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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Tragische Biographie des 20. Jahrhunderts,
Von Ralf Schröder (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die geraubten Bilder (Gebundene Ausgabe)
Über Beutekunst und die zähen Kämpfe um die Rückgabe an ihre rechtmäßigen Eigentümer oder deren Erben liest und hört man häufig in den Medien. Doch welche menschlichen Schicksale dahinter stecken, erfährt man dabei nur selten.Es ist das Verdienst dieses Buches, ein solches Schicksal zu schildern. Die Lebensgeschichte der Sophie Lissitzky-Küppers und ihrer verlorenen Kunstsammlung liest sich spannend wie ein Krimi. Vor allem aber setzt das Buch einer außergewöhnlichen, starken Frau ein Denkmal, die selbst in größter Not nie ihre Würde verloren hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Durchaus lesenswert,
Rezension bezieht sich auf: Die geraubten Bilder (Gebundene Ausgabe)
BR>Zunächst wird die Geschichte einer lieben Frau, einer kenntnisreichen Kunstsammlerin, einer mutigen Abenteuerin erzählt, die das Leben aus dem heiteren Hannover der Zwanziger Jahre in die Verbannung von Stalins Sibirien verschlägt.Die zweite Ebene des Buches schildert die Suche von Sohn und Freunden nach den im Nazireich verschwundenen Bildern, welche heute Millinonenwerte darstellen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Biographie mit Brisanz,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die geraubten Bilder (Gebundene Ausgabe)
Was für ein Leben! Wie Sophie Küppers, aus großbürgerlichem Elternhaus stammend, sich zur Kunstsammlerin entwickelt, wie sie aus Liebe zu ihrem zweiten Mann, dem russischen Künstler El Lissitzky, nach Moskau emigiriert und nach dessen Tod in die sibirische Verbannung geschickt wird - das ist spannend erzählt und mit Akribie recherchiert. Zum ersten Mal wird dieses abenteuerliche Schicksal erzählt. Ingeborg Prior stützt sich dabei auf Dokumente und Erzählungen von Jen Lissitzky, dem einzigen überlebenden Sohn von Sophie. Was das Buch so brisant macht: Aktuelle Ereignisse haben bewirkt, dass es sich mitsamt seiner Autorin plötzlich inmitten eines Kunst-Krimis befindet. Jen Lissitzky kämpft um seine Rechte, will die von den Nazis verscherbelten Bilder aus dem Besitz seiner Mutter zurückgewinnen, führt derzeit einen Aufsehen erregenden Prozess mit dem Basler Kunstsammler Beyeler. Ingeborg Priors Recherchen munden so manchen Mitgliedern der Galerieszene nicht, weil ihre mehr als obskure Rolle im Bilderhandel aufgedeckt wird. Allerdings sollte sich der Leser neben der Biographie von Sophie Küppers unbedingt für zeitgenössische Kunst interessieren, damit die für den Zusammenhang wichtigen, aber manchmal etwas ausschweifenden Betrachtungen zu Malern und ihren Werken ein Vergnügen bleiben.
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