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Die große Befreiung. Einführung in den Zen-Buddhismus.
 
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Die große Befreiung. Einführung in den Zen-Buddhismus. [Taschenbuch]

Daisetz T. Suzuki
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: O. W. Barth Bei Scherz; Auflage: 19 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502675945
  • ISBN-13: 978-3502675945
  • Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 13,2 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 166.231 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Daisetz Teitaro Suzuki
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach der Grundidee des Zen sollen wir mit den innersten Kräften unseres Wesen in Fühlung kommen, und zwar auf dem kürzestmöglichen Wege, ohne Rückgriff auf irgend etwas Äußeres oder Zusätzliches. Daher verwirft Zen alles, was auch nur eine entfernte Ähnlichkeit mit einer äußeren Autorität aufweist. Zen hegt ein unbedingtes Zutrauen zum innersten Wesen des Menschen. Alle Autorität im Zen kommt von innen und den Weg dahin weist Daisetz T. Suzuki auf unnachahmliche Weise.

Über den Autor

Daisetz Teitaro Suzuki (1870-1966) war einer der wichtigsten Wegbereiter der fernöstlichen Weisheit im Westen. Der Philosoph und buddhistische Gelehrte lehrte in Princeton und Harvard, Zürich und Heidelberg und beeinflusste westliche Denker wie C. G. Jung, Heidegger, Toynbee und Jaspers. Sein umfangreiches literarisches Werk trug wesentlich zur Rezeption der buddhistischen Philosophie und Praxis im Westen bei.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nohgre
Format:Taschenbuch
Das Buch bietet eine interessante Einführung in den Zen-Buddhismus, die mit vielen Beispielen und Zitaten versehen ist. Es werden verschiedenen Fragen diskutiert wie "Was ist Zen?", "Ist Zen nihilistisch?", "Ist Zen unlogisch?" und die Bedeutung des "Koans" dargestellt, sowie Einblicke in das Leben als Zen-Mönch ermöglicht. Im Großen und Ganzen werden in diesem Buch wichtige Zusammenhänge ins rechte Licht gerückt (vorallem, was das Verständnis Koans angeht). Manchmal ist er dann doch ein bisschen merkwürdig, bzw. altertümlich, wenn z.B. von kraftvoller Männlichkeit früher Zen-Meisters gesprochen wird. Dabei waren diese nicht etwa besonders gut im Bett - sondern sind nur besonders streng erzogen worden und waren in der Folge auch zeimlich streng mit anderen. Diese Wortwahl ist hoffentlich wohl eher vor dem Hintergrund einiger historischer Bemerkungen so ausgefallen. Zen ist natürlich auch Frauen zugänglich... wenngleich das kein Thema des Buches darstellt.
Besonders lesenswert wird das Buch nach meiner Meinung durch das Kapitel "Zen unlogisch", das sehr treffend die Beziehung zwischen Lebenskunst und Logik darstellt und in vollkommenen Widerspruch zu unserem westlichen Denken steht. Allein diese Kapitel lohnt die Anschaffung des Buches, auch für denjenigen, der meint, schon das Wichtigste über Zen gelesen zu haben.

Nun noch ein Kommentar zu dem Vorwort von C. G. Jung (immerhin 37 Seiten in meiner Ausgabe).
Dies ist meiner Ansicht nach kaum das Papier wert auf dem es geschrieben steht. Da gibt er einerseits zu , daß der Zen-Zustand nicht in Worte gefasst werden kann und behauptet andererseits dann aber kühn, daß der westliche Mensch unmöglich in der Lage sei, Zen zu praktizieren. Sehr deutlich wird jedenfalls , daß Jung, der ja wohl auch "westlich" war, nicht weiß, wo von er spricht. Dennoch kann er (vermutlich weil er ein besonders guter Psychoanalytiker gewesen ist) schon mal feststellen, dass er weiß, wer Zen erfahren kann und wer nicht. Und damit nicht genug, er schreibt, er halte es für seine Pflicht, dem Europäer (der ja nicht erfahren könne, was Zen ist) zu zeigen, wo bei uns der Eingang zum Zen ist. Zusammengefaßt hieße dies:
Ein Blinder will uns zum Eingang eines Landes führen, das er nicht kennt und das wir seiner eigenen Meinung nach auch nicht betreten können. (Klingt doch fast schon wie ein Koan.)

Da wir dann auch noch ein bisschen übers Unbewusste spekuliert und erklärt wie es mittels Verdrängung zum Satori (Erweckungserlebnis) kommt. Hätte er doch besser geschwiegen, denn nach Jungs Einleitung will man das Buch eigentlich gleich wieder weglegen. Ich empfehle einfach drüber zu blättern oder es allenfalls hinterher zu lesen, denn das eigentliche Buch gehört sicherlich zu den besseren Werken zum Thema.

Für Interessierte, die sich dem Thema weiter annähern wollen. empfehle ich mal die Werke von Jiddu Krishnamurti zum Beispiel "Jenseits der Gewalt". Krishnamurti entstammt zwar nicht der Zen-Kultur aber die Parallelen zum Zen sind verblüffend. Gerade in Suzukis Buch wird dies besonders deutlich.

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Was Daisetz Suzuki verehrungswürdig macht, ist seine Fähigkeit, Zen in seiner reinsten Natur zu begreifen, und es gleichzeitig auch für sogenannte westliche Geister so gut umschreiben zu können wie möglich. Wer sich nicht von abendländischer Logik und Philosophie trennen kann, bzw. ihre Trivialität nicht erkennt, wird recht wenig mit diesem Meisterwerk anfangen können, aber einen Versuch ist es immer wert - um einer Person selbst Willen, denn es ist ein präziser Fingerzeig zur Schatzkammer des Lebens, die jeder für sich selbst betreten muss. Für Modebuddhisten und Menschen, die einem "Sinn des Lebens" hinterher philosophieren wird dies wohl ein schwieriges Unterfangen sein.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Die grosse Befreiung" zeigt, um was es im ZEN wirklich geht: Nicht um ein systematisch-intellektuelles Lehrgebäude, sondern um etwas mit Worten nicht zu Beschreibendes, nur zu Erfahrendes. Einseitig Intellektuelle und auf billige Lösungen Erpichte werden mit diesem Buch natürlich ihre liebe Mühe haben. Das Buch ist ein einzig grosses Koan.
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