Amazon.de Hörbuch-Rezension
Sympathisch und smart ist auch Deutschmanns Stimme. Umso verwunderlicher, dass ausgerechnet er den Zuschlag bekam, als man die Sprecherrolle besetzte für Bernhard Schlinks düster-satirische Geschichte vom Anwalt, der versucht, in Südfrankreich ein neues Leben anzufangen. Die eigene juristische Vergangenheit holt ihn schnell ein, als unversehens lukrative Baupläne für Kampfhubschrauber auftauchen. Und doch hat man mit Deutschmann ein gutes Händchen bewiesen. Denn der Schauspieler liest den solide gebauten Plot mit Anleihen aus der Schwarzen Serie derart gekonnt, dass einem manchmal ein Lächeln übers Gesicht huscht, manchmal aber auch ein kalter Schauder über den Rücken läuft.
Schlinks ebenfalls bei Hörbuch Hamburg eingespielte Kriminalhörbücher Selbs Justiz, Selbs Betrug und Selbs Mord wurden alle von Hans Korte gelesen. Mit Deutschmann hat er als Sprecher echte Konkurrenz bekommen. --Stefan Kellerer
Hörbuch, 6 CDs, ca. 442 Minuten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Pressestimmen
"Wer Schlinks Bücher liest, verfällt beim Lesen fast zwangsläufig seinen Helden: diesem schweigsamen, intellektuellen, zarten Typus Mann, der die Einsamkeit wählt und doch immer wieder, fast anfallsweise, Nähe sucht." (Süddeutsche Zeitung)
Kurzbeschreibung
"Wer Schlinks Bücher liest, verfällt beim Lesen fast zwangsläufig seinen Helden: diesem schweigsamen, intellektuellen, zarten Typus Mann, der die Einsamkeit wählt und doch immer wieder, fast anfallsweise, Nähe sucht." (Süddeutsche Zeitung)
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, lebt als Jurist in Bonn und Berlin. Sein dritter Roman "Der Vorleser" (1997) wurde zu einem anerkannten und viel gelobten Welterfolg.