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Die fröhliche Wissenschaft
 
 

Die fröhliche Wissenschaft [Kindle Edition]

Friedrich Wilhelm Nietzsche
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Pressestimmen

"Selten ist in der Weltliteratur mit so viel Lockerheit, Ironie und geistiger Frische über das geistige Leben geschrieben worden." -- Lausitzer Rundschau

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wissenschaft für sich 17. September 2003
Format:Taschenbuch
Nietzsche hat in "Die fröhliche Wissenschaft" zum einen Wissenschaft von ihrer moralischen Natur her kritisiert und darauf hingewiesen. Nietzsche gibt damit den Anstoss für die Klassiker der Wissenschaftskritik wie z.B. Foucault. Ferner stellt Nietzsche hier auch die Frage nach dem Kerngehalt und dem Wert von Wissenschaft überhaupt, und das nicht in der Sprache des Wissenschaftlers.
Darüber hinaus ist die Lektüre auch noch wegen der unerhörten Sprachgewalt, die Nietzsche zu einem Meilenstein der Deutschen Sprache gemacht hat, zu empfehlen.
Aber "Vorsicht: Gift! - Wer hier nicht lachen kann, soll hier nicht lesen! Denn, lacht er nicht, packt ihn 'das böse Wesen'."
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In der "Fröhlichen Wissenschaft" präsentiert Friedrich Nietzsche bereits einige der Kernthemen seines späteren Hauptwerks Also sprach Zarathustra, vor allem die Dekonstruktion der Sinngebäude des christlichen Abendlandes. Völlig frei, fast schon heiter, aber auch ironisch, bissig und unbequem presst er 383 Aphorismen zwischen zwei Buchdeckel und würzt sie mit Liedern und Gedichten. Mal zielsicher, mal umherschweifend nimmt er sich einer ganzen Reihe von Themen an. Vor allem aber etabliert er ein neues Menschenbild: Hier wird der vitale (Über-)Mensch geboren, der Nietzsche berühmt machen soll. Frei von allen Moralvorstellungen, durch den Tod Gottes in die Existenz hineingeworfen und von der ewigen Wiederkehr des Gleichen zum verantwortungsvollen Handeln gedrängt, muss sich dieser neue Mensch in der Welt behaupten. Er sucht sein Heil in der Wissenschaft und in der Kunst und orientiert sich an der Antike. Für Nietzsche war die Gedankenarbeit offenbar eine heilsame Medizin: Er glaubte beim Verfassen der Aphorismen eine Besserung seiner zahlreichen Leiden zu spüren.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Satire? 3. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Tatsächlich: fröhliche Wissenschaft ist das, was Nietzsche in diesem Buch feiert. Nach langer Krankheit genesen, genießt er es bissig zu kritisieren, polemisieren, mit Worten zu spielen. Und alles mit doppeltem Boden - beziehungsweise im freien Fall - denn unter den Bedingungen des Lebens könnte der Widerspruch sein. Daß Nietzsche doch nicht gleich zum "ex contradictione quodlibet" übergeht, zeigt sich an den ernsteren Stellen des Werks; dessen Prophezeihungen über den Mord an Gott und seine (unerträglichen?) Folgen wir erst heute in der durch zunehmende Individualisierung beinahe unführbaren Wertediskussion ganz zu spüren bekommen. Aber zurück zur Fröhlichkeit, die Nietzsche manch einem durch offene Frauenfeindlichkeit vergällt: in "Die fröhliche Wissenschaft" wird dieser Vorwurf meiner Meinung nach schon allein dadurch relativiert, daß Nietzsche mit ebenso großer Freude auf die Vegetarier eindrischt. Es scheint also doch mehr um den Spaß an der Polemik zu gehen, als um die Adressaten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Am 29. Mai 2005 veröffentlicht
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Am 28. Dezember 1999 veröffentlicht
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 (Was ist das?)
&quote;
Der Mensch ist allmählich zu einem phantastischen Thiere geworden, welches eine Existenz-Bedingung mehr, als jedes andere Thier, zu erfüllen hat: der Mensch muss von Zeit zu Zeit glauben, zu wissen, warum er existirt, &quote;
Markiert von 11 Kindle-Nutzern
&quote;
Einstweilen ist es noch ganz anders, einstweilen ist die Komödie des Daseins sich selber noch nicht "bewusst geworden", einstweilen ist es immer noch die Zeit der Tragödie, die Zeit der Moralen und Religionen. &quote;
Markiert von 6 Kindle-Nutzern
&quote;
Verhasst ist mir das Folgen und das Führen. Gehorchen? Nein! Und aber nein  Regieren! Wer sich nicht schrecklich ist, macht Niemand Schrecken: Und nur wer Schrecken macht, kann Andre führen. Verhasst ist mir's schon, selber mich zu führen! Ich liebe es, gleich Wald- und Meeresthieren, Mich für ein gutes Weilchen zu verlieren, In holder Irrniss grüblerisch zu hocken, Von ferne her mich endlich heimzulocken, Mich selber zu mir selber  zu verführen. &quote;
Markiert von 6 Kindle-Nutzern

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