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Die griechisch-römische Religion: Kult, Frömmigkeit und Moral
 
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Die griechisch-römische Religion: Kult, Frömmigkeit und Moral [Gebundene Ausgabe]

Paul Veyne , Anna Raupach , Christian Meier , Ursula Blank-Sangmeister
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 198 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150106214
  • ISBN-13: 978-3150106211
  • Originaltitel: Culte, piètè et morale dans le paganisme grèco-romain
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 13 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 445.425 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Paul Veyne
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"In einem überaus anregenden, unkonventionellen Überblick über die griechisch-römische Religion richtet Veyne sein Augenmerk auf die funktionale Vielfalt, die unterschiedlichen Formen und Kontexte pagan-antiker Frömmigkeit. Er versucht Religion zu beschreiben, ohne sich zu essenzialisierenden Aussagen über ihr Wesen verführen zu lassen, und besteht auf der prinzipiellen Mehrdeutigkeit sogenannter religiöser Fakten." -- Neue Zürcher Zeitung "Der Leser erhält in konzisen, auf das unbedingt Erforderliche beschränkten Kurzkapiteln eine knappe, dabei originelle, gelehrte und sehr unterhaltsame Einführung in zentrale Fragen, die von der antiken Vorstellung von den Göttern über Bedeutung und Funktion der Mythen, Ritualismus und Glaube, das Verhältnis von Göttern und Gerechtigkeit bis hin zu individueller Frömmigkeit und religiöser Praxis reichen. ... Eine Lektüre lohnt." -- Süddeutsche Zeitung "Haben die Griechen und Römer ihre Götter geliebt? Wie sah die antike Frömmigkeit aus? Und war Moral lebensbestimmend? Solch scheinbar naiven, aber grundlegenden Fragen geht der große französische Althistoriker Paul Veyne in seinem neuen Buch nach. Eine ebenso spannende wie verwirrende Lektüre." -- Deutschlandradio Kultur "Braucht man ein weiteres Buch über die griechisch-römische Religion? Ja, und zwar diesen Essay des großen französischen Althistorikers Paul Veyne. "Mit seinem Gedankenreichtum, seiner Vielfalt, seiner diskursiven Tiefe und Quellenorientierung führt das Buch zu den Kernfragen von Religion und Gesellschaft auch über die Antike hinaus." -- DAMALS "Mit dem anregenden Essay des französischen Althistorikers Paul Veyne ist die Darstellung einer alten Religion erschienen, die Lesern aus dem christlich geprägten Abendland diese Religion erklärt und ihre Unterschiede zum Christentum herausarbeitet." -- Mannheimer Morgen "Wie kam die Religion zur Moral? Wann und warum sind die beiden eine Verbindung eingegangen? Wer glaubt, dem näher nachgehen zu sollen, der wird das neue Buch des französischen Althistorikers und glänzenden Erzählers Paul Veyne mit beträchtlichem Genuss lesen." -- Rheinischer Merkur "Der französische Althistoriker Paul Veyne beschreibt die heidnische Religion der Antike ganz anders als in üblichen Handbuchdarstellungen, frisch und faszinierend." -- Der neue Tag "Das buch ist nicht nur eine hochinformative, kompakte Übersicht zur paganen Religion Griechenlands und Roms. Es bietet vor allem eine völlig andere Sicht von Religion und ihre Wechselwirkung mit Gesellschaft und Kultur und eröffnet dadurch neue Perspektiven für aktuelles Nachdenken über dieses Verhältnis." -- BücherBord

Kurzbeschreibung

Was hat es mit den antiken Göttern auf sich? Man betete zu ihnen, brachte ihnen Opfer dar, verehrte sie, hoffte auf ihren Beistand und sagte ihnen gleichwohl alles Mögliche Schlechte nach: Betrug, Ehebruch, Eifersucht, Willkür. Verband man Hoffnungen mit ihnen? Liebte man sie? Der große französische Althistoriker Paul Veyne beschreibt die heidnische Religion der Antike ganz anders als in üblichen Handbuchdarstellungen, frisch und faszinierend: er fragt nach der ganzen Vielfalt des Sich-Verhaltens gegenüber den Göttern in der Gesellschaft des alten Griechenland und Rom, denn Religion ist für ihn das, was Menschen glauben.

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Paul Veyne, 1930 geboren, kommt eigentlich von der Soziologie her und ist einer der bekanntesten und produktivsten französischen Historiker. In Deutschland hat er in der letzten Zeit oft mit dem Historiker Christian Meier zusammengearbeitet, der zu dem vorliegenden Band auch ein Geleitwort geschrieben hat.
Vor einigen Wochen ist ein weiteres Buch von Paul Veyne auf dem deutschen Markt erschienen unter dem Titel "Als unsere Welt christlich wurde", das mit einigen auch und gerade unter Theologen weit verbreiteten Irrtümern über die konstantinische Wende aufräumt und dessen Thesen sicher weiter diskutiert werden.

Im vorliegenden Buch, wie das eben schon erwähnte als Essay verfasst , gut lesbar und informativ, geht er der Frage nach, wie es die Griechen und die Römer mit den Göttern hatten, beschreibt die religiöse Landschaft des Mittelmeeraums, bevor sie christlich wurde. Und wie hatten es die Götter mit den Menschen ?

Er beschreibt die ganze Vielfalt des Sich-Verhaltens gegenüber den Göttern, glaubend oder nur Riten vollziehend. Er beschreibt ein Leben mit Göttern, wo jede Volksversammlung mit Gebeten beginnt, wo man vor jeder Kriegshandlung die Götter befragt, wo jedes Schlachten ein Opfer ist und sportlicher Wettkampf sowie Chorgesang und Tragödien zur Ehren der Götter auf religiösen Festen veranstaltet werden.

Spannend ist seine Schilderung jenes längeren Vorgangs, wo sich Philosophen und Gebildete von den einfachen Rechnungen mit göttlichen Belohnungen oder Strafen lossagen und ein neues Bild der Gottheit erdenken, das auf einen, wie Veyne sagt, latenten Monotheismus hinausläuft.

Man kann Chrisian Meier nur zustimmen, wenn er am Ende seines Geleitwortes schreibt:
"Man begrüßt es, dass der Reclam Verlag hier ein neues Stück aus der Werkstatt dieses großen französischen Gelehrten, dieses unruhigen Geistes, dieses Außenseiters, der mitten in seiner Wissenschaft steht, nach Deutschland bringt. Europa ist ungeheuer reich, gerade durch die Vielfalt seiner Wissenschaftskulturen. Gewiss, die Wissenschaft ist diesseits und jenseits des Rheins dieselbe. Aber die Fragen, die Zugänge zu ihr sind sehr unterschiedlich. Gerade Paul Veynes Werk macht dies ganz deutlich. Man muss es allerdings zur Kenntnis nehmen."

Was der Rezensent, nicht nur für das vorliegende, sondern auch für das schon erwähnte "Als unsere Welt christlich wurde" nur empfehlen kann.
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