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Die geschenkte Nacht
 
 
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Die geschenkte Nacht [Gebundene Ausgabe]

Rana Dasgupta , Barbara Heller
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Eigentlich ist das Flugzeug auf dem Weg nach Tokio, es muss aber zwischenlanden, ein Schneesturm verhindert die Weiterreise. Die meisten Passagiere werden in Hotelzimmern untergebracht. Die nicht näher genannte Stadt ist allerdings wegen eines Kongresses überfüllt - und so bleiben dreizehn Passagiere unterschiedlicher Nationalität für eine lange Nacht im Transitbereich des Airports zurück. Erst fremdelt man ein wenig, dann kommt einer der Reisenden auf die Idee, dass man sich die Zeit vertreiben könne, indem man sich gegenseitig Geschichten erzählt. Diese dreizehn Geschichten machen das Buch von Rana Dasgupta zu einer wunderbaren modernen Märchensammlung. Da ist die Geschichte des Jungen, der die Erinnerungen der Welt rettet. Oder die orientalisch anmutende Parabel über den Schneider, der auf Geheiß eines Prinzen jahrelang ein prächtiges Gewand anfertigt, sich hoch verschuldet - und dann erleben muss, dass sein Kunde sich an keinen Auftrag erinnern kann... Alle 13 Geschichten sind Juwelen, Gute-Nacht-Geschichten, wie sie zuletzt ein wenig aus der Mode gekommen sind. Und genau darum sind sie so kostbar. (csbo)

Pressestimmen

"Die dreizehn Geschichten erstaunen durch ihre Fabulierfreude, ihre visionäre Kraft und ihre Stimmenvielfalt - und sie sind voller Erkenntnisse über das Leben." (Times Literary Supplement)

"Dies ist ein sehr kühnes, ein herausragendes Buch, ein unvergessliches Buch mit einem ganz eigenen Charme." (The Scotsman)

"Diese dreizehn Geschichten sind so reich an Ideen - und übertreffen 1001 Nacht um ein Vielfaches. (...)
Schlägt man das Buch zu, so hat es einem den Kopf verdreht." (The Guardian)

Kurzbeschreibung

Der Wind peitscht über die Landebahn, als die Boeing ihre Passagiere ausspuckt. Der Flieger hätte sie nach Tokio bringen sollen, muss aber wegen eines Schneesturms im Irgendwo zwischenlanden. Dreizehn Menschen aus aller Welt sitzen nun im Transitbereich fest mitten in der Nacht. Sie lächeln einander müde an und beginnen, Geschichten zu erzählen.Die Geschichten, manche märchenhaft fantastisch, andere von einer glasklaren Realität, verweben sich wie die Muster eines bunten Teppichs miteinander. Rana Dasgupta, einer der unkonventionellsten jungen Autoren Indiens, entwirft in seinem glänzend komponierten Debüt voller Fabulierfreude eine Comédie humaine ein Zeitbild von intensiver Klarheit.Die Aufregung unter den Reisenden ist groß, als verkündet wird, dass sich der Weiterflug nach Tokio bis zum nächsten Morgen verzögert. Eine lange Schlange bildet sich am einzigen geöffneten Schalter, an dem ein Mann Hotelzimmer zu organisieren versucht. Er bringt alle unter, bis auf dreizehn, die sich stumm vor Müdigkeit neben den still stehenden Gepäckbändern niederlassen. Geredet wird nur wenig, bis einer sagt: Hören Sie, Freunde, ich finde, wir kennen uns nicht gut genug, um schweigend dazusitzen. Und ein anderer sagt: Ich weiß eine Geschichte. Und so beginnt er von Prinz Ibrahim zu erzählen, der einen Schneider damit beauftragte, das prächtigste Gewand aller Zeiten für ihn zu nähen. Der Schneider kaufte die teuersten Brokate,schnitt, steckte und nähte und nach vier Monaten war das Werk vollbracht. Doch der Prinz wollte sich an diesen Auftrag nicht mehr erinnern. Der nächste Reisende erzählt von einem der reichsten Männer Indiens und dessen musikalischer Tochter, die sich in einen Zwerg verliebt hatte. Was sie nicht wusste: Dieser Zwerg war ihr verstoßener Zwilling. Dann setzt eine junge Frau an, sie hatte sich extra Mut angetrunken, und erzählt von einem Frankfurter Kartografen, der ein stummes türkisches Mädchen versteckte.

Klappentext

"'Die geschenkte Nacht' baut zwar auf einer einfachen Idee auf, aber umgesetzt ist sie voller Eleganz und Charme. Und die Geschichten selbst sind alles andere als einfach. Sie sind abwechslungsreich, beispiellos, sie pulsieren in vielen Farben und hinterlassen schillernde Spuren, die im Zick-Zack den Globus umspannen."
The Guardian

"Nur den begabtesten Autoren wie Gabriel García Márquez und Jonathan Safran Foer gelingt es, das Gleichgewicht zwischen Realem und Surrealem zu wahren. Rana Dasgupta muss nun zu dieser Elite gezählt werden. In seinem Debütroman hat er sich den Magischen Realismus zu Eigen gemacht - das Buch ist großartig."
Time Out, London

"Rana Dasguptas Sprache zeichnet sich durch einen spannungsvollen Rhythmus aus und wechselt dabei natürlich und humorvoll von der raffiniertesten Poesie zu einem überaus modernen Ton, seine Sprache ist konkret und zugleich kunstvoll, bebend, die von der Beschreibung eines Schwarms traumhafter Schmetterlinge zur Folterkammer unheilbarer Perverslinge übergeht."
Le Temps

Über den Autor

Rana Dasgupta wurde 1971 in Canterbury geboren und wuchs in Cambridge auf. Er studierte französische Literatur und Medienwissenschaften in England und den USA. Nach seinem Studium war er einige Jahre als PR-Manager tätig. Er hat in Frankreich und Malaysia gelebt, und heute arbeitet er als freier Autor in Delhi.
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