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Die gesellschaftliche Konstruktion des Zigeuners: Zur Genese eines Vorurteils (Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts)
 
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Die gesellschaftliche Konstruktion des Zigeuners: Zur Genese eines Vorurteils (Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts) [Gebundene Ausgabe]

Jacqueline Giere


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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Seit Roma und Sinti vor etwa 700 Jahren aus Indien nach Europa kamen, werden sie diskriminiert und verfolgt. Aus den immerhin noch realen Kesselflickern des Mittelalters wurden so im Lauf der Jahrhunderte die »Zigeuner«: eine von den Menschen losgelöste Chiffre, Gegenstand von Haß und Verfolgung. Ihren schrecklichen Höhepunkt fand diese Verfolgung im Holocaust, war aber damit noch nicht beendet. Die Beiträge dieses Bandes beschreiben und analysieren den Prozeß, der aus Roma und Sinti »Zigeuner« machte. Mit Beiträgen von Franz Maciejewski, Arno Herzig, Wim Willems, Ines Köhler-Zülch, Herbert Heuß, Karlheinz Schneider und Michail Krausnik. Herausgeberin: Jacqueline Giere, Dr. phil., arbeitet am Fritz- Bauer-Institut in Frankfurt am Main. 1995 publizierte sie gemeinsam mit Rachel Salamander Das Robinson-Album. Jüdische Überlebende im Nachkriegsdeutschland 1945-1948.

Klappentext

Seit Roma und Sinti vor etwa 700 Jahren aus Indien nach Europa kamen, werden sie diskriminiert und verfolgt. Aus den immerhin noch realen Kesselflickern des Mittelalters wurden so im Lauf der Jahrhunderte die "Zigeuner": eine von den Menschen losgelöste Chiffre, Gegenstand von Haß und Verfolgung. Ihren schrecklichen Höhepunkt fand diese Verfolgung im Holocaust, war aber damit noch nicht beendet.

Die "Zigeuner" als das personifizierte "Andere" sind Feindbilder für eine ihrem Selbstverständnis nach "anständige" Bevölkerung. Gleichzeitig müssen sie als Projektionsfläche für deren Wünsche und Sehnsüchte herhalten: Romantische Vorstellungen vom ungebundenen Leben, von rassigen Frauen und glutäugigen Männern gehen dabei mit der Stigmatisierung von "Zigeunern" als asozial, faul und kriminell Hand in Hand. Die Beiträge dieses Bandes beschreiben und analysieren den Prozeß, der aus Roma und Sinti "Zigeuner" machte.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Seit Roma und Sinti vor etwa 700 Jahren aus Indien nach Europa kamen, werden sie diskriminiert und verfolgt. Aus den immerhin noch realen Kesselflickern des Mittelalters wurden so im Lauf der Jahrhunderte die »Zigeuner«: eine von den Menschen losgelöste Chiffre, Gegenstand von Haß und Verfolgung. Ihren schrecklichen Höhepunkt fand diese Verfolgung im Holocaust, war aber damit noch nicht beendet.Die Beiträge dieses Bandes beschreiben und analysieren den Prozeß, der aus Roma und Sinti »Zigeuner« machte.Mit Beiträgen von Franz Maciejewski, Arno Herzig, Wim Willems, Ines Köhler-Zülch, Herbert Heuß, Karlheinz Schneider und Michail Krausnik.Herausgeberin: Jacqueline Giere, Dr. phil., arbeitet am Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt am Main. 1995 publizierte sie gemeinsam mit Rachel Salamander Das Robinson-Album. Jüdische Überlebende im Nachkriegsdeutschland 1945-1948.
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