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Die große Ernüchterung: Der Fall Tulajew Gebundene Ausgabe – 1. September 2012


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Edition Büchergilde (1. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3864060133
  • ISBN-13: 978-3864060137
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 4,1 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 579.437 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Victor Serge (1890-1947), Sohn russischer Exilanten, wurde in Brüssel geboren, verbrachte als anarchistischer Aktivist fünf Jahre in einem Pariser Gefängnis und arbeitete nach den russischen Revolutionen für die Comintern als Publizist und Übersetzer. Schon früh kritisierte er die sowjetische Machtpolitik. Nach einigen Jahren in Berlin und Wien wurde er bald nach seiner Rückkehr aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen, verhaftet und in den GULAG geschickt. 1936 durfte er nach internationalen Protesten nach Brüssel auswandern, musste seine Familie jedoch zurück lassen. In seinen letzten zehn Lebensjahren entstanden sieben Romane, die inzwischen international als Klassiker gelten. Es ist höchste Zeit, Victor Serge in Deutschland wiederzuentdecken.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Huhn am 20. August 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Der aus einer exilrussischen Familie stammende Serge behandelt hier das Thema des "Großen Terrors" in der SU der 1930er Jahre. Thematisch und von der Analyse der Motive ist er wesentlich breiter Angelegt als "Die Sonnenfinsternis" von Koestler, die Motive der "Geständnisse sind vielfältiger, es entfalten sich viele Nebenhandlungen. Der führende Funktionär Tulajew wird von einem jungen Mann ermordet, nicht geplant, rein zufällig ergibt sich die Gelegenheit des Rache-Mordes. Es werden Schuldige unter den "üblichen Verdächtigen" des Systems gesucht: Altbolschewiken, Funktionäre mit Auslandserfahrung und erfolglose Opportunisten als Schuldige für Fehlplanungen. Manchmal verliert sich der Autor in den Verzweigungen seines Handlungsgebäudes und die bei Koestler so eindrucksvolle Schärfe geht verloren. Insgesamt aber auch heute noch ein eindrucksvolles Stück Literatur über die schlimmsten Verirrungen menschlichen Idealismus.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der Rote Terror Lenins und Stalins in einer Romanhandlung. Bei allem Respekt vor der Forschungsleistung von Historikern: Mehr als dieses Buch muss man dazu nicht gelesen haben. Victor Serge (1890 - 1947), der russische Anarchist, Bolschewist und Trotzkist, Funktionär, Journalist und Schriftsteller, weiß wovon er schreibt.

Die Kommissare, Obersekretäre, Staatsanwälte und Geheimdienst-Offiziere lassen verhaften, verbannen, liquidieren und werden verhaftet, verbannt und liquidiert. Zwischendurch trinken sie Champagner und reisen im Salonwagen oder in der ZK-Limousine mit Chauffeur durch Russland.

Man bekommt den Eindruck, dass die Bolschewiki eine Horde von Paranoikern sind - was ja nicht ganz falsch ist - , die auf bürokratische Art versuchen, die Wirtschaft zu organisieren, es sich selbst gut gehen lassen und sich gegenseitig belauern und liquidieren.

Ein ziemlich langer Albtraum ist es, dieses Buch zu lesen. Es entspricht darin aber den bedrückenden 70 Jahren Sowjetkommunismus.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Herbert Huber am 11. November 2012
Format: Gebundene Ausgabe
In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts ließ Stalin unbequeme Gegner aber auch zahlreiche Gefolgsleute exekutieren, deportieren und verschwinden. Diese Zeit ging als Großer Terror und auch als Große Säuberung in die russische Geschichte ein. Ein exemplarischer Fall – das Attentat auf Tulajew – wird vom Autor zu einem gespenstischem Willkürnetz ausgewalzt.
Als Oberst Tulajew, mitverantwortlich für Massendeportationen und politische Verfolgungen, erschossen wird, rollen die Köpfe. Kein Genosse, kein Parteimitglied, kein Funktionär ist sich seiner Haut sicher. Sogar eine Funktionärstochter in Paris wird geschnappt.
In jedem Kapitel werden neue Gejagte und Verfolger dargestellt; im nächsten geht es dem Verfolger an den Kragen. Das Politbüro bleibt anonym und steuert im Hintergrund einen paranoiden Zirkus: „... gestern ein Held, heute Abfall, das ist die Dialektik der Geschichte”.
Am besten kommen noch diejenigen weg, die zu einem längeren Urlaub in den Kaukasus gesandt werden. In einer beklemmenden Atmosphäre liest man Kapitel für Kapitel. Wer wird als nächster fällig? Oft ist es geradezu einer Erlösung, wenn an der Tür geklopft wird.
Man benötigt allerdings einen langen Atem um den endlosen Verhören und Winkelzügen dieser Maschine zu folgen. Der „Eisgang auf der Newa” wird doch zu voraussehbar, auch wenn Serge immer neue Verhaftungsvarianten aufzieht.
„Die große Ernüchterung” zieht die Leser lange in Bann: eindringlich und beängstigend folgt man der Terrorwelle. Doch im Laufe der fünfhundert Seiten nutzt sich das ab.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Franz am 18. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Victor Serges Roman "Die große Ernüchterung"

Nicht ohne Grund wird Serges heute als "einer der faszinierendsten moralischen und literarischen Helden des 20. Jahrhunderts" bezeichnet.
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