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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vorlesebuch ohne moralische Verpflichtungen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die grüne Wolke: Den Kindern von Summerhill erzählt (Taschenbuch)
Neill war Begründer der Summerhill Schule. Er wurde 1883 in Schottland geboren. Als Lehrer arbeitete er eine Zeit lang an staatlichen Schulen mit denen er aber schnell unzufrieden wurde und erkannte, dass sie die falsche Pädagogik verwandten. So gründete er 1921 die Summerhill Schule. Seine Erziehung wird als antiautoritär bezeichnet. Direx hat an dieser Stelle protestiert und gesagt es sei falsch und Neill betreibe höchstens radikaldemokratische Erziehung. Damit hat er sicherlich recht aber ich denke man hat diesem Erziehungsstil einfach diesen Namen gegeben, da der Lehrer in der Theorie keine Autorität mehr darstellt. Zum Buch: Es wurde von Neill mit dem Ziel geschrieben, nicht nur dem Zuhörer zu gefallen sondern ebenso dem Vorleser. Ich denke das ist ihm gelungen. Das Buch beinhaltet einzelne Geschichten, die Neill jeden Samstag seinen Schülern erzählt hat. Diese gehören im großen Rahmen zusammen, werden aber immer von den Kommentaren der Kinder nach jeder Geschichte unterbrochen. In der Geschichte geht es jedenfalls darum, dass Neill und seine Kinder von einem Freund, dem 99fachen Millionär Pyecraft besucht werden, der mit ihnen eine Reise mit seinem neuen Luftschiff unternehmen möchte. Als sie in der Luft sind sehen sie unter sich eine grüne Wolke. Zurück auf der Erde müssen sie feststellen, dass alle Menschen versteinert wurden. Nun machen Neill, Pyecraft und die Kinder sich auf den Weg und erleben einige interessante Dinge. Sie treffen auch noch andere Überlebende wie zum Beispiel den deutschen Funker Fritz, italienische Mafiosi, spanische Faschisten etc. Zum Abschluss: Neill erfindet in seinen Geschichten äußerst phantastische Dinge und besonders die Kommentare der Kinder nach den einzelnen Teilen sind interessant. Die Geschichte ist recht gewalttätig aber Neill meint es sei noch aus jedem seiner Schüler ein friedlicher Kriegsgegner geworden. Die Geschichte hat nicht ohne Grund den Untertitel „Der letzte Mensch auf Erden", denn nur einer aus der Gruppe überlebt die Geschichte. Wer wird es sein? Lest selber! Nicht nur für Kinder! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Buch meiner Kindheit,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die grüne Wolke: Den Kindern von Summerhill erzählt (Taschenbuch)
Ich schreibe diesen Kommentar knapp 30 Jahre nachdem wir das Buch in der Grundschule lasen. Bevor ich es jetzt noch einmal lese und vielleicht auch meinen Kindern gebe, möchte ich einfach noch einmal unbeinflußt davon zurückblicken.Ich weiß nicht, ob dieses Buch mich damals traumatisiert hat, jedenfalls hat es mich zumindest tief beeindruckt. Von der Handlung sind mir nur Versatzstücke im Gedächtnis geblieben, an die Brutalität einiger Szenen kann ich mich jedoch gut erinnern. Wenn ich es demnächst noch einmal lese werde ich sicher darüber lächeln, damals fand ich es jedoch (herrlich) angsteinflößend. Aus heutiger pädagogischer Sicht würde das Buch sicher durchfallen. Mittlerweile gilt man ja schon als Vater eines potenziellen Massenmörders, wenn mein seinem Kind eine Cowboypistole kauft. Kindern unter 10 Jahren würde ich das Buch nicht unbedingt in die Hand drücken, dennoch: es bleibt eines der wichtigsten Bücher meiner Kindheit und ist einfach herrlich anders.Außerdem: nach "Die letzten Kinder von Schewenborn" hab ich auch nicht gerade gut geschlafen, das allein kann also kein Kriterium sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Immer wieder gut!!!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die grüne Wolke: Den Kindern von Summerhill erzählt (Taschenbuch)
Ich habe die Grüne Wolke in den vergangenen Tagen zum 7.(!) mal gelesen.Das erste Mal war noch in Kindertagen und seitdem habe ich es in unregelmäigen Abständen immer wieder gelesen. Ist es ein Kinderbuch? Einerseits ja, aber manche amüsanten Kommentare erschliessen sich wohl nur dem Erwachsenen. Aber alle Kinder die ich kenne und die das Buch gelesen oder vorgelesen bekamen, haben sich köstlich amüsiert. Hier werden Kinderträume wahr, wenn auch mitunter blutrünstige. Kaufen und (vor)lesen, (vor)lesen, (vor)lesen. Ein Kinderbuch, bei dem sich Eltern beim vorlesen garantiert nicht langweilen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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