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Die große Verschleierung: Für Integration, gegen Islamismus [Taschenbuch]

Alice Schwarzer
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

23. September 2010
Moscheen-Streit. Kopftuch-Debatte. Scharia. Islamkonferenz … Ein Buch, das aufklärt. Die große Verschleierung: ein Buch über die Hindernisse erfolgreicher Integrationspolitik, über die politisch-symbolische Dimension der Verschleierung muslimischer Frauen, aber auch über die Verschleierung der islamistischen Gefahr durch Kulturrelativisten in deutschen Medien. Die Debatten über den wachsenden Einfluss islamischer Kreise nicht nur in Deutschland werden immer heftiger. Alice Schwarzer, die im Jahr 2002 mit ihrem Buch »Die Gotteskrieger« (KiWi 683) Zeichen gesetzt hat, hat sich auch in den folgenden Jahren immer wieder zur islamistischen Gefahr zu Wort gemeldet. »Die große Verschleierung« versammelt nun zahlreiche dieser politischen Interventionen und gibt ein genaues Bild vom heutigen Stand der kritischen Auseinandersetzungen über den Islamismus in Deutschland, in Frankreich und in islamischen Ländern (wie z.B. Algerien). Die Themen reichen vom Schweizer Minarettverbot und der deutschen Kopftuchdebatte bis zu den französischen Diskussionen über die Rolle der Burka in der Öffentlichkeit. Außerdem: die Unruhen in den Pariser Vorstädten, die Strategien islamistischer Agitation z.B. im Internet, die Rolle der Konvertitinnen. Die Grenzlinie zwischen dem Islam als Religion und dem politischen Islamismus bleibt dabei immer im Blick, wenn diese auch zusehends schwerer zu ziehen ist. Alice Schwarzers Texte werden durch Untersuchungen und Berichte zahlreicher Co-Autorinnen von Djemila Benhabib bis Elisabeth Badinter und Necla Kelek ergänzt. Mit Beiträgen u.a. von: Elisabeth Badinter, Djemila Benhabib, Rita Breuer, Cornelia Filter, Carola Hoffmeister, Necla Kelek, Chantal Louis, Khalida Messaouidi-Toumi, Katha Pollitt, Annette Ramelsberger, Gabriele Venzky, Martina Zimmermann.

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Die große Verschleierung: Für Integration, gegen Islamismus + Der kleine Unterschied und seine großen Folgen: Frauen über sich<br /> Beginn einer Befreiung
Preis für beide: EUR 19,90

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: KiWi-Paperback; Auflage: 7 (23. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462042637
  • ISBN-13: 978-3462042634
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 196.673 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Alice Schwarzer, geboren 1942, Journalistin und Essayistin, seit 1971 eine der erfolgreichsten Buchautorinnen in Deutschland. Ihre Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Seit 1977 Verlegerin und Herausgeberin von EMMA. Mitglied des PEN-Clubs. Mehr Informationen unter www.aliceschwarzer.de. Weitere Titel bei Kiepenheuer & Witsch: u.a. "Alice Schwarzer/Simone de Beauvoir. Weggefährtinnen im Gespräch", 1999, KiWi 1021, 2007. "Romy Schneider. Mythos und Leben", 1998, KiWi 1074, 2008. "Marion Dönhoff. Ein widerständiges Leben", KiWi 1075, 2008. "Damenwahl. Vom Kampf um das Wahlrecht bis zur ersten Kanzlerin", KiWi 1082, 2008.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Kopftuch als politisches Symbol 4. März 2011
Von Mag Sarah Krampl TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Alice Schwarzer (geboren 1942 in Wuppertal-Elberfeld) ist seit 1977 Verlegerin und Herausgeberin von "EMMA. Das politische Magazin für Frauen". Als Journalistin und Essayistin, ist sie eine der erfolgreichsten Buchautorinnen in Deutschland. Die "große Verschleierung" ist eine Sammlung von "EMMA" Beiträgen, die von unterschiedlichen Frauen zwischen 2000 und 2010 zum Thema "Islam" verfasst wurden.

Folgende Frauen kommen in kurzen Beiträgen zu Wort:
Elisabeth Badinter (Philosophin und Schriftstellerin), Djemila Benhabib (Algerische Reporterin in Kanada), Rita Breuer (Islamwissenschaftlerin und Volkswirtin), Cornelia Filter (freie Journalistin und Autorin), Necla Kelek (Autorin in Berlin), Chantal Louis (Redakteurin bei EMMA), Khalida Messaoudi-Toumi (Mathematikerin und Politikerin aus Algerien), Antonia Rados (TV- und Kriegsreporterin), Annette Ramelsberger (Reporterin in Bayern), Alice Schwarzer, Gabriele Venzky (Asienkorrespondentin und freie Autorin), Martina Zimmermann (internationale Korrespondentin und Reporterin).

Die Hauptaussage in fast allen Beiträgen ist, dass das Tragen von Burka und Schleier im Westen verboten werden sollte, weil es zu einer Verstärkung des fundamentalistischen Islams in Europa führt, insofern, dass es von wenigen fundamentalistischen Organisationen wie die "muslimische Jugend", die darauf aus sind, die Scharia im Westen durchzusetzen, als Machtinstrument bewusst eingesetzt wird: Zitat aus dem Buch:

"Erst seit dem Sieg des iranischen Gottesstaates im Jahr 1979 ist das Kopftuch das Symbol und die Flagge der Islamisten, des politisierten Islam, und hat in den 80er Jahren seinen Kreuzzug bis in das Herz von Europa angetreten."

Bereits in den 60er und 70er Jahren wurde in den arabischen Ländern das Tragen eines Schleiers aufgelockert mit der Einsicht, es passe nicht mehr zur aktuellen Gesellschaftsform:

"Auch das Straßenbild muslimischer Großstädte hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert. In den 1960er und 1970er-Jahren war das Kopftuch von Kairo bis Kabul weitgehend verschwunden und westlicher Kleidung bis hin zum Minirock gewichen. Dabei waren die Menschen nicht etwa vom Glauben abgefallen, sondern sahen vielmehr das Kopftuch als Äußerlichkeit an, die im 20. Jahrhundert nicht mehr zeitgemäß und vor allem nicht wesentlich für ein gottgefälliges Leben sei."

Fast alle aus islamischen Familien stammenden Frauenrechtlerinnen und Politikerinnen wie Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek und Seyran Ates sind der Meinung, dass es für Europa gefährlich werden kann, wenn man zulässt, dass islamische Frauen verschleiert bleiben, Mädchen in der Schule vom Turnunterricht befreit werden und an Schulausflügen nicht teilnehmen dürfen, mit der Begründung, Religion und Kultur anderer Länder zu respektieren und zu tolerieren.
Ich persönlich bin auch der Meinung, dass man sich den kulturellen Gegebenheiten eines Landes anpassen sollte. Ich kann auch nicht nach Saudi Arabien fahren und erwarten, dass dort alle nach meiner Facon "tanzen".
Alice Schwarzer möchte durch dieses Buch die Bevölkerung über islamische Zielsetzungen aufklären und informieren. Für sie ist die Hauptbotschaft folgende:

"Das wahre Problem ist die systematische Unterwanderung unseres Bildungswesens und Rechtssystems mit dem Ziel der "Islamisierung" des Westens, im Klartext: die Einführung der Scharia mitten in Europa."

Ein weiteres großes Problem, das in diesem Buch zur Sprache kommt, ist, dass die westliche Welt, Europa und Amerika, sich als so genannte "Gutmenschen" titulieren, die die Kultur und Religion anderer tolerieren und nicht unterdrücken wollen - um nicht als rassistisch tituliert zu werden - andererseits aber mit islamischen Ländern Geschäfte machen, obwohl die Bevölkerung dort von den Geschäftemachern unterdrückt wird:

"Am 18. März 1962 wurde die Kolonie Algerien nach einem langen, blutigen Bürgerkrieg unabhängig. Die französischen Herren gingen, neue Herren kamen. Die Frauen, auch die, die unter Lebensgefahr die Freiheit mit erkämpft hatten, waren schnell wieder vergessen. Nach 30 Jahren sozialistischem Einparteiensystem griffen die islamischen Fundamentalisten nach der Macht. Generäle und Volk leisteten Widerstand - allen voran die Mathematiklehrerin Khalida Messaoudi, die mit ihrer Unerschrockenheit bald zur "Stimme Algeriens" wurde.
Über 100.000 Kinder, Frauen und Männer wurden in den 1990er Jahren von den selbst ernannten "Gotteskriegern" hingeschlachtet. Die Mörder sind meist so genannte "Afghanen", Fremde oder Algerier, die als Freischärler im Krieg gegen die Russen in Afghanistan das Töten gelernt hatten. Ausgebildet werden sie vom Iran, finanziert von Saudi-Arabien. Allein in Deutschland leben 20.000 deklarierte algerische Islamisten als politische Asylanten (weil sie in ihrer Heimat verfolgt werden). Darunter sind Mitglieder der verbotenen FIS (Islamische Heilsfront) ebenso wie Männer aus dem bewaffneten Kampf, die oft Hunderte von Morden auf dem Gewissen haben. Jahrelang hatte der algerische Staat vergeblich um Auskunft über den Aufenthalt der gesuchten Verbrecher gebeten. Deutschland verweigerte sie. Erst nach dem 11. September 2001 wurde der deutsche Staat gesprächig [...] Fundamentalistische Gruppen wie die Muslimbrüder in Ägypten wären ohne Zutun des Westens nicht entstanden. Dabei ging es und geht es immer noch um Öl, Geld und Macht."

Dass in Deutschland selbst eine Islam-Euphorie ausgebrochen ist, wird auch zur Sprache gebracht. Viele Deutsche konvertieren freiwillig zum Islam und das ist meiner Meinung nach Ironie des Schicksals. Seitdem Religion, besonders die christliche Religion im Westen nichts mehr zählt und der Mensch doch das Bedürfnis nach Richtlinien und Glauben hat, suchen sich Menschen andere Religionen. Ich glaube zwar nicht, wie es in diesem Buch befürchtet wird, dass der fundamentalistisch ausgeprägte Islam Europa überrollen wird, trotzdem finde ich es ziemlich pervers, wenn Frauen mit Stolz, Trotz und Ernst zu Trägerinnen von Burkas in Europa werden. Für mich persönlich ist es nur der Versuch, der westlichen Welt zu trotzen und sich einer Gemeinschaft anzuschließen um irgendwo dazu zu gehören. Ob die Gemeinschaft Islam, Arbeitsstelle, Kirche oder sonst wie heißt, ist den meisten egal. Es würde mich nicht wundern, wenn der Islam bald zu einer Modeerscheinung ausarten würde, dessen religiöse Befolgung der Vorschriften nichts mehr mit dem Inhalt und den Werten darin zu tun hätte, sondern einfach nur "cool" wäre. Natürlich trägt auch die einfache Informationsweitergabe und Propaganda durch das Internet dazu bei, dass Menschen viel leichter in eine Richtung beeinflusst werden, wie vor kurzem in den Revolutionen in den arabischen Ländern ersichtlich.
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66 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Zugegebernmaßen hatte ich bereits vor der Lektüre des Buches eine Meinung zum Thema. Nach der Lektüre hatte ich diese Meinung noch immer, nur, dass es jetzt einfacher für mich ist, diese zu begründen. Natürlich ist das Buch parteiisch! Das konnte man überall lesen, in Diskussionen von Frau Schwarzer hören oder sehen. Bezeichnend ist, dass viele der Essays die Situation in Frankreich beschreiben, ein Land, das aufgrund seiner Kolonialgeschichte wesentlich stärker mit dem Isalm verwoben ist als Deutschland. Wir sollten daher rechtzeitig die Reissleine ziehen. Bezeichnend finde ich aber mal wieder, dass auch in einigen Rezensionen hier natürlich zu lesen ist, dass die Berichte einseitig seien und man doch beide Seiten beleuchten müsse, dass "der Islam" nicht aufgrund einer Minderheit zu beurteilen sei und, und, und. Ja, das ist alles absolut richtig, aber sollten wir in diesem Land nicht jedes Mal dankbar sein, wenn jemand mit Rückgrat in der Öffentlichkeit eine Meinung vertritt, auch wenn ihm Gegenwind ins Gesicht weht? Dieses ewig deutsche Kernersche Keine-Meinung-Haben und nur niemandem weh tun wollen ist eines der Hauptprobleme dieser Nation. Ich predige bestimmt keine Aggressivität, aber wir müssen uns aufgrund unserer miesen Vergangenheit nicht alles gefallen lassen und manchmal sollten wir FÜR UNS und unsere freiheitlich demokratische Grundordnung eindeutig Stellung beziehen, denn sie ist es Wert. Frau Schwarzer tut das und das ist in jedem Fall anzuerkennen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bedingt lesenswert 27. April 2011
Von PST VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Vorab: Ich habe mich mit dem Thema "Einwanderung, insbesonder aus islamischen Kulturkreisen" schon beschäftigt, und habe eine definitive Meinung dazu.

Bewußt -und erwarungsgemäß- greift Frau Schwarzer einen (extrem wichtigen!!) Teilaspekt heraus, den Einfluß dieser intoleranten Kultur auf die Situation der Frauen, die darunter leben müssen.
Das Buch ist eine Sammlung von Beiträgen, die in EMMA erschienen sind, manche nicht mehr sehr taufrisch, z.T. von 2002 / 2003, aber auf eine Art immer noch aktuell.
Interessant beispielsweise der Beitrag einer Frau, die freiwillig, ohne Ehe, zum Islam konvertierte, aber 4 Jahre später disillusionisiert wieder austritt. Sie hatte halt ein Persönlichkeitsproblem.....

Klar wird diese Forderung begründet: Kein Kopftuch, erst recht keine Verschleierung an deutschen öffentlichen Einrichtungen (Kindergarten, Schulen, Universitäten...)
Diese Forderung hat nichts mit Intoleranz zu tun - allenfalls mit Intoleranz gegenüber Bestrebungen unsere durch die Aufklärung geprägte Gesellschaftsordnung zu zerstören.

Dem kann man eigentlich nur zustimmen.

Etwas mühselig, jedenfalls für mich sind die ständigen I's in z.B. StudentInnen, PilotInnen, etc. Dieser (an sich harmlose) Blödsinn lenkt vom Thema ab, daher habe ich einen Stern abgezogen
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eins vorweg, ich bin total GEGEN KOPFTUCH-TRAGENDE MOSLEMS und bin der Ansicht, dass diese sofort aus den Universitäten , Schulen und unserem Alltag entfernt werden sollen,... Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 23. Mai 2011 von Emine Siddiqi
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Veröffentlicht am 9. Februar 2011 von variety
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