"In einer Sprache, die so karg und knapp ist wie der Lebensraum, den sie beschreibt, lässt Ramuz den Berg zu einem sakralen Ort werden, den der Mensch nicht betreten darf, ohne sich schuldig zu machen. Es ist ein archaischer Ort, der den Alleskönnern unter den Menschen Grenzen setzt und darüber selbst wieder zum Mythos wird. Eine gnadenlose und eine sehr schöne Geschichte." Lisa Bopp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.11.09
"Ein ungefüges kleines Meisterwerk, dessen Abstößigkeit Programm ist. Ein Dorf im Wallis geht zugrunde, und wie es dazu kommt, das entfaltet Ramuz in einer Sprache, die, wie einer seiner Schauplätze, gewissermaßen jenseits der Baumgrenze liegt: kantig und karg, in glühenden Farben, auf steinernem Grund." Der Spiegel, 19.10.09
"Der scheinbar schlichte, in Wahrheit aufregende Stil behält in Hanno Helblings Übersetzung durch unaufhörlichen Tempuswechsel den Charakter einer Handkamera, deren Bilder dem Leser das fatale Geschehen unabweisbar nahe bringen. Ein Buch für unsere Zeit." Julia Schröder, SWR-Bestenliste, 12/09
"Die Welt zerfällt in Stücke und Fragmente, die Ramuz ganz unerwartet zusammenmontiert oder manchmal parallel ineinander blendet. Der moderne Stil verhindert jede banale Mythologisierung. In Helblings überragender Version ist der verzweifelte Widerstand, die knarzige Poesie, die Unbesiegbarkeit des Unfassbaren aufgehoben, die Ramuz im Blut hatte, man merkt ja gar nicht, dass man eine Übersetzung liest, und denkt, Ramuz muss diesen Roman auf Deutsch geschrieben haben." Peter Urban-Halle, Deutschlandfunk, 30.08.10
"Eine der wichtigsten Wiederentdeckungen des Jahres. Ungeheuer dicht, ungeheuer gut geschnitten wird hier erzählt." Elmar Krekeler, Die Welt, 05.12.09
"Auch über 80 Jahre nach der Erstveröffentlichung ist 'Die grosse Angst in den Bergen' ein wahrhaft grosser, bewegender, berührender Roman." Olivier Berger, Südostschweiz, 08.11.09
"Wer 'Die grosse Angst in den Bergen' liest, kann sich den Besuch technikverliebter Katastrophenfilme sparen. Bei Ramuz erfährt man mehr über Menschen in Extremsituationen. Einer der stärksten Romane der Schweizer Literatur." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 05.12.09
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