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Sympathisch und smart ist auch Deutschmanns Stimme. Umso verwunderlicher, dass ausgerechnet er den Zuschlag bekam, als man die Sprecherrolle besetzte für Bernhard Schlinks düster-satirische Geschichte vom Anwalt, der versucht, in Südfrankreich ein neues Leben anzufangen. Die eigene juristische Vergangenheit holt ihn schnell ein, als unversehens lukrative Baupläne für Kampfhubschrauber auftauchen. Und doch hat man mit Deutschmann ein gutes Händchen bewiesen. Denn der Schauspieler liest den solide gebauten Plot mit Anleihen aus der Schwarzen Serie derart gekonnt, dass einem manchmal ein Lächeln übers Gesicht huscht, manchmal aber auch ein kalter Schauder über den Rücken läuft.
Schlinks ebenfalls bei Hörbuch Hamburg eingespielte Kriminalhörbücher Selbs Justiz, Selbs Betrug und Selbs Mord wurden alle von Hans Korte gelesen. Mit Deutschmann hat er als Sprecher echte Konkurrenz bekommen. --Stefan Kellerer
Hörbuch, 6 CDs, ca. 442 Minuten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Spannende aber absurde Handlung,
Von Blauwal (Rostock) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die gordische Schleife (Taschenbuch)
Das positive zuerst: Dass Schlink ein Meister der Sprache ist, merkt man auch bei diesem Roman. Außerdem ist die Handlung ausgesprochen spannend, langweilig wird einem beim Lesen nicht. Aber das ganze ist eine Aneinanderreihung der unwahrscheinlichsten Zufälle und irrsinnigsten Unglaublichkeiten. Die womöglich bizarrste Absurdität: Nachdem die Hauptfigur, Georg Polger, seine in Frankreich plötzlich verschwundene, mit Spionen zusammenarbeitende Geliebte in New York (wo er sie nur deshalb sucht, weil in ihrer Wohnung in Frankeich ein Bild einer New Yorker Kirche an der Wand hing!) wiedergefunden hat, droht er, er werde ihr Baby ermorden, falls sie ihre Auftraggeber über seine Anwesenheit informiert. Das stört die Frau aber überhaupt nicht, vor lauter Wiedersehensfreude schläft sie erst mal mit Polger und als sie am nächsten Morgen die Wohnung verlässt, nimmt sie ihr Baby nicht wie sonst mit, sondern überlässt es völlig freiwillig Polger stundenlang zur Betreuung! Anders als in einer anderen Rezension zu lesen war, können selbst Männerhirne (jedenfalls meines) sowas nicht nachvollziehen. Alles in allem ist das Buch deshalb höchstens mittelmäßig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Schlink " gemächlich ",
Von Susanne (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die gordische Schleife (Taschenbuch)
Seine Sicht, wie der Autor die Welt wahrnimmt und seine Art und Gabe dies zu beschreiben ist wundervoll.Hinter prophanem Geschehen den Leser immer wieder in tiefere Fragen des Lebens zu tauchen ohne ihn dort ertrinken zu lassen empfinde ich als Bereicherung und Genuss. Ob des etwas zähen Tempos heute nur 3 Sterne Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Besser als die bisherige Durchschnittswertung,
Rezension bezieht sich auf: Die gordische Schleife (Taschenbuch)
Mir hat das Buch sehr gut gefallen - einerseits, weil es ohne sprachlichen Firlefanz auskommt und auf den Punkt geschrieben ist, zweitens weil mich die Entwicklung des Protagonisten Georg Polger in den Bann gezogen hat.Sicher weist der Plot die eine oder andere Unstimmigkeit auf, hat Kommissar Zufall zuviele Auftritte. Aber die Geschichte des gedemütigten Mannes, der zwanghaft die einst geliebte Frau und mit ihr Antworten darauf sucht, wie man ihm so spielend einfach das ganze Leben rauben konnte, hat mich gefesselt. Stück für Stück befreit sich Polger aus der Opferrolle, agiert anstatt zu reagieren. Wenn das überhaupt geht (wie er sich selbst fragt)... Wenn's nach mir geht, lest Ihr das Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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