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Die grauen Seelen [Gebundene Ausgabe]

Philippe Claudel
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

24. September 2004
Ein kleiner Ort im Osten Frankreichs, Dezember 1917: Jeder hat seinen Platz: der Staatsanwalt, der Polizist, der Gastwirt. Und alles geht seinen gewohnten Gang - ungeachtet des tausendfachen Sterbens an der nahen Front. Doch dann erschüttert ein einziger Tod das beschauliche Leben im Dorf. Die zehnjährige Tochter des Gastwirts, eine kleine Prinzessin, genannt Belle du jour, treibt erdrosselt in einem Kanal. Ein Mann versucht, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch erst viele Jahre später gelingt es ihm, die Geschichte zu erzählen, zusammen mit allen anderen Geschichten, die untrennbar mit ihr verbunden sind: die des einsamen Staatsanwalts, der seine Tage allein auf einem Schloß verlebt; die der wunderschönen Lehrerin Lysia Verhareine, die alle mit ihrem Lächeln bezaubert und sich ihrem Geliebten zum Opfer bringt; die des bretonischen Deserteurs, den der Staatsanwalt foltern läßt; und nicht zuletzt seine eigene, die auch nicht frei von Schuld ist... "Die grauen Seelen" ist wie ein Film von Chabrol: dunkel, geheimnisvoll, atemberaubend spannend, dabei leicht und von bestechender sprachlicher Eleganz. Es war die große Sensation des französischen Bücherherbstes 2003: preisgekrönt, zum Buch des Jahres gewählt und monatelang auf Platz eins der Bestsellerliste.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 2 (24. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498009303
  • ISBN-13: 978-3498009304
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 380.140 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Der Anfang fängt dem Ich-Erzähler in Philippe Claudels Roman Die grauen Seelen deutlich schwer. „Ich weiß nicht genau, wo ich beginnen soll“, lautet sein erster Satz: „Da ist all die vergangene Zeit, die die Worte nicht hervorholen werden, da sind die Gesichter, das Lächeln, die Wunden. Dennoch muss ich versuchen auszusprechen, was seit über zwanzig Jahren mein Herz nicht zur Ruhe kommen lässt.“

Dann aber sprudelt es doch heraus aus ihm: Die Geschichte vom grausamen Mord an der bezaubernden Tochter des Gastwirts, der das erinnerte Lächeln gehört und die die Dorfgemeinschaft im Osten Frankreichs im Jahr 1917 mehr erschüttert als das Schlachten an der Front des Ersten Weltkriegs. Gerade einmal zehn Jahre war sie alt, diese „Belle de jour“, als sie erdrosselt wurde, und ihr Tod ist doch unweigerlich mit der Grausamkeit der Zeit verknüpft. Das wird dem Ich-Erzähler immer klarer, je mehr er versucht, hinter das Geheimnis des Verbrechens und hinter die Masken der „grauen Seelen“ im Dorf zu kommen. Hinter die Maske des einsamen Staatsanwalts zum Beispiel. Oder hinter die Maske der wunderschönen Lehrerin, die ihrem Geliebten verfallen ist...

Bei seinem Erscheinen waren Die grauen Seelen der Sensationserfolg im französischen Bücherherbst. Jetzt könnte er es auch in Deutschland werden. Denn das Buch ist derart packend und atmosphärisch dicht geschrieben, dass man keine Seite davon missen möchte. Nur, leider: es ist viel zu schmal. -- Isa Gerck

Pressestimmen

"Voilà: Ein wundervoller Roman, wie man sonst keinen mehr zu lesen bekommt. Weil keiner mehr so wunderbar schreibt." (Le Nouvel Observateur)

"Claudel schreibt mit dem Skalpell, um die Seele unter der Haut leichter freilegen zu können. Dieser Roman rührt, überwältigt, bringt einen aus der Fassung." (L'Express)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die graue Gesellschaft und der Krieg 22. Oktober 2005
Von Wolfgang Stroebl TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Die grauen Seelen", ein Roman von Philippe Claudel, Jahrgang 1962, war im Jahr 2003 ein Sensationserfolg in Frankreich. Das ungewöhnliche Buch ist jetzt auch im deutschen Sprachraum - nicht zuletzt der sensiblen Übersetzung von Christiane Seiler wegen - recht erfolgreich. Ein Erfolg, der in unserer Zeit vermutlich nicht von ungefähr kommt.
Der Titel ist hier Programm : Die Farbe Grau liegt zwischen dem unschuldigen Weiß und dem düsteren Schwarz, zwischen Hell und Dunkel. Offensichtlich gibt es in unserer Zeit, die so rasch bei der Hand ist mit schnellen Problemlösungen, doch auch einen Bedarf an Zwischentönen. Diese Zwischentöne klingen im Roman überall an: in der getrübten Idylle der französischen Kleinstadt, die 1917 vom Donnern der Geschütze an der naheliegenden Kriegsfront übertönt wird; in den nach außen makellosen Fassaden mancher Mitbürger, die doch allesamt ihr Geheimnis hüten; in der grauen Melancholie der Erinnerungen des Ich-Erzählers. Das Grau des Nebels umgibt schließlich auch die "Aufklärung" des Falles, der letztlich doch irgendwie unklar bleibt.
Der Text ist - obwohl zwei Morde passieren - sicher kein Kriminalroman, sondern die Beschreibung einer in Regelwerk und Lieblosigkeit erstarrten Gesellschaft. Und genau diese bereitet den Boden vor für die Apokalypse - den Krieg. So betrachtet, ist der Erste Weltkrieg hier sicherlich nicht nur der "pittoreske" Rahmen der Romanhandlung.
Philippe Claudel hat für seine Geschichte die passende Sprache zur Verfügung: kürzere Sätze, die oft zu schweben scheinen, aber sich manchmal auch zu emotionalen Höhepunkten verdichten.
Ein beachtenswertes Buch, lesenswert allemal, wenn auch die Welt nach der Lektüre für ein paar Stunden recht grau erscheint.
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, vor dem man sich verneigen muss 27. Januar 2007
Format:Taschenbuch
Auf Basis der Empfehlung einer Buchhändlerin gekauft und nun im wahrsten Sinne des Wortes erschlagen - so kann man es ungefähr beschreiben.

Ein faszinierendes Buch, in dem Trauer, Wut, Verzweiflung, Aufgabe in solcher Tiefe beschrieben werden - und doch entstehen sie ursprünglich aus Liebe, Glück, Faszination, Träumen. Dieses wunderbare Bild des Lebens beschreibt Claudel in einem Reigen von Wörtern, dem man sich nicht entziehen kann und in dem die Kriminalgeschichte "nur" das Gerüst liefert. In der Tat legt man dieses Werk nach der letzten Zeile weg und denkt über vieles im eigenen Leben nach.

Ich lese sehr viel und Bücher unterschiedlichster Coleur - aber es gibt wenige, die mich so beeindruckt haben.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irgendwo zwischen Schwarz und Weiß 23. März 2008
Von bookmark
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Die Geschichte beginnt mit einem Mord, einem scheußlichen Verbrechen an einem zehnjährigen Mädchen namens Belle. Wer jetzt einen schlichten Kriminalfall erwartet, wird enttäuscht werden.

Mit der Geschicklichkeit einer schleichenden Katze baut der Autor um diesen Ausgangpunkt seine Geschichte auf. Nein, der Mordfall ist nicht das zentrale Thema, obwohl er der Ausgangspunkt allen Erzählens darstellt und zum Schluss des Geschehens der Erzählstrang wieder zu ihm zurückstrebt. In einem großen Bogen kehrt die Handlung zu ihm zurück. Doch was für ein Szenario bietet der Autor!

Es ist die Geschichte der Menschen in einer Kleinstadt in Nordfrankreich vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges. Dieser Menschenleben verschlingende Grabenkrieg, von der Stadt nur durch eine Anhöhe entfernt und somit auch in den Köpfen der Menschen gleichsam gewohnheitsmäßig präsent, steht grollend und drohend im Hintergrund. Davor lässt der Autor den Ich-Erzähler, einen Polizisten, seine Geschichte erzählen, fast so als müsse er der Nachwelt einen Bericht erstatten, ja Rechenschaft ablegen.

Geschickt webt er ein Netz aus Einzelschicksalen, die alle miteinander verwoben sind. Jede Begegnung einer Person ist in irgendeiner Form richtungsweisend für den Lebensweg einer anderen. Der Erzähler wandert vor und zurück in der Zeit und bietet so dem Leser vielfältige Auskunft, fast so als wolle er ein Sittenbild des ersten Viertels des 20. Jahrhunderts anbieten. Doch seine Absichten gehen tiefer.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Dunkelheit der menschlichen Existenz 23. Oktober 2004
Von Lucius
Format:Gebundene Ausgabe
Jahre nach den Ereignissen, von denen die Rede ist, legt der Ich-Erzähler, Polizist in einer französischen Kleinstadt unweit von Verdun, Rechenschaft ab. Er berichtet von den Dingen, die sich während des Großen Krieges in seiner Stadt zugetragen haben, und von den Personen, die hierbei eine nicht immer rühmliche Rolle spielten, einschließlich seiner selbst. Im Interesse derjenigen, die das Buch noch nicht kennen, möchte ich die Handlung nicht nacherzählen. Es zeigt sich jedoch ziemlich bald, dass der Schrecken, der Ich-Erzähler spricht gelegentlich auch vom „Bösen", nicht auf den Frontbereich beschränkt, sondern ebenso in der vermeintlich sicheren französischen Provinz zu Hause ist.
Das Buch hat verschiedene Handlungsstränge, die mal mehr mal weniger eng miteinander verknüpft sind. Die Geschichte wird zudem in einem beständigen Wechsel der Zeitebenen erzählt. Autoren schwächeren Kalibers wären kaum in der Lage, diese Komplexität noch zu meistern. Claudel beherrscht sein Handwerk dagegen ausgesprochen sicher und virtuos. Hinzu kommt eine Sprache, die trotz ihrer Einfachheit schnell hypnotische Wirkung entfaltet und immer wieder zu sehr eindringlichen Bildern findet.
Nur das Thema des Buches erscheint mir ein wenig zu einseitig. Claudel zeichnet ein Bild der menschlichen Existenz, in dem für das Glück kein Platz ist. Die Finsternis ist in uns allen, alles andere ist eine vorübergehende Illusion. Das zwanzigste Jahrhundert hat diese Finsternis wahrlich überdeutlich werden lassen, und vielleicht ist dies der Grund, weshalb Claudel dessen Urkatastrophe als Folie seiner Erzählung wählt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Worte und komplexe Menschen
Ich habe das Lesen dieses Buches sehr genossen. Zunächst ist für mich immer die Frage des Erzählstils wichtig
und ob ich aufgrund der Erzählung eine... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Dr. Helmut Müller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet
Die Geschichte selbst ist fascinierend und nuanciert. Aber die Stimme des Erzaehler's (des Christian Brueckner) macht alles. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Mycophile veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nomen est Omen
Meiner Rezension vorausschicken muss ich, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe. Ich bin etwa bis Seite 200 gekommen, dann interessierte mich die Antwort auf die Frage, wer... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Michael Schmidt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschöner Roman
Inhaltlich und stilistisch ein Genuss.
Das Buch hatte jedoch deutliche Gebrauchsspuren, obwohl in der Bewertung "wie neu" stand. Ich konnte es nicht verschenken.
Vor 16 Monaten von Gerlach veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Die grauen Seelen
Angenehme Stimme, tief und rau. Doch der Inhalt des Hörbuchs hat mir nicht so gut gefallen. Aber dies ist ja bekanntlich Geschmacksache. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Kumaute veröffentlicht
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Leider habe ich dieses Hörbuch angefangen, obwohl ich grundsätzlich sonst von franzöischen Autoren - einschließlich Maigret - die Finger lasse. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2012 von Jazzman
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Veröffentlicht am 18. Oktober 2011 von Morras
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Veröffentlicht am 24. November 2010 von Django Reinhard
3.0 von 5 Sternen Eindrucksvolle Stimme aber die Geschichte ist nicht so spannend wie...
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Allerdings sind in der Geschichte einige Paragraphen sehr lang und die spannung geht dabei... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2010 von Ball Nathalie
3.0 von 5 Sternen Traurige Parabel über Schuld und Sühne
Wenn es einen Computer gäbe, der automatisch Stimmungen und Gefühle in perfekter Satzgestaltung zu Papier bringen könnte, so ist dieser bei diesem Buch sicher zum... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. September 2010 von Jörg Wolter
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