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Die gefühlte Ungerechtigkeit: Warum wir Ungleichheit aushalten müssen, wenn wir Freiheit wollen
 
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Die gefühlte Ungerechtigkeit: Warum wir Ungleichheit aushalten müssen, wenn wir Freiheit wollen [Gebundene Ausgabe]

Thomas Straubhaar , Michael Hüther
1.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Econ (1. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3430300363
  • ISBN-13: 978-3430300360
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 381.821 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein Top-Ökonom« süddeutsche.de über Michael Hüther »Thomas Straubhaar ist einer der führenden deutschen Wirtschaftsexperten.« Deutsche Welle über Thomas Straubhaar »Krisen sind Zwischenstopps des Fortschritts. Auch die besten Regulierungen können Rezessionen und spekulative Blasen nicht verhindern.« WELT AM SONNTAG , 01.03.09 »Eine mutige Streitschrift, die versucht, Schneisen der Orientierung in eine orientierungslose Zeit zu schlagen« RHEINISCHER MERKUR, 12.03.09 »Eine mutige Streitschrift, die versucht, Schneisen der Orientierung in eine orientierungslose Zeit zu schlagen.« Deutschlandfunk ,Christoph Birnbaum, 06.04.09 »Hüther und Straubhaar erfinden in ihrer Schrift nichts Neues, legen aber die Finger in viele Wunden, überwinden alte Scheinwidersprüche - wie den zwischen Staat und Markt -, engagieren sich leidenschaftlich für mehr Partizipationsgerechtigkeit und fordern die Deutschen auf, sich zur Freiheit zu bekennen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jochen Zenthöfer, 14.04.2009 »Kein bequemes, aber ein wichtiges Buch« Hamburger Abendblatt, Matthias Iken, Oliver Schade, 06.06.09

Kurzbeschreibung

Die gefühlte Ungerechtigkeit im Land nimmt dramatisch zu. Verstärkt wird der Unmut der breiten Bevölkerung noch durch die aktuelle Finanzkrise. Doch der Wunsch nach Gleichheit im Zeitlater der Individualisierung ist nicht nur illusorisch. Er ist auch gefährlich, denn unsere Demokratie muss Ungleichheit aushalten können.Die Wirtschaftsexperten Michael Hüther und Thomas Straubhaar erklären, warum die Globalisierung Risiken birgt, aber auch Chancen auf mehr Wohlstand für alle. Um diese zu nutzen, brauchen wir einen starken, aber schlanken Staat, der Wettbewerb nicht überreguliert, sondern fördert. Die Politik muss den Bürgern klarmachen, dass ein Abschied von veralteten Strukturen kein Verzicht auf soziale Sicherheit bedeutet. Die Autoren fordern Beteiligungschancen für alle, etwa durch ein konsequent reformiertes Bildungssystem. Aber auch die Übernahme von mehr Verantwortung durch jeden Einzelnen.Wenn Sie Herrn Prof. Hüther als Redner buchen möchten, klicken Sie bitte hier.

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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von HHarlekin TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dr. Michael Hüther, der Leiter des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, Köln, war u. a. von 1990 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stab und 1995 bis 1999 Generalsekretär sowie Leiter des wissenschaftlichen Stabes des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, kurz: "Die 5 Weisen" genannt, sowie von 1999 bis 2004 Chefvolkswirt und von 2001 bis 2004 Bereichsleiter Volkswirtschaft und Kommunikation der Deka Bank Deutsche Girozentrale in Frankfurt, und ist Honorarprofessor an der an der European Buisines School in Oestrich-Winkel. In den letzten Wochen ist er uns Bürgern besonders unangenehm aufgefallen durch recht seltsame Auftritte, in denen er z. B. die Rente mit 70 propagierte.

Thomas Straubhaar wiederum, Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsinstituts (HWWI),
war u. a. Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität der Bundeswehr in Hamburg, und
ist u. a. Professor für Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Hamburg. In den letzten Wochen tritt er, ähnlich wie Hüther, ebenso mit allerlei Merkwürdigkeiten an das Licht der Öffentlichkeit, wie etwa jenem unsäglichen Spiegel-Artikel "Schwache US-Wirtschaft Amerikas europäische Krankheit" in dem er dem US-Präsidenten Obama eine Wirtschaftspolitik a la Reagan vorschreiben wollte, und bezeichnet z. B. die Erbschaftssteuer als "Todessteuer", die wegwegweg gehört.

Beide, Hüther wie Straubhaar, sind aktiv als "Kurator" bzw. "Botschafter" tätig für die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die Arbeitgeber-Lobby-Organisation, die u. a. vom Arbeitgeberverband "Gesamtmetall" finanziert wird), und so war es nur folgerichtig, irgendwann mal ein gemeinsames Buch herauszugeben, was Anfang 2009 auch geschah. Und wie eine INSM-Propagandaschrift liest es sich auch.

Unter dem Titel "Die gefühlte Ungerechtigkeit" möchten die Autoren uns Bürgern erklären, "Warum wir Ungleichheit aushalten müssen, wenn wir Freiheit wollen" (so der Untertitel des im Februar 2009 erschienenen Buches). Sie gehen davon aus, was sie uns auch auf mehr als 320 Seiten mal streng, mal scheinbar verständnisvoll, ausführen, daß wir keine ungerechte Gesellschaft haben, sondern nur eine ungleiche. Diese Ungleichheiten jedoch seien völlig normal, und müssten ertragen werden, da wir ansonsten keine Freiheit hätten, was natürlich im Umkehrschluß heißt: Je sozial gerechter, desto unfreier, und am Ende, so sollen wir schlußfolgern, suggeriert man uns, steht dann natürlich die sozialistische Diktatur. Und DAS will doch wohl keiner, nicht wahr? Daß die soziale Schere seit Jahren immer drastischer auseinandergeht, wird von den beiden Autoren auch genauso wenig bestritten, wie die damals ausgebrochene Finanzkrise, nur unsere HALTUNG dazu sei falsch. Soziale Ungerechtigkeit wäre somit also nicht "real", sondern nur gefühlt - wer also Begriffe wie "soziale -" oder gar "Verteilungs-Gerechtigkeit" in den Mund nimmt, sollte wohl schonmal prophylaktisch einen Termin beim Psychotherapeuten buchen, da ja mit dem GEFÜHL etwas nicht stimmen kann, jedenfalls wenn es nach den Autoren ginge. Oder um es mit einem aktuellen Beispiel zu sagen: Eine Lohnspreizung von 5,20 ¤ - Stundenlöhnen (im Kik-Prozess gerichtlich als sittenwidrig erkannt), bis zum Stundenlohn etwa eines Ackermann (Zitat: Handelsblatt v. 8.2.2008: "Rechnet man das Jahressalär von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann auf Stundenlohnniveau herunter, kommt man auf 4 782,-- Euro") von uns allen als völlig normal betrachtet werden soll (Es versteht sich von selbst, daß Hüther/Straubhaar selbstverständlich auch Gegner eines gesetzlichen Mindeslohnes sind, und seit Jahren dagegen polemisieren).

Damit wir endlich kapieren, was Sache ist, greifen die hobbypsychologisierenden Autoren auch manchmal zur Schocktherapie - alles zu unserem Besten, versteht sich, nämlich z. B. dann, wenn sie Folgendes schreiben: (Zitat) "Im Jahr 1970 erhielt jeder Einwohner Sozialleistungen in Höhe von durchschnittlich 3913 Euro. Im Jahr 2003 waren es preisbereinigt mit durchschnittlich 8416 ¤ schon mehr als doppelt so viel." Und setzen nach diesem Zahlenschock fort:(Zitat)"Den Bundesbürgern wurde mit dieser Politik suggeriert, der Staat könne sich in jeder Lebenslage um sie kümmern." Keine Fußnote, keine Erklärung, wie die beiden Super-Ökonomen auf diese Beträge kommen. Man muß sich schon mal gesondert mit dem Sozial-Etat der Bundesrepublik Deutschland befasst haben, um herauszukommen, daß hier nur der Gesamt-Betrag des Sozial-Budgets durch die Zahl der Einwohner geteilt (und preisbereinigt)wurde (etwa 2007 lag der Sozial-Etat bei:706,9 Milliarden ¤ -"bpb" - "Bundeszentrale für politische Bildung") Renten- und Kranken-Versicherungs-Leistungen sind da ebenso enthalten, und ALLE von den gesetzlich Versicherten etwa GEZAHLTEN BEITRÄGE für die Sozialversicherung werden somit schlicht UNTERSCHLAGEN! Und als Gipfel der Unverschämtheit wird sogar noch behauptet, "...wenn es um schwer kalkulierbare Risiken wie Krankheit oder Erwerbsunfähigkeit geht, erst recht, wenn es sich um die Sicherung des Lebensstandards im Alter handelt, sehen die meisten vor allem den Staat in der Pflicht."
Man fragt sich, auf welchem Planeten Hüther und Straubhaar leben - die Erde kann es nicht sein, denn spätestens jetzt möchte man ihnen zurufen: "Haaallooo, Hüther, Straubhaar, jemand zu Hause? Wer zahlt denn die Beiträge für die gesetzliche Sozialversicherung? Kleiner Tip: Der liebe Gott ist es nicht! Und aus dem Nirwana, wo ihr möglicherweise wohnt, kommt das Geld auch nicht!"

Hätte man als alles besserwissende Super-Ökonomen dies so genau erklärt, hätte man den Leser ja leider nicht so schön doll erschrecken können, und ihm darüberhinaus auch noch weismachen, daß er den (Zitat) "Sozialstaat als Retter vor den Risiken falscher Entscheidungen" benutzt. Wohlgemerkt: Auch das durch jahrzehntelange Beitragszahlung erworbene Anrecht auf Alters-Rente ist hier gemeint (Empfang von Rentenzahlung wird allen Ernstes als sozialstaatliche Rettung vor einer "falschen Lebensentscheidung???" denunziert), und es wird wieder nur versucht, dem Leser nicht nur erneut das Märchen vom viel zu aufgeblähten Sozialstaat unter die Jacke zu jubeln, sondern ihm auch das schlechte Gewissen dafür reinzudrücken - und das ist nur EINE der zahlreichen Unverschämtheiten in diesem Buch. Nein, dem Leser wird hier nach Strich und Faden die Hucke voll gelogen, er wird zum Besten und für offenbar völlig gaga gehalten, denn er soll am Ende den Kakao auch noch faßweise saufen, durch den ihn die Autoren ziehen. Aber was will man erwarten? Schließlich waren da zwei würdige Vertreter der INSM am Werk. Es bleibt die Frage: Wer glaubt diesen ideologischen Schwachsinn eigentlich noch? Unfassbar, daß diese beiden Herrschaften noch immer zu den führenden Ökonomen Deutschlands zählen.
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23 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rettungsversuch 4. März 2009
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Es gibt nichts schönzureden. Die Verstaatlichung privater Risiken und die gigantischen, letztlich durch den Steuerzahler finanzierten und mit der Gießkanne über Banken und Versicherungen ausgegossenen Staatshilfen sind eine Bankrotterklärung für die Marktwirtschaft." Das steht zwar nicht in der Einleitung, aber immerhin auf Seite 187. Dort liest man aber auch: "Das Marktversagen von heute ist die Folge der Staatsversagens von gestern." Aber natürlich nicht vom deutschen Staat, denn diesen hat Michael Hüther als Generalsekretär des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung von 1995 bis 1999 beraten. Und als Chefvolkswirt der DekaBank Deutsche Girozentral hatte er von 1999 bis 2004 ebenfalls großen Einfluss auf die Geschehnisse in der Finanzwelt. Kommt hinzu, dass Thomas Straubhaar als Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts und Mitglied verschiedener politischer Gremien auch nicht abseits stand.

Erfolge werden auf das eigene Konto gebucht, Katastrophen auf das anderer. Über diesen Mechanismus des menschlichen Verhaltensprogramms hätte ich einem Buch mit diesem Titel gerne mehr gelesen. Denn immerhin sprechen hier zwei Wirtschaftsexperten über Gefühle und damit über Vorgänge, die vorwiegend vom Unbewussten gesteuert werden. Doch bereits das erste Kapitel "Zeit der Gefühle: Wie Probleme erfühlt statt durchdacht werden", weckte den Verdacht, es gehe den Autoren vor allem um die Rettung eines Glaubenssystems, das seine Anhänger noch schneller verliert als die katholische Kirche. Statt Autoren zu konsultieren, die tatsächlich etwas zu den emotionalen Steuerungssystemen des Menschen zu sagen hätten, zum Beispiel den Namensvetter Gerald Hüther, berufen sie sich auf Vertreter der klassischen Ökonomie. Lediglich festzustellen, dass Gefühle keine Privatangelegenheit mehr sind und den öffentlichen Raum erobert haben, greift viel zu kurz. Und so kommt es in den nächsten Kapiteln so, wie es kommen muss, wenn nur an der Oberfläche gekratzt wird. Der Leser muss sich mit dem Fazit abfinden, für die Misere seien jene Protagonisten verantwortlich, welche die Grundregeln der liberalen Ordnungspolitik nicht ernst genommen hätten. Und das Konzept zur Wiedergutmachung ist der Dreisatz aus: Wettbewerb sichern - Teilnahmechancen eröffnen - Marktversagen korrigieren.

Den Autoren zu unterstellen, sie seien nicht ernstlich darum bemüht, fundierte Analysen zu liefern und tragfähige Lösungen aufzuzeigen, wäre ungerecht. Und nimmt man sich die Mühe, ihren Argumentationen zu folgen, so stößt man immer wieder auf kluge Beobachtungen und interessante Zusammenhänge. Aber gerade weil ich mich seit Jahren mit der Funktionsweise des menschlichen Gehirns auseinandersetze, erstaunt es mich nicht, dass die Autoren im Glaubenssystem gefangen bleiben, das deren Leben und berufliche Tätigkeiten prägte. Die Wirtschaftspresse mag die Autoren zu den Top-Ökonomen und führenden deutschen Wirtschaftsexperten zählen, aber das ändert nichts daran, dass sich Denkstrukturen nicht auf Knopfdruck ändern lassen. Und es stört mich zunehmend, wenn sich Autoren auf neurobiologische Erkenntnisse berufen, um Denkmodelle zu retten, die aus neurowissenschaftlicher Sicht nicht zu retten sind. Entweder gehe ich davon aus, dass menschliches Verhalten zum größten Teil vom Unbewussten gesteuert sind oder ich bleibe beim Glauben an den Homo oeconomicus. Aber ein bisschen unbewusst gibt es so wenig wie ein bisschen schwanger.

Mein Fazit: So verständlich das Anliegen der Autoren ist, die bisherigen Grundregeln einer liberalen Ordnungspolitik retten zu wollen, so problematisch finde ich ihre Hilfsmittel. Selbstverständlich gehört zum Menschsein dazu, auch Ungerechtigkeit auszuhalten. Aber wer mit dem Begriff gefühlte Ungerechtigkeit operiert, sollte auch Substanzielleres zur faszinierenden Welt der Gefühle sagen können.
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10 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ist es so, dass die Ungerechtigkeit in Deutschland nur einem Gefühl entspringt? Ist es ein Vorurteil, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden? Und ist es tatsächlich die Aufgabe einer Demokratie, solche Ungleichheiten nicht nur auszuhalten, sondern auch noch gesetzgeberisch zu fördern?
Glaubt man den Autoren, dann gibt es in Deutschland eine Differenz zwischen der wahrgenommenen und der tatsächlichen Ungerechtigkeit. Ein winziges Körnchen Wahrheit mag dran sein, wenn man die allzu laut geführten Neiddebatten hört. Das räume ich ein.
Aber schon ein Blick auf einfachste Sachverhalte widerlegt die ganze Kernthese des Buches. Zum Beispiel gibt es kaum ein Industrieland, wo die Bildungschancen so sehr vom Bildungsgrad der Eltern wie in Deutschland abhängen. Schon die Startchancen ins (Berufs-)Leben sind alles andere als gerecht. Sogar die Schulempfehlung der Grundschullehrer hängt nicht in erster Linie von der Leistung eines Kindes, sondern vielmehr von den Berufen der Eltern ab. Ist das im Sinn unseres Landes?
Ganz zu schweigen davon, wie sich das Kapital in Deutschland verteilt, wie die Gehälter von Unternehmern und Angestellten auseinander driften, wie sich die Manager-Gehälter in den letzten dreißig Jahren mehr als verzehnfacht haben, während die Angestellten gerade im letzten Jahrzehnt auf der Stelle treten. Heißt es im Grundgesetz nicht: "Eigentum verpflichtet". Wozu eigentlich?
Nein, das ist keine "gefühlte Ungerechtigkeit", das ist leider eine Tatsache, die sich auch in einem windigen, mit einseitigen Fakten gefütterten Buch nicht verdecken lässt - trotz flüssiger Schreibweise. Außerdem frage ich mich, welche Debatte dieses Buch anstoßen soll: Ist es ratsam, weiterzumachen wie bisher? Fährt der Zug in die richtige Richtung? Dürfen wir uns also auf die Schultern klopfen?
Diese Ansätze zeugen von Selbstgefälligkeit, von Ingnoranz, von Sattheit und nicht zuletzt von intellektueller Dünnbrettbohrerei. Kein gerechtes Buch - nur ein selbstgerechtes!
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