Der einzige und beste DEFA-Film über Hitler's "Wunderwaffe". Teil 1 zeigt die Situation in Peenemünde (Heeresversuchsanstalt und Arbeitslager) bis zum Luftangriff der Royal Air Force, Teil 2 den versuchsweisen Weiterbau an der Geheimwaffe bis zur Befreiung durch die Alliierten.
Wie ein internationales Spiel aus Spionnage und Sabotage die Serienfertigung der V2 verhindert, ist vom Ergebnis her immer noch ebenso sehenswert wie das Montagewerk, wo dokumentarisches Material wie Bomber- Formationen (die britischen Lancaster im Anflug) oder authentische Flakgeschütze in die Spielhandlung einmontiert sind.
Die Hauptdarsteller:
Dietrich Körner spielt einen W e r n e r v o n B r a u n, wie man ihn getauft hat. Mitten im Krieg festet der "Raketenbaron" kräftig mit. Er hat sich nun einmal auf die Konstruktion von Massenvernichtungswaffen verlegt, und diesen Weg geht er 1944 für die Amerikaner konsequent weiter.
Alfred Müller spielt im Kontrast dazu einen D r. G r u n b e r g , der mit den
Werktätigen Umgang hat, Zwangsarbeiter, Saboteure, die er nicht einfach so ans Messer liefert. Am Schluss weigert er sich, den "Raketenbaron" nach Amerika zu begleiten.
Ein anti- faschistischer Kriegsfilm mit hoher Opferratio, FSK 16 ist richtig.