Tibbe ist Reporter und liebt seinen Beruf über alles. Leider ist Tibbe aber auch sehr schüchtern, so dass er sich nie traut, die Leute aus seiner Stadt zu befragen und so Artikel mit tollen Neuigkeiten schreiben zu können. Stattdessen schreibt er lieber über Katzen!
Eines Tages begegnet ihm Fräulein Minusch - das heißt, eigentlich rennt sie bloß panisch an ihm vorbei und klettert in katzenartiger Geschwindigkeit einen Baum hinauf. Ihr auf den Fersen ist der bellende Schäferhund Mars. Tibbe rettet die junge Frau, die daraufhin dankbar ihren Kopf an seinem Ärmel reibt... Überhaupt benimmt sie sich sehr merkwürdig. Sie möchte bei Tibbe wohnen bleiben, schläft in einer Ecke in einem Karton, isst am liebsten Fisch und versteht die Sprache der Katzen. Ganz normal, findet sie - denn schließlich war sie selbst eine. Eine Katze. Moment mal - eine Katze?! Für Tibbe bedeutet das die Rettung - denn wer kennt sich besser mit allen Neuigkeiten der Stadt aus, als ausgerechnet Katzen? Mit Hilfe von Fräulein Minusch erfährt er über einen speziellen Katzen-Pressedienst alles Wichtige und schreibt fortan die besten Artikel der Stadt. Dann aber berichtet ihm Minusch von einem Skandal, für den er keinerlei Beweise hat - außer den Berichten der Katzen. Darf er dennoch darüber schreiben? Und wo ist auf einmal Minusch? Ob sie sich doch wieder in eine Katze verwandelt hat?
"Die geheminisvolle Minusch" ist keine neue Geschichte; zuerst im Jahr 1970 erschienen, hat sie jetzt lediglich ein neues "Fell" bekommen... - und das ist wunderschön! Die niedliche Katzengeschichte ist spannend und witzig geschrieben, dass sie bereits 33 Jahre auf dem Buckel hat, merkt man ihr nicht an.