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Die großen Erfinder
 
 

Die großen Erfinder [Kindle Edition]

Hubert Weitensfelder
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Pressestimmen

"Hubert Weitensfelder ist es sehr gut gelungen, über die persönlichen Daten hinaus, die Lebensläufe der Erfinder in den Zusammenhang der technischen Ideen, Möglichkeiten und Bedürfnisse ihrer Zeit einzubetten. Das Buch ist bestens für Leser geeignet, die für wenig Geld in die faszinierende Welt der Erfinder und Erfindungen blicken möchten." --Wissen 57, August 2011

Kurzbeschreibung

Erfindungen faszinieren - Erfinder auch. Tragik und Größe, Scheitern und Durchbruch, Begabung und Disziplin, Zufall und Notwendigkeit, das Individuelle und das Allgemeine: In kaum einem anderen Bereich gewinnen abstrakte Begriffe so viel Lebendigkeit wie in den Geschichten über technische und organisatorische Innovationen. Viele dieser Neuerungen revolutionierten binnen kurzer Zeit die Produktionstechnik oder fanden über den Konsum Einzug in den Alltag von Millionen Menschen. In diesem Buch werden exemplarisch rund 50 Erfinder vorwiegend aus Mitteleuropa und dem angelsächsischen Raum vorgestellt, der zeitliche Schwerpunkt liegt im 18. bis frühen 20. Jahrhundert. Neben berühmten Namen wie
Leonardo da Vinci und Thomas A. Edison finden auch Erfinder Aufnahme, die im kollektiven Gedächtnis weniger präsent sind. Über die persönlichen Daten hinaus werden die Lebensläufe in den Kontext der technischen Ideen, Möglichkeiten und Bedürfnisse ihrer Zeit eingebettet.
Dieser Band enthält die Porträts von Edison, Bell, Jefferson, Diesel, Otto, Kaplan, Watt, Stevenson, u.v.m.

Dr. Hubert Weitensfelder, geboren 1959 in Dornbirn, studierte Geschichte und Germanistik in Innsbruck und Graz. Er ist Dozent für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien. Zudem betreut er am Technischen Museum Wien den Sammlungsbereich Produktionstechnik. Zahlreiche Publikationen zur Regionalgeschichte und zur Kulturgeschichte der Technik.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Peter Schneider TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist in einer Reihe der Frankfurter Rundschau erschienen und bringt Miniaturen berühmter Erfinder. Diese kleinen Lebensbeschreibungen geben einen ersten Einblick in das leben und das Werk des besprochenen Erfinders. Alle diese Texte "stehen" einzeln und sind immer so zwischen 2 und 4 Seiten lang.
Man kann sich also aus dem Inhaltsverzeichnis den Erfinder raussuchen, der interessiert, und nur zu diesem Lesen. Das Niveau dieser Texte ist ein etwas ausführlicheres Lexikonniveau. Kein Kinderbuchniveau.
Das Buch ist sehr gut für Haushalte mit schulpflichtigen Kindern geeignet, weil diese ja dauernd eine Präsentation oder ein Referat machen müssen.
Im Buch wird,meine ich, keine einzige Erfinderin vorgestellt. Dasist ja mal seltsam.
Das Buch wird inzwischen deutlich unter dem empfohlenen Preis verkauft. Daher sehr preiswert. Kaufempfehlunge.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine plausible Auswahl 19. Dezember 2010
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das stillstehende Wasser
verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung."
(Lionardo di ser Piero, genannt da Vinci)

Der bereits im Februar 2009 erschienen Band "Die großen Erfinder" gehört zu der - zum Teil lexikalischen - Reihe von Sachbüchern "marixwissen", die vom Wiesbadener Marix Verlag in Kooperation mit der Frankfurter Rundschau herausgegeben wird. Mit 160 Seiten gehört Dr. Hubert Weidenfelders (Jg. 1959) Zusammenstellung eher zu den kürzeren Einzelbänden der Sachbuchreihe, was sich jedoch bei ihrer Bewertung keinesfalls negativ ins Gewicht fällt....

....denn bereits in seiner Einleitung gibt der Autor eine plausible Erklärung, nach welchen Kriterien er gerade jene 45 Erfinder für seine 44 Kapitel (wobei er die Gebrüder Wright als "siamesische Zwillinge der Erfindungsgeschichte" betrachtet) ausgewählt hat. Zu deren Erfassung legte er ein Raster mit folgenden Informationen an: Geburtsort, Namen der Eltern, Beruf des Vaters und gegebenenfalls der Mutter, Zahl und Geschlecht der Geschwister, Name der Ehefrau(en) sowie Zahl und Geschlecht der Kinder. Da über das Leben wichtiger Erfinder der Antike, wie Archimedes, Heron u. a. wenig oder fast nichts bekannt ist, fielen diese durch das Raster und wurden nicht berücksichtigt....

....während das Mittelalter mit Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg, die Renaissance mit Leonardo "da Vinci" und der Übergang vom Barock zur Aufklärung mit dem Porträt Johann Friedrich Böttgers vertreten ist. Der zeitliche Schwerpunkt der in alfabetischer Reihenfolge vorgestellten Erfinder wurde auf das klassische Zeitalter der Industrialisierung, d. h. von Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg gesetzt. Die einzelnen Lebensläufe sind vorwiegend 3 Seiten lang.

Trotz der im Titel vorgegebenen Ausrichtung des Bandes kann die Auswahl der Personen nur subjektiv sein, wie der Autor ebenfalls in seinem Vortwort einräumt. Streng genommen seien für ihn nur Leonardo da Vinci und Thomas Alva Edinson als "große Erfinder" zu betrachten. In diesem Zusammenhang wird die Frage gestellt, was denn die wirkliche Größe eines Erfinders ausmacht. Sicherlich hängt sie mit der Bedeutung seiner Erfindung(en) zusammen. Ist es die wirtschaftliche Rentabilität der Innovation? Beim Anlegen charakterlicher und moralischer Maßstäbe müssten Samuel Colt und Alfred Nobel für ihre todbringenden Erfindungen und auch Ferdinand Porsche aufgrund seiner intensiven Kooperation mit dem NS-Regime wohl kaum als "groß" bezeichnet werden. Bei Isaac Merritt Singer im Vergleich zum gescheiterten Josef Madersperger werden anhand der Geschichte der "Nähmaschine" zwei Aspekte zu diesem Attribut erörtert.

Bei der regionalen und nationalen Herkunft der Erfinder liegt der Schwerpunkt im angelsächsichen und deutschsprachigen Raum, denn von England ging die Industrielle Revolution aus und die USA zeichneten sich schon früh durch Inovationsfreude aus. Bemerkenswert ist, dass sich in den vorgestellten Vitae kaum Gemeinsamkeiten finden lassen und dass sich - anders als in den Naturwissenschaften - keine Marie Curie, also eine Erfinderin ausmachen lässt....

....denn eine Erfindung unterscheidet sich von einer Entdeckung, mit der etwas bereits Vorhandenes, jedoch bisher Unbekanntes bezeichnet wird. Der Prozess einer Erfindung lässt sich in vier Stadien gliedern, wobei die erste Phase einer auf wissenschaftliche Forschung beruhende "Kognition" nicht in allen Fällen erforderlich sein muss. Unerlässlich sind jedoch immer die Phasen der "Invention" (technische Konzpierung), der "Innovation"(technisch-wirtschaftliche Realisierung) und schließlich die der "Diffusion" (gesellschaftlichen Nutzung)....

Dr. Hubert Weitensfelder Auswahl "Die großen Erfinder" eignet sich sowohl als Nachschlagewerk als auch zum Schmökern, wenn man Näheres über das Leben und Wirken der Personen erfahren möchte. Im Anhang bietet eine abschließende Bibliografie zahlreiche Quellen für einen tieferen Einstieg. Ein Personenregister stellt Bezüge zu denjenigen Erfindern her, denen in diesem Band kein eigener Artikelgewidmet wurde.

5 Amazonsterne für die Begründung und den Inhalt einer plausiblen Auswahl.
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