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Kundenrezensionen

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am 12. September 2009
Der Film selber bekommt von mir 5 Sterne, die DVD jedoch nur einen. Mal abgesehen von den fehlenden Extras gibt es noch ein weiteres Ärgernis. Und zwar wurden zahlreiche Musikstücke aus der alten TV Fassung gegen andere ersetzt. Zum Beispiel wurde bei der kleinen Fete in der Siedlung der Elvis Song gegen ein total unpassendes Rockmusikstück ersetzt. Da wartet man ewigkeiten bis der Film auf DVD erscheint und dann sowas. ich bin richtig enttäuscht. Jetzt muss ich die alten VHS Kasetten mit den TV Aufzeichnungen wohl dochnoch irgendwie digitalisieren.
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am 6. September 2009
Über den Inhalt dieser 3-teiligen TV-Serie, die mittlerweile bereits 30 Jahre auf dem Buckel hat und damals für kontroverse Diskussionen in den Medien und unter den Zuschauern sorgte, muss nicht näher eingegangen werden. Jeder der mit Interesse dieser Veröffentlichung entgegenfieberte kennt den Stoff und weiß, welch durchwegs sehr hohe Schauspielkunst (selbst von Laien und Kindern verkörpert) er geboten bekommt, und wie authentisch und natürlich hier eine deutsche Literaturverfilmung konsequent umgesetzt wurde. Wenn auch der Liebe zwischen "Schocker" und seiner Freundin "Knackarsch" im 3. Teil etwas weiträumig Filmzeit geschenkt wird.

So gebe ich dennoch 5 Sterne! Der Veröffentlichung auf DVD selbst gebe ich magere 2 davon! Gründe hierfür:

-keine Untertitel!
-keinerlei Zubehör/Bonus/Extras-Kapitelanwahl bleibt der einzige Luxus!
-so auch kein Begleitheft mit nützlichen Informationen zur Entstehung der Produktion etc. beiliegend

Interviews/Anmerkungen von J. Schröder (Schocker), Richy Müller (Richy) etc. auf DVD/Begleitheft wären sicher möglich gewesen, und hätten nicht die Welt gekostet!

So bleiben also nur die 3 Teile Film auf 2 Discs verteilt, wobei Disc 1 Teil 1 beinhaltet, Teil 2&3 befinden sich auf der 2ten Scheibe. Das Bild ist 4:3, und meist guter Durchschnitt.

Trotz der Ernsthaftigkeit und der teils drastischen Szenen die die einzelnen Teile beinhalten, freute ich mich über "alte Bekannte" Schauspieler in ihren Rollen. Neben den beiden Hauptprotagonisten einen Lamprecht, eine Schygulla, einen Gottfried John erleben zu dürfen, das hat was. Und selbst "Lindensträßler" werden fündig-man beachte den italienischen Matrosen "Mario" auf einem Lastkahn, und weitere der Sorte "aha der/die ist auch mit von der Partie."

Ob "FSK 16" gerechtfertigt ist? Mir ein wenig schleierhaft, wenn man manchen Film heutiger Zeit mit dem gleichen Siegel versieht, wo sinnlos gemetzelt und geschändet wird, diese ebenfalls ein "FSK ab 16" oder gar niedriger ansetzen, dann verstehe ich diese Wertung nicht.

Ihr lieben TV-Intendanten und Regisseure: Wer fasst denn in unseren Tagen mal die aktuellen heißen Eisen an, die da so in den "Unterschichten" im Lande schlummern, verfilmt diese, und strahlt sie gar zur "Primetime" aus? Mutige vor. Aber das wäre ja politisch unkorrekt. Dann doch lieben "Wickie" und "Keinohrnasenhasenblahblah". Da mag vllt. "Höhere Politik" dahinter stecken, denn Problemfilme wie "Die große Flatter" könnten durchaus gerade in Zeiten von "Hartz 4", Abzockbankstern, 1-Euro-Jobern wie unverschämte Manageransprüche die Volkssele zum (Über)-kochen bringen, und so weitaus mehr Unheil anrichten, als es die heftigen Diskussionen zur TV-Serie anno 1979 taten.

Beste Grüße!
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am 23. Juni 2010
Brillant und authentisch gespielt, man kann sich super in die verschiedenen Situationen reinfühlen, es wird auch nichts beschönigt sondern eine realistische Darstellung der Begebenheiten gezeigt. Zwei pubertierende Jungs, Richy und Schocker die in sozialschwachem Umfeld mit ihren Familien in einer Obdachlosensiedlung am Stadtrand von Berlin leben. Probleme mit den Eltern und Freunden, Alkoholismus und die Arbeitslosigkeit bestimmen ihren Alltag. Rauhe Umgangsformen sind an der Tagesordnung. Immer wieder versuchen die beiden Freunde etwas besseres aus ihrem Leben zu machen und scheitern daran.

Die musikalische Untermalung mit Mundharmonika passt übrigens auch klasse zum Film.

Alles in allem ein absolut stimmiger, empfehlenswerter Film - die Mitarbeit der Autorin und Sozialarbeiterin Leonie Ossowski die damals ihre langjährigen Erfahrungen mit diesem Milieu einbrachte hat sich gelohnt - sollte mehr davon geben!
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am 11. April 2010
Die jungen Richy Müller und Jochen Schroeder in einem der wohl schonungslosesten Filme der 70er Jahre in West Berlin. Beide leben mit ihren Familien in einer Sozialsiedlung am Rande der Gesellschaft in Berlin und kämpfen mit Angst, Armut und Vorurteilen um am Ende doch einzusehen das die große Flatter nie die Lösung sein kann. Ein sehenswerter dreiteiler der eine Qualität besitzt, von der sich so manche Fernsehprodukte von heute mehr als nur eine Scheibe abschneiden können.
Wer einen blick zurück, ohne Weichzeichner und Verklärung wagen will, sollte diese Serie sehen, sie ist hervorragend gespielt und eindringlich gefilmt.
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am 11. Januar 2010
Ich gebe meinen Vorrednern vollkommen recht.Dieser Film spiegelt alle Probleme von sozialschwachen wieder.Wer in dieser Gegend aufwächst kommt selten da wieder raus.Hier wird jedes Problem offen dargestellt(Alkoholsucht,Arbeitslosigkeit,keine Hilfe vom Elternhaus usw.)Mann muss allen Darstellern ein Kompliment machen- man nimmt Ihnen jede Szene ab.Absolut brilliant finde ich Günter Lamprecht.Man vergiesst manchmal dass Er dass nur spielt.Dieser Film war und ist KULT!!!
Man sollte ihn sich wirklich in Ruhe ansehen und mit der heutigen teils belanglosen TV- Unterhaltung vergleichen.Da wurde noch ein kritischer Inhalt transportiert was heutzutage gar nicht mehr gewollt ist!SCHADE!
Zur Aufmachung der DVD ist schon alles gesagt- da hätte man mehr draus machen können!!!
Trotzdem: absolute Kaufempfehlung!-für Nostalgiger allemal!!!!!!!
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am 13. Februar 2014
Ein hervorragender Film, der mir (damals 14 Jahre alt, sah ich ihn im TV) vor Augen führte welch ein Glück ich mit Elternhaus, sozialem Umfeld, guten und engagierten Lehrern und Pädagogen hatte. Erfolg ist nicht immer nur eigene Leistung, Misserfolg nicht immer nur eigene Schuld. Diese Reflexion sollte vielleicht auch heutigen Kindern und Jugfendlichen nahegebracht werden, deshalb verstehe ich eine FSK16-Freigabe nicht. Sex und Gewalt (bis zu einem gewissen Grad) lässt sich wohl leichter freigeben als die Darstellung realistische sozialer Probleme und der Lebenswirklichkeit immer weiterer Teile unserer Gesellschaft !?

Kaufempfehlung !!! Und zeigt diesen Film ruhig auch euren Kindern und Enkeln und geht dabei einfach von FSK12 aus.....
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Ich denke mir, wir sind alle entsetzt, wenn man abends im Fernsehen die Berichterstattung über die zunehmende Brutalität von Jugendlichen mit ansehen muss.

Doch wer gar keine Aussicht auf eine bessere Zukunft hat, wer zu Hause ist in den sogenannten "Siedlungen", wer mit dem Outfit der anderen nicht mithalten kann, wer kein riesiges Taschengeld zur Verfügung hat, derjenige hatte es früher und hat es auch in der heutigen Zeit sehr schwer.

"Die große Flatter", nach dem (antiquarisch erhältlichen) gleichnamigen Buch von Leonie Ossowski, ist daher m.E. heute noch mindestens genau so aktuell, wie bei der Erstausstrahlung Ende der 70er Jahre.
Der Film zeigt keine heile Welt, zeigt nicht das Leben von Kindern und jungen Menschen, die in "geordneten Verhältnissen" aufwachsen, nein, hier wird, manchmal bis an die Grenze des Erträglichen, die Lebenswelt von Menschen aufgezeigt, die viele mit dem scheußlichen Schlagwort "Unterschicht" abtun und vor der - fast - alle die Augen verschließen, nicht hinsehen. Die Hauptsache ist, Die bleiben unter sich! Vorurteile sind an der Tagesordnung.

Schocker, der sich so viel Mühe gibt, seinen Traum vom "kleinen Glück" mit Arbeit und Ehrlichkeit zu verwirklichen, bekommt keine reelle Chance. Richy, den die familiären Verhältnisse dazu verdammt haben, alleine mit einem alkoholkranken, brutalen Vater zusammen zu leben, rutscht schnell in die Kriminalität ab. Der Film hat einige wirklich zu Herzen gehende Passagen, aber seine Quintessenz ist die Hoffnungslosigkeit.

Für Schocker zeigt sich am Ende des Film ein kleiner Lichtschein am Horizont. Doch ob er seinen Traum, seine Hoffnung auf ein ganz bescheidenes Glück verwirklichen kann, bleibt offen....

Ein Film zum Nachdenken - und manchmal zum Weinen.
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am 9. Februar 2010
Die Verfilmung des Romans "Die große Flatter" nach Leonie Ossowski war schon bei der Erstausstrahlung ein Straßenfeger und ist 30 Jahre später noch immer unbedingt sehenswert. Neben den einem ganz breiten Publikum bekannten Darstellern Schygulla, Lamprecht und Richy Müller sind sehr bemerkenswert die Leistungen der jungen Laiendarsteller und natürlich der großartigen Katharina Tüschen als Frau Schock. Tolle Aufnahmen vom West-Berlin der 70er Jahre gibt es obendrein, Fazit also: Kult-DVD, immer wieder gut!
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am 27. Juni 2015
Also, zuallererst, ich kenne diese Serie erst seit kurzem. Meine Mutter hat sie mir einmal gezeigt und seitdem kann ich nicht genug bekommen. :>

Aber sie hat mich umgehauen, knüllte mich zusammen und warf mich dann weg.
Einfach nur toll.
Die einzigen peinlichen Momente sind für mich im ersten Teil, wo Herr Piesch und seine Frau.. naja.. Und im dritten Teil, wo Schocker und Knackarsch im Gartenhaus sind.
Da habe ich dann Bedenken, ob "Ab 16 Jahren" wirklich noch gemäß ist.

Aber sonst echt top.
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am 1. November 2014
......,verdient hätte dieser Dreiteiler aber sicher Gold.
Die Geschichte der Freundschaft zweier Halbwüchsiger, Richy und Schocker,
die in einem Berliner Obdachlosenasyl in zerrütteten Familienverhältnissen
aufwachsen und von dort ausreißen, ist für mich der mit bewegendste aller
Milieufilme, die es da so gibt.
Um dieses ausweglose Dilemma zu verfolgen, ließ ich damals schon alles
andere, was eigentlich wichtig erschien, links liegen und auch stehen.
DAS war Spannung, Mitgefühl, mitzittern, mithoffen und mitleiden.
Grandiose Schauspieler, eine bewegende Geschichte, zermürbende Hoffnungs-
losigkeit und Daumendrücken für eine bessere Zukunft der Protagonisten.
____

Einleitung, kurze:

Probleme mit den Eltern und Freunden, sowie die Arbeitslosigkeit
bestimmen ihren Alltag- die Heranwachsenden am Rande der Gesellschaft.
Sie träumen davon, eines Tages den tristen Alltag und dem sozialen Elend
entfliehen zu können......die große Flatter zu machen.

.................................................

Mein Fazit:

Wer diesen Dreiteiler noch nicht sah, der hat im wahrsten Sinne des Wortes
etwas verpasst. Die Action gestaltet sich aus der Misere, der Tragödie,
die in/aus unserer Gesellschaft längst noch nicht verbannt ist.
Harte Einblicke in das Milieu, das nur so strotzt von Vergewaltigungen
ausgelieferter Seelen. Die keinen Ausweg sehen, als erneute Gewalt zu säen-
und zu ernten. Damals wie heute: Unverständlich und unverzeihlich.

Die FSK hat den DVD- Film erst für Jugendliche ab 16 Jahren freigegeben.
Wenn man sich ansieht, welche blutrünstigen und pädagogisch eher abträglichen
Thriller ab 12 Jahren freigegeben sind, darf man diese Einschätzung einer
wichtigen Jugendbuchverfilmung schon für einen kulturellen Tabuisierungs-
Skandal halten. Gezeigt wird doch lediglich eine soziale Wirklichkeit samt
ihrer vorwiegend seelisch- verbalen Gewalt, an der manche Kinder und Jugendliche,
einschließlich ihrer Familien leider näher dran sind, als sie es nach außen
hin zuzugeben bereit sind.

Von mir gibt es für DIE GROSSE FLATTER Gold-
nämlich in Form voller fünf glänzender Sterne, die redlich verdient worden sind.

Toll! Toll! Toll!
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