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Die großen Pianisten der Gegenwart: Mit ausführlichem Lexikonteil [Gebundene Ausgabe]

Jürgen Otten
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

13. August 2009
Der Berliner Musikjournalist Jürgen Otten, der selbst ein Klavierstudium absolviert hat und die internationale Pianoszene seit vielen Jahren beobachtet, stellt in seinem Buch die Crème de la Crème der derzeit weltweit tätigen Pianisten vor. Wer sich für die Kunst des Klavierspiels interessiert, wer mehr über seinen bevorzugten Pianisten wissen und die Hörerfahrungen eines ebenso einfühlsamen wie kritischen Kenners nachvollziehen möchte, wird in diesem Buch zahlreiche Anregungen finden und zugleich auf höchstem Niveau unterhalten. Ein ausführlicher Lexikonteil mit diskografischen Empfehlungen bietet weiteren wertvollen Service.

Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Henschel Verlag; Auflage: 1. (13. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894875305
  • ISBN-13: 978-3894875305
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 592.879 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dieses Buch ist kein vermeintlich objektives Lexikon, sondern radikal subjektiv. Und das ist gut so. Otten, selbst studierter Pianist, entwickelt seine Einschätzungen allein aus Konzerterlebnissen und dem Hören von CDs und er bringt sie sprachlich elegant auf den Punkt. Man muss ihm nicht immer folgen, anregend aber ist die Lektüre allemal. (Concerti. Das Hamburger Musikerleben, Januar 2010)

Seine Begeisterung steckt den Leser an und macht die Lektüre daher auch nie langweilig. (Buchjournal, Heft 4 2009)

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4.0 von 5 Sternen Da fehlt doch.... 24. Juni 2011
Jemand schreibt ein Buch über Künstler und muss sofort damit kämpfen, dass ihm vorgeworfen wird, dass wichtige Künstler fehlen.

Da geht es Otten nicht anders als anderen. Warum fehlt Katsaris? Hört man seine neueste Chopin-Kreation ( vier Versionen des f-moll Konzertes) ist dieser Mangel evident.

Warum fehlt Simone Dinnerstein und Lisa la Salle ist aufgenommen?

Keine Ahnung, der Autor hat eben andere Prioritäten.

Ihm wurde Beliebigkeit im Urteil vorgeworfen. Das kann ich nicht nachvollziehen. Er beschreibt doch sehr am Werk die Vorzüge der einzelnen Interpret/Innen und positioniert sich dadurch.

Ich lese so etwas eindeutig lieber als die Tiefsinnigkeiten von Herrn Kaiser.Abgesehen davon, dass sein Buch hoffnungslos veraltet ist ( und natürlich mit dem gleichen Einwand leben muss wie Otten, wer da alles nicht aufgenommen ist), habe ich bei Kaiser den Eindruck, er selbst steht im Vordergrund, nicht der Pianist und das Werk. Er und seine Exegese.

Das liest sich bei Otten doch ganz anders. Er schreibt sehr wenig über das Leben,eben über das Werk,die Aufnahmen der Pianist/Innen.

Sehr sympathisch, dass er mit dem grossartigen Fleisher anfing. Schön wäre gewesen, wenn er die Tiefe von two hands noch intensiver gewürdigt hätte. Dessen,Jesu bleibet meine Freude, reicht fast an Lipatti heran.

Ansonsten lese ich gerne in dem Buch,lasse mich anregen,auch wenn ich nicht alle Urteile teile und auch nicht die Entscheidung über die aufgenommenen Pianisten.

So lebt Gelber nach wie vor und hat einige äusserst bemerkenswerte Aufnahmen gemacht, nicht nur ein fulminantes erstes Konzert von Brahms (1965 mit Decker).
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In Joachim Kaisers Schatten 14. September 2009
Von MG
Kein Zweifel, dass dies ein kluges, einfühlsames und überaus kenntnisreiches Buch ist. Zudem ist es elegant geschrieben und liest sich ganz wunderbar. Doch frage ich mich, warum es mich am Ende doch ein wenig gleichgültig ließ.

Natürlich, und das weiß Jürgen Otten selbst sehr gut, ja legt es mit der ähnlichen Titelwahl geradezu selbst darauf an, muss es sich mit Joachim Kaisers epochalem Pianistenbuch messen.

Zu Ottens Verteidigung ließe sich sagen, dass Kaiser einfach das bessere Material hatte. Denn bei aller Fülle an bedeutenden und vorzüglichen Pianisten, die Otten vorstellt (und die zum Teil als junge Talente bereits in Kaisers Buch vorkamen): keiner hat das Kaliber eines Horowitz, Rubinstein, Richter oder Gould.

Doch ich glaube, das ist es nicht alleine. Vielmehr scheint mir dieser Klassenunterschied auch auf Autorenebene zu bestehen. Otten ist sicher einer der besten Klassikjournalisten unserer Zeit, doch die genialische Qualität (wenn man so ein Wort überhaupt auf den kritischen Stand anwenden will) eines Joachim Kaiser hat er eben doch nicht. So urteilt Kaiser eben doch eine Dimension differenzierter, kennt die großen Klavierwerke doch noch viel intimer und urteilt in der Summe doch mit mehr Überblick und Selbstbewußtsein.

Ottens Urteile erscheinen dagegen oft ein wenig beliebig, was sicher auch damit zusammenhängt, dass er insgesamt etwas zu wohlwollend und freundlich ist. Wenn man alles irgendwie gut findet, gehen die Maßstäbe irgendwann verloren. Und manchmal wirkt er auch ein wenig zu ergriffen von der eigenen Begeisterung.
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