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Die große Umwendung: Neue Briefe in die chinesische Vergangenheit Roman (dtv Fortsetzungsnummer 10) Taschenbuch – 1. Oktober 1999

19 Kundenrezensionen

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Die große Umwendung: Neue Briefe in die chinesische Vergangenheit Roman (dtv Fortsetzungsnummer 10) + Briefe in die chinesische Vergangenheit: Roman + Die Donnerstage des Oberstaatsanwalts (dtv Fortsetzungsnummer 10)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: ungekürzte, vom Autor neu durchgesehene Ausgabe, (1. Oktober 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423126949
  • ISBN-13: 978-3423126946
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 1,5 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 279.758 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Herbert Rosendorfer, geboren 1934 in Gries/Bozen, zog 1939 mit seinen Eltern nach München. Nach dem Abitur war er ein Jahr an der Akademie der Bildenden Künste und wechselte dann zur Juristerei. 1959 machte er sein Erstes und 1963 sein Zweites Staatsexamen. Er war Assessor bei der Staatsanwaltschaft in Bayreuth, Staatsanwalt in München, von 1969 bis 1993 Amtsrichter in München und bis 1997 Richter am Oberlandesgericht in Naumburg. 1990 wurde er zum Professor für bayerische Literaturgeschichte ernannt, 1993 erhielt er den Kurd-Laßwitz-Preis, 1999 den Jean-Paul-Preis, die höchste Auszeichnung für Literatur des Freistaats Bayern. 2005 wurde er für sein umfangreiches Werk mit dem Münchner Litaraturpreis ausgezeichnet, im November 2010 erhält er bei der CORINE für sein Lebenswerk den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten. Von seinen "Briefen in die chinesische Vergangenheit" wurden über zwei Millionen Exemplare verkauft; er ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Herbert Rosendorfer, am 19. Februar 1934 in Bozen geboren und ebendort am 20. September 2012 verstorben, war Gerichtsassessor in Bayreuth, dann Staatsanwalt und ab 1967 Richter in München, von 1993 bis 1997 in Naumburg/Saale. Seit 1969 zahlreiche Veröffentlichungen, unter denen die ›Briefe in die chinesische Vergangenheit‹ (dtv 10541 und 25044) am bekanntesten geworden sind. Herbert Rosendorfer war Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz und wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt, zuletzt 2010 mit dem CORINE-Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Os-si und Wes-siHier gibt es zweierlei Menschen: Os-si und Wes-si, abgesehen von stark vielen östlichen Insel-Zwergen ( Wie die hierherkommen, mag der Kuckuck wissen). Die Os-si männlichen Geschlechts haben kleine bürstenartige Bärtchen auf der Oberlippe, die Os-si weiblichen Geschlechts, sofern sie nicht sehr alt sind, haben starkfarbene Haare: rote oder orangegelb oder violett oder grün. Die alten Os-si sind meist dick und hinken. Das kommt davon, sagte Hei-tsi, genannt »der Großfuß mit dem schwarzen Zahn«, daß zu Zeiten jenes Obermandarins Ho-neng-ning oder, wie jene Zeiten auch genannt werden, »vor der Großen Wendung« es nur ungenügende »Schu-he« gegeben habe. Das sind jene an sich schon unbequemen Futterale aus hartem Leder, in die die Großnasen ihre Füße zwängen. (Es gibt auch andere »Schu-he«, die sind aus einer undefinierbaren Masse, oft stark farbig, äußerst kompliziert, meist dreckig und erzeugen Fußschweiß. Besonders bei jungen Leuten sind solche Farb-Schu-he beliebt.) Zu Zeiten des verwichenen Ho-neng-ning also, als noch an den Dämon oder Götzen Le-ning geglaubt wurde, hat es nur eine Werkstätte, eine riesige solche gegeben, die Schuhe gemacht hat. Nun haben, wie man weiß, die Leute verschieden große Füße. Darauf konnte jene Werkstätte, sie nannte sich »Banner des Friedens« - warum, wußte Hei-tsi nicht -, keine Rücksicht nehmen. Sie vereinfachte die Sache und nahm das Maß vom größten Fuß der Roten Provinz. (Ich stelle mir vor, daß alle Großfüße zusammengerufen wurden; sie mußten sich hinsetzen und die Füße ausstrecken. Der Obermandarin, der grämliche Ho-neng-ning, schritt die Reihe ab, vielleicht mit einem Maßband, und stellte den größten Großfuß fest.) Die Werkstätte »Banner des Friedens« kalkulierte, daß der so gewonnene Groß-Schuh allen paßt, vom größten Groß-Fuß herunter bis zum kleinsten. Die Os-si mit kleinen Füßen mußten eben die Fußfutterale vorn ausstopfen. Dazu benutzten sie das »Neue Land, in dem wir Os-si leben«. Du wirst fragen was das ist. Das ist eine Art Plakat, das aber nicht an die Wand geklebt, sondern gefaltet und an die Bevölkerung verteilt wird. Es heißt Tsei-tung, und darin stehen lügenhafte Bemerkungen abgedruckt. Die Tsei-tung »Neues Land, in dem wir Os-si leben« tat sich in der Hinsicht besonders hervor, und so konnte man damit ohnedies nichts anderes anfangen, als die Fuß-Futterale vorne auszustopfen. Aber dennoch, sagt Hei-tsi, sind die Os-si häufig gestolpert, und daher sind sie fußmarod und hinken. Hei-tsi weiß das alles, denn er ist selber ein Os-si und muß es wohl wissen. Auch er hinkt, aber eher deswegen, sagt er, weil er sich letzten Winter die Zehen abgefroren hat.


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Dezember 2001
Format: Taschenbuch
Nachdem ich H.R. "Briefe in die chin. Verg." (1.Teil) 1992 las, freute ich mich nun auf diesen 2.Teil, der auch gelungen ist. Besonders die für H.R. typische Ausdrucksweise von Kao-tai's Beschreibungen sind genauso witzig wie in Teil 1!
z.B. beschreibt er den Geschmack von Coca-Cola als "ausgepresster Hund mit Zitrone". Auch der 2.Teil ist eine Mischung aus Kritik und Witz! Das H.R. diese Sozialritik in einer solchen Geschichte verpackt finde ich klasse, denn dadurch wird es nicht so bitter ernst, wie es ja nun eigentlich ist! Zum anderen wird mit Witz und Zynismus unsere West- Ost- Wiedervereinigung incl. Politiker in einem Licht dargestellt, was von außen betrachtet ( oder aus Kao-Tai's Perspektive ) nur allzu deutlich unsere Mißstände, Bürokratie, Leistungsorientiertheit, Kleinkariertheit und auch Unzufriedenheit beleuchtet. Ich finde es z.B. nicht so tragisch, dass Kao-Tai diesmal keine "Silberschiffchen" mitbringt...das wäre doch auch nur ein Abklatsch des 1.Teils. So bekommt die Geschichte eben noch etwas andere Aspekte, denn Kao-Tai begegnet durch seinen chronischen Geldmangel auch anderen Menschen in finanz. & sozialen Nöten und trinkt nicht durchweg Champagner!
Ich finde den 2. Teil auch sehr lesenswert und hab ihn (leider) in 2 Tagen durch gehabt!
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sylvia Schwaben am 7. September 2003
Format: Taschenbuch
Das scheint mir der typische Fall einer Fortsetzung zu sein: Die Idee - eine Chinese landet mittels Zeitreise im Europa des ausgehenden 20. Jahrhunderts und damit 1000 Jahre nach seiner Zeit - ist genial, die Darstellung ebenfalls und das Publikum ruft "Mehr davon". Und es bekommt mehr davon. Die Idee ist immer noch gut, aber eben schon abgegriffen. Irgendwie kann man sich nicht mehr so über die naiv, unbefangene Art des Chinesen, in der er über unser Leben räsoniert, freuen. Manchmal wirken die verwunderten Betrachtungen zu sehr gesucht.
Was bleibt ist die bewundernswerte Fähigkeit Rosendorfers, sich aus den Verhältnissen in denen er lebt, herauszuziehen und das Gewimmel auf diesem Teil der Erde aus der Sicht eines nicht Dazugehörenden zu betrachten. Das macht er mit dem ihm eigenen trockenen und subtilen Humor.
Empfehlenswert als Teil 2 bleibt aber unbedingt Band 1.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Johanna J. am 2. Juli 2003
Format: Taschenbuch
Der erste Teil war um vieles besser: da konnte man so richtig schön lachen. Der zweite Teil ist zwar nicht schlecht gemacht, aber es macht keinen so großen Spaß mehr es zu lesen, wie im ersten Teil. Mir kommt der zweite Teil eher etwas gezwungen vor, als ob Herbert Rosendorfer um jeden Preis eine Fortsetzung des ersten Teils schreiben wollte, nach dem Motto "irgendwie wird das schon was".
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lothar Müller-Güldemeister am 17. Oktober 2007
Format: Taschenbuch
Ja, diese Fortsetzung der großartigen "Briefe in die chinesische Vergangenheit" ist leider nur ein schwacher Aufguss von diesen und eher geeignet, einem retrograd den Spass an ihnen zu verderben als ihnen neuen hinzuzufügen.

Zwar hat zwischen der ersten und der zweiten Reise Kao Tais die "große Umwendung" stattgefunden, doch da er bereits im ersten Teil zutreffend konstatiert hatte, dass sich die "gewendeten" Reiche in ihrem unsinnigen Versuch, ständig "fortzuschreiten" ebenso in der Falle befunden haben wie die selbstgerechte westliche Zivilisation, waren wirklich neue Erkenntnisse hieraus nicht zu erwarten.

Natürlich lassen sich aus den Ereignissen der 90er, z.B. dem Börsenwahn, satirische Funken schlagen, doch zum Feuerwerk reicht es nicht mehr - das Pulver war schon im ersten Band verschossen.

Mein Rat: lieber das erste Buch nochmal lesen, man wird mehr Gewinn daraus ziehen als aus der Lektüre der Fortsetzung.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 17. Dezember 1999
Format: Taschenbuch
Mit Fortsetzungen ist es ja so eine Sache, sie sind ja nun selten besser als Vorgänger (gut, Terminator 2 ist die Ausnahme...). Ähnliche Bedenken mag man auch hier anbringen, und das wohl auch ein wenig zu recht. Aber nur ein wenig. Das Prinzip ist das gleiche wie in den ersten Briefen in die chinesische Vergangenheit, wenn auch die Umstände der Reise (unser chinesischer Freund flieht ohne Geld vor kaiserlichen Häschern) sich geändert haben. Die chinesisch gefärbten Beschreibungen seiner Erlebnisse und der Sitten und Gebräuche - nicht nur in Deutschland! - lesen sich nach wie vor äußerst unterhaltsam. Ein Highlight ist zweifelsohne die Erläuterung der näheren Umstände der Wiedervereinigung und das damalige und heutige Leben in der "Roten Provinz". Keine Sorge, Os-si und We-si bekommen gleichermaßen ihr Fett ab. Wem der erste Teil richtig gut gefallen hat, braucht nicht zu zögern, auch diesen zweiten Teil zu lesen, so wie es ohnehin ratsam ist, mit dessen Begebenheiten vertraut zu sein (kommen doch zahlreiche Anspielungen darauf vor), zur Erstlektüre ist es aber nur bedingt geeignet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 12. März 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Kao-Tai, den selbst jene, die nicht zur festen Fangemeinde Herbert Rosendorfers zählen, aus den berühmten Briefen in die chinesische Vergangenheit kennen, ist zurück. Diesmal jedoch völlig unfreiwillig, auf der Flucht vor einer Intrige, ohne die Möglichkeit, mit seinem Freund Dji-gu Kontakt aufzunehmen und leider auch ohne die wertvollen Silberschiffchen, die ihm bei vorherigen Male ein angenehmes Leben ermöglicht hatten. Diesmal landet er inmitten des Kölner Karneval, ein Umstand, der bereits Nicht-Rheinländer in Angst und Schrecken zu versetzen mag, und seine Suche nach dem einzigen Menschen, dem er sich anvertrauen kann, dem guten Herrn Shi-shmi führt ihn quer durch eine Republik, die er so gar nicht von seinem letzten besuch her wiedererkennt. Bald, übrigens in der schönen Stadt Lip-Tsing, die zu den östlichen Provinzen zählt, obgleich sie geografisch im Norden liegt, erfährt er was sich an Land und Leuten verändert hat, und er beschreibt seinem alten Freunde Dji-Gu, in der Hoffnung eines Tages wieder mit ihm zusammentreffen zu können, den Hergang und die wahren Gründe der grossen Umwendung, die übrigens nicht unwesentlich mit gewissen gebogenen Gelbfrüchten im Zusammenhang stehen soll. Für alle, die wissen wollen, wie es weiter geht mit Kao-Tais Abenteuern, ein absolutes Muss.
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