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Die große Verschwendung [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Schömel
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Februar 2011
"Ein vergleichsweise kleines Arschloch" - Eine bitterböse Gesellschaftssatire
"Die große Verschwendung" ist der entschlossene Blick hinter die Kulissen eines Politskandals, der uns merkwürdig bekannt vorkommt! Und ein so komischer wie berührender Roman über heftig kriselnde Männlichkeit und die hinterhältigen Verheißungen eines zweiten Frühlings."Die große Verschwendung" ist der entschlossene Blick hinter die Kulissen eines Politskandals, der uns merkwürdig bekannt vorkommt! Und ein so komischer wie berührender Roman über heftig kriselnde Männlichkeit und die hinterhältigen Verheißungen eines zweiten Frühlings.
Dr. Georg Glabrecht ist fünfzig und schwermütig, seine Ehe liegt seit Jahren in Agonie. Als grüner Wirtschaftssenator ist er ein virtuos sarkastischer Machtpragmatiker, der seine Untergebenen nur mit Kürzeln anspricht. Im Zusammenhang mit einem größenwahnsinnigen eventkulturellen Renommierprojekt der Maritimen Erlebniswelt mit der Maritimen Oper verliebt Glabrecht sich in die junge Mitarbeiterin eines zwielichtigen Investors, mit dem er als Politiker paktieren muss.
Und auch privat spürt er mehr als deutlich die Verlockungen der internationalen Geldströme und der Angebote, die ihm von dort unterbreitet werden. Es ist also wohl nur eine Frage der Zeit, bis er gewaltig ins Straucheln gerät.

Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 239 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608939032
  • ISBN-13: 978-3608939033
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 372.013 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Schömels Roman ist eine wütende Satire, erbarmungslos beobachtet und glänzend erzählt..." Martin Halter, Tages-Anzeiger, 11.5.2011 "Nach der Reise durch Wolfgang Schömels Roman wähnt man sich in seinem Trotz gegen allzu große kulturpolitische Verdummung magisch gestärkt. Das ist was wert." Stuttgarter Zeitung, 9.3.2011 "Der Genuss, mit dem Schömel seinen Romanhelden seziert, garantiert ein hohes Lesevergnügen." Christine Krause, Foyer. Das Kulturjournal, 15.5.2011-15.9.2011 "Zum Komplex Männer und Macht hat Wolfgang Schömel einen anschaulichen Roman vorgelegt als überdrehtes und zugleich realistisches Abbild des politischen Alltags " Matthias Wulff, Berliner Morgenpost, 1.7.2011 "Schömel entlarvt die Sprache der Politik als ungelenke Imitation rentierlichen Marketings. Brillant die Szene, in der hanseatisches Geltungsbürgertum durch Professorentitel und Ehrenbürgerschaften zum Sponsoring gebracht wird - wenn es sein muss im Glanz eines missbrauchten Günter Grass." Jürgen Verdofsky, Frankfurter Rundschau, 21./22.5.2011 "Wolfgang Schömel ... kann erbarmungslos präzise beobachten, souverän und kühl erzählen ... das Drama eines Mannes, der von einer letzten romantischen Selbstverschwendung träumt, der Amour fou, die alles Geschwafel und alle Schattenbilder von Politik und Medien, Internetpornographie und Eventkultur über den Haufen wirft." Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.4.2011 "Sein Roman ist dabei weit mehr als nur eine flott geschriebene Satire auf den Politik- und Verwaltungsbetrieb einer mutmaßlichen Hansestadt. Aufgeweicht von verschüttet geglaubten Gefühlen, kann Schömels Held anders als etwa Joschka Fischer die ihm zugewiesene Macht nicht nutzen - und kann sie zugleich nicht abschütteln." Welt am Sonntag Hamburg, 27.2.2011 " ein cleverer Roman über kriselnde Männlichkeit und geltungssüchtige Metropolen." Christoph Twickel, Spiegel Online, 21.2.2011 " eine schmerzend genaue Männlichkeitsstudie." Hamburger Abendblatt, 01.03.2011

Klappentext

Dr. Georg Glabrecht ist fünfzig und schwermütig, seine Ehe liegt seit Jahren in Agonie. Als grüner Wirtschaftssenator ist er ein virtuos sarkastischer Machtpragmatiker, der seine Untergebenen nur mit Kürzeln anspricht. Im Zusammenhang mit einem größenwahnsinnigen eventkulturellen Renommierprojekt - der Maritimen Erlebniswelt mit der Maritimen Oper - verliebt Glabrecht sich in die junge Mitarbeiterin eines zwielichtigen Investors, mit dem er als Politiker paktieren muss. Und auch privat spürt er mehr als deutlich die Verlockungen der internationalen Geldströme und der Angebote, die ihm von dort unterbreitet werden. Es ist also wohl nur eine Frage der Zeit, bis er gewaltig ins Straucheln gerät.

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessante und amüsante Geschichte 2. Oktober 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Schömel schafft es in kurzer Zeit eine große Nähe zu den handelnden Personen herzustellen, die die erzählte Geschichte über die Midlife-Crisis eines Politikers sehr glaubwürdig macht. Dabei schreibt Schömel in einem sehr amüsanten Stil und mit viel Spaß, so dass dieses Buch viel zu schnell ausgelesen ist. Oftmals musste ich schmunzeln über die wirklich guten Formulierungen dieses Autors. Ein hervorragendes Buch, sehr empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Privat vor Staat ganz anders 16. März 2011
Format:Gebundene Ausgabe
"Wie viel musst Du eigentlich trinken, damit du das nicht mehr bringst?", ist die Frage Mariannes, seiner Ehefrau, als Dr. Georg Glabrecht auf dem Teppich des Wohnzimmers einmal wieder zum Vollzug geschritten war. Und so neckisch, wie es klingt, meint es Marianne gar nicht, den sie hat fortwährend das Gefühl, dass ihr Gatte, Wirtschaftssenator in Bremen und rührig auf allen Ebenen, nicht unbedingt sie persönlich meinte mit diesem überbordenden Akt der sexuellen Entlastung. Was sein könnte, bedenkt man Adriana mit, eine Frau, die er letztlich in Ausübung seiner politischen Pflicht kennenlernte. In diesem Satz steckt aber auch viel von der Gesamtpersönlichkeit des Glabrecht, denn die sexuelle Seite des Lebens hat durchaus hohe Bedeutung. Mehr zumindest, als seine eigentliche Hauptaufgabe.

Georg Glabrecht hat eben noch "Pfiff", wie er es nennt. Da kommt es ihm gerade recht, dass ein städtebauliches Großprojekt in Bremen verwirklicht werden soll. Eine Oper soll es sein (ein Schelm, wer dabei nach Hamburg schielt und dort die Philharmonie in den Blick bekommt, die ihm auch in der Zeitung des Buchcovers in den Blick springt).

Und schon rollt der Laden des Wirtschaftssenators, der allzu lange bereits nur dem langweiligen Alltag gefrönt hatte. Eifrig wird gewuselt auf der Suche nach Investoren und, hier wird das Buch durchaus böse, auf der Suche nach den eigenen Vorteilen in Form von Geld, Beziehungen, oder eben anregenden Begegnungen der sexuellen Art. Die eigentliche Aufgabe, ein Großprojekt solide und seriös zu gestalten, interessiert dabei erheblich weniger, als das eigene Leben möglichst noch ein wenig angenehmer und schöner zu gestalten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Glimmerfee TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Länge: 3:26 Minuten
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2.0 von 5 Sternen Anfang stark, Ende schwach 26. Februar 2013
Von R-Checker
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich war zu Beginn des Buches wirklich fasziniert vom Schreibstil und hatte mir gleich andere Schömel-Bücher auf die Wunschliste gesetzt. Als Bukowski Fan fand ich auch Schömels Schreibstil erfrischend und frech.

Im Laufe des Buches las es sich jedoch immer zäher und es war nicht klar, wohin der Autor mit seinen unterschiedlichen Andeutungen wollte. Am Ende ging es nur noch um die Probleme des Hauptakteurs, was dann irgendwann ermüdend wurde.

DIe anderen Schömel-Bücher sind nun wieder von meiner Wunschliste gelöscht.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bret Easton Ellis der Generation 50 plus 28. Februar 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Eines muss man Wolfgang Schömel lassen:

Sein Stil ist scharf, präzise, ungeschönt und gekonnt. Er durchtrennt zynisch und hypervirgilant den Nerv (digitaler und Marketingsprech spuckender) Zeitgeister. Stets ist er dabei literarisch und lesefreundlich. Seine Erzähldramaturgie ist geschickt, ein in seiner Innenschau dichtverwobener Perspektivwechsel zwischen dem erotomanen und narzisstischen Privatmenschen Georg und dem ausgebufften beruflichen Taktiker als Wirtschaftssenator Glabrecht.

Soweit und so gut der Autor, so "übel" der Protagonist Georg Glabrecht. Es ist wie bei Bret Easton Ellis: Als Leser erstaunt einen z. B die treffsichere Glabrechtsche Analyse über die mokanten und schlauen Bildzeitungsredakteure, die exakte Beobachtungsgabe seiner Umwelt, auch wenn sie Glabrecht so gut wie immer in die negative Bewertungsskala verschiebt:
"Ö,im dunkeln Hosenanzug, machte ihre Sache gut. Sie hatte wohl das Gefühl, hier an einem wichtigen Punkt ihrer Karriere angekommen zu sein. Am Ende der Show war, zu Glabrechts Überraschung, einen neue PowerPoint-Folie hinzugefügt worden: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", stand da eine halbe Minute lang im schweigenden Kaminsaal - graue Lettern vor meeresblauenm Hintergrund -, darüber das Bremer Wappen, ehe die Beleuchtung wieder hochgeregelt wurde. Die Idee musste dem einfachen Gemüt von Ö selbst entkrochen sein, Glabrecht würde sie dafür ausdrücklich loben."

Als Leser zieht di Glabrecht an und stößt gleichzeitig ab.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom tiefen Fall eines Zynikers 5. März 2011
Von Alexa_S
Format:Gebundene Ausgabe
Georg Glabrecht ist um die 50 und steckt bis zum Hals in der Mid-Life-Crisis. Er durchlebt die Irrungen und Wirrungen eines Mannes, der mitten im Leben stehen könnte, sich jedoch zum zynischen Zuschauer verdammt hat.

Ihn widert eigentlich alles nur noch an:
Seine Ehe: Seine Frau Marianne und er gehen eigene Wege. Wenn der eheliche Beischlaf denn mal statt findet, dann passiert es geplant und vorhersehbar - man kennt sich halt lange. Romantik und Leidenschaft sind was anderes.
Der Job: Eigentlich nicht schlecht, grüner Wirtschaftssenator in Bremen zu sein, wäre da nicht dieses lästige Großprojekt (die "Maritime Oper"), hinter dem er nicht steht, aber dennoch vertreten muß. So muß er seine eigenen Ideale verraten (aber hat er eigentlich jemals welche gehabt ?).

Glabrecht betäubt seinen Körper mit Tabletten und Alkohol. Seine sexuellen Bedürfnisse lebt er am PC aus. Dort stehen ihm Mädchen jeder Art auf Knopfdruck zur Verfügung, in allen Stellungen, die sich Mann wünschen kann. Doch ihm ist klar: Dies ist nur ein schaler Ersatz.

Die tiefe Desillusionierung treibt ihn sogartig in die Arme von ... Adriana, der Assistentin des halbseidenen Chefs der Investmentfirma, die die Maritime Oper bezuschusst. Glabrecht will mit aller Macht Erlösung, ein neues Leben mit einer neuen Frau. Marianne ist ausgezogen; als Wirtschaftssenator ist er mittlerweile unglaubwürdig geworden, weil die Maritime Oper ein Faß ohne Boden ist. Doch Adriana zieht ihm den älteren Chef vor. Nun ist Glabrecht im freien Fall.

Erzählungen über Männer in der Mid-Life-Crisis hat es sicher schon viele gegeben.
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Veröffentlicht am 25. April 2011 von Danny B.
5.0 von 5 Sternen Wendepunkte im Leben
Glabrechts Leben ist unser Leben. Glabrecht bezieht sich auf sich und das Leben um ihn herum ist ihm eine
Zuversicht, indem er es lebt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. März 2011 von Klaus Grunenberg
4.0 von 5 Sternen Eine Zeckengeschichte über männliches heterosexuelles Leben
In S.P.O.N. als Politsatire mit derbem Sex-Appeal gelobt, dachte ich mir schon bei der Lektüre dieses Lobes, da geht es doch um etwas ganz anderes. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2011 von Stadtbär Alexander
5.0 von 5 Sternen hier kann man das Tempo des sich ändernden Denkens erkennen
Niemanden, wirklich nicht, möchte ich vom Lesen dieses wahrlich unterhaltsamen und sozial unterrichtenden Buches abhalten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2011 von Rudi Sander
5.0 von 5 Sternen absolut empfehlenswert
Ein radikales Buch,schön und erschreckend.Und keine Wellnesslektüre für die halbe Stunde vorm Einschlafen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2011 von noalte
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