Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ultimatives Begleitbuch zu Dan Browns Thriller, 21. April 2005
"Dan Brown ist ein brillanter und einflussreicher Schriftsteller, der in seinen Büchern Faktisches und seiner Fantasie Entsprungenes auf ungeheuer reizvolle Weise miteinander verwebt." (James Wasserman, Buchautor und Gründer des "Ordo Templis Orientis")Sieben Monate nach dem Erscheinen von "Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code" ist nun mit "Die geheime Bruderschaft" auch Dan Bursteins zweites Werk, das ultimative Begleitbuch zu Dan Browns Thriller "Illuminati" (engl.Originaltitel: "Angels and Demons"), in deutscher Sprache veröffentlicht worden. Im Gegensatz zu den zahlreichen Veröffentlichungen, die Dan Browns "Da Vinci Code" (deutsche Ausgabe: "Sakrileg") nach sich gezogen hat, stellt das in der englischen Originalausgabe unter dem Titel "Secrets of Angels and Demons" The Unauthorised Guide to the Bestselling Novel" veröffentlichte Sachbuch eine Rarität dar. Denn zusammen mit "Illuminati entschlüsselt" ("Illuminating Angels and Demons") von Simon Cox, das mit seinen 168 Seiten im wahrsten Sinne des Wortes recht dünn geraten ist, gibt es zu Dan Browns erstem Bestseller aus dem Jahre 2000 bislang nur wenig Fachliteratur. Das Spektrum der Themen, die nicht nur den Bezug zur Romanhandlung herstellen, sondern auch profundes Hintergrundwissen bieten, reicht von den Naturwissenschaften über Kunst und Geschichte bis zur Religion. Das Buch besteht aus Fachbeiträgen von über 40 (!) Experten. Nach einer Einleitung um "Die dunklen Geheimnisse der Menschheit", in der Burstein u. a. auch auf die Parallelen zwischen den beiden Romanen um den Symbolologen Robert Langdon eingeht, gibt es zu Beginn des in sieben Kapitel eingeteilten Buches eine kommentierte Karte der Stadt Rom und einen Plan des Vatikans. Danach beschäftigt sich Kapitel 1 mit der Geschichte des Vatikans, der Päpste und des Konklave. Das zweite Kapitel ist dem Astronomen Galileo Galilei gewidmet, für den der Physikprofessor und Buchautor Marcelo Gleiser den Begriff des "frommen Ketzers" geprägt hat. Die "Durchleuchtung der Erleuchteten" erfolgt in Kapitel drei, das sich, beginnend mit den Assassinen über Freimaurer, Illuminaten u. a. bis hin zu den "Skulls and Bones" in den heutigen USA mit historischen Verschwörungen und Verschwörern befasst. Das Zitat Albert Einsteins zur Quantentheorie "Gott würfelt nicht" ist Ausdruck eines, vielleicht auch nur scheinbaren, Antagonismus zwischen Naturwissenschaft und Religion, der Gegenstand des vierten Kapitels ist. Schwerpunkt des fünften Kapitels "Robert Langdons Rom: Kunst und Architektur" sind die Werke Gianlorenzo Berninis, zu denen es auch einige schwarzweiße Abbildungen (Radierungen) und ein Porträt des Bildhauers gibt. Die Beiträge zu Kapitel 6 "Wissenschaft und Technik in Illuminati" setzen sich besonders kritisch mit den diesbezüglichen Ausführungen im Roman auseinander. Dan Browns Kunst, sogenannte "Fakten zu Fiktion" zu machen, wird schließlich im letzten Kapitel näher analysiert. U. a. gibt es hier neben einem "Who is who" des Thrillers, den "Geheimnissen der Ambigramme" und der "Metaphysik im Roman" auch Beiträge, in denen die Fragen nach Dans Browns Rolle als Kultobjekt ("Vox Populi") und ob seine "Art Fiction" als eine Art Fiktion anzusehen ist, behandelt werden. In einem abschließenden, alphabetische Verzeichnis werden (neben den Herausgebern Dan Burstein und Arne de Keijzer) die im Buch mit einem Fachbeitrag vertretenen Autoren vorstellt. Die Hinweise auf deren wichtigste Publikationen eröffnen dem Leser zudem Möglichkeiten, noch tiefer in die Materie einzusteigen. Burstein ist es mit "Die geheime Bruderschaft" erneut gelungen, auf über 600 (!) Seiten ein seriös recherchiertes, akribisch zusammengestelltes und hochinformatives Sammelsurium zusammenzutragen. Damit hat er nun auch für den Thriller "Angels and Demons/Sakrileg" ein faszinierendes Begleitbuch geschaffen, das nicht nur für Fans des Erfolgthrillers ein "Muss" ist, sondern auch seinen Kritikern besonders zu empfehlen ist. Daher gibt es auch für Dan Bursteins zweites Werk 5 Amazonsterne und erneut die Prognose, dass es ebenfalls zu einem Toppseller avancieren wird......
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76 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein erleuchtendes Begleitwerk, 27. September 2005
Dieses Buch war eine notwendige Fortsetzung, nachdem der Vorgänger zumindest in den USA sehr hohe Auflagen erreicht hat. Doch anders als das eher strittige Werk über den Da Vinci Code ist dieses Buch zu Illuminati, also Angels and Demons, ein wirklich lesenswertes und über weite Strecken verständliches Werk. Da Illuminati auch weniger Grund für hitzige Debatten über Bibelstellen bietet kommt dies dem Begleitwerk auch zugute. Insgesamt sind auch kaum noch Verschwörungstheorien anzutreffen, nicht wie im Falle der Bruderschaft von Sion. Es werden überhaupt sehr brauchbare und aufschlussreiche Interviews, sowie Kommentare der verschiedensten Experten aus verschiedenen Bereichen geliefert. All das mit einer feinen Brise Ironie versehen, lassen sich diese 600 Seiten geballter Recherche wirklich sehen/lesen. Ganz nebenbei kommen auch noch die fehlenden Farben im sonst eher schwarz-weiß dargestellten Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft ins Spiel. Diesmal stehen harte Fakten und nicht strittige Interpretationen, wie in die Wahrheit über den Da Vinci Code im Vordergrund. Die Vielzahl an Informationen für anspruchsvolle, wie weniger anspruchsvolle Leser bietet auch eine Möglichkeit sich etwas in die Biografien so bekannter Genies wie Galileo Galilei einzulesen. In 7 Kapiteln werden alle Themenbereiche aus Illuminati abgedeckt und die verborgene Wahrheit hinter dem Buch hervorgehoben, so wird auch schnell klar, dass dieses Buch wirklich notwendig ist, um auch Sakrileg zu verstehen.Dan Burstein hat mit seinen Büchern die beiden größten und ergiebigsten Fundgruben der Begleitliteratur zu Dan Browns Bestseller geschaffen. Mit die geheime Bruderschaft gibt er dem Leser auch noch einen Grund dies entsprechend zu würdigen. Anstatt langatmig über Details zu berichten, ist dieses Buch über weite Strecken einfach interessant und geradezu spannend zu lesen. Neben den Erfolgen der Wissenschaft werden aber auch ihre Abgründe thematisiert, sowie die Ausdehnung der Wissenschaften auf Gebiete und Fragen, die eigentlich der Religion angehören, wie Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Evolution oder der Entstehung des Lebens und Universums. Ob die Religion nun an Boden verliert oder die Wissenschaft welchen zurückgewinnt ist eine Frage, die jeder für sich selbst klären muss. Dieses Buch gibt aber Aufschluss über wichtige diesbezügliche Fakten. Hier und Da aber auch einige sehr amüsante Analysen und Kritiken. Eine leichte Auflockerung im Stil gegen Ende ist dabei sehr angenehm spürbar und motiviert zum Weiterlesen. Was man in die Wahrheit über den Da Vinci Code schmerzlich vermisst wird hier geboten.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Auf jeden Fall spannend, 30. September 2005
Dan Browns Thriller: "Illuminati" ist sicherlich umstritten. Man muss diesem Werk jedoch zu Gute halten, dass sein Thema, die Berechtigung der Religion in einem "aufgeklärten" Zeitalter, also die Frage, ob wissenschaftliche Erkenntnisse Religionen bzw. religiöse Suche nach Halt überflüssig machen, packt. Mit Sicherheit ist dies ein Grund, warum "Illuminati" auch besser beurteilt wird als der nachfolgende Thriller: "Sakrileg." Wer Illuminati gelesen hat, dem stellen sich nachdenkliche Fragen: zu den Illuminaten, zur Papstwahl, zu Gallilei. In diesem Buch werden sie von verschiedenen Autoren beantwortet. Nun bin ich kein Wissenschaftler, ich kann also nicht beurteilen, ob die Darlegungen stimmig sind. Aber das Buch ist spannend geschrieben und für mich ist es daher empfehlenswert. Dass das Kapitel: "Die Kür der Kandidaten", also Spekulationen um den neuen Papst, bereits überholt sind und der neu gewählte Papst Benedikt XVI. unter den Kandidaten nicht erwähnt wird (das Buch wurde zur Zeit des Todes Johannes Pauls II., im Frühjahr 2005 gedruckt), zeigt, dass auf Prognosen kein Verlass ist. Aber die sonstigen Kapitel sind gut aufgearbeitet, wenn man kleinere sachliche Fehler (so regierte Paul VI. bis 1978 und nicht bis 1975, wie im Buch angegeben) außen vor lässt. Vor allem das Kapitel über das Verhältnis von Religion zur Wissenschaft: "Gott ist tot" ist packend geschrieben und einfach nur spannend. Wegen kleinerer sachlicher Fehler nicht die volle Punktzahl, aber ansosten: wer nähere Informationen zu Dan Browns Bestseller: "Illuminati" erhalten möchte und dabei spannend unterhalten werden will, dem sei dieses Buch empfohlen.
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