aber es ist wunderbar zu lesen, wie die Hauptperson selber völlig überrascht wird von diesem Gefühl und es nicht anders beschreiben kann als mit diesem pathetischen Ausdruck.Der Leser kann es kaum glauben und wartet darauf, dass etwas passiert, diese Liebe muss doch gestört werden, muss scheitern, schließlich lesen wir einen modernen Roman und keine billige Schmonzette.....aber- lese es jeder selber und freue sich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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