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Die fröhliche Wissenschaft
 
 
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Die fröhliche Wissenschaft [Taschenbuch]

Friedrich Nietzsche
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Über den Autor

Friedrich Nietzsche (1844-1900) stammte aus einer evangelischen Pfarrersfamilie, besuchte die renommierte Landesschule in Pforta bei Naumburg, studierte in Bonn und Leipzig und wurde mit 25 Jahren Professor der klassischen Philologie in Basel. Er war ein genialer Denker, Meister der Sprache und begabter Musiker und Komponist. Sein Leben war bestimmt von problematischen Beziehungen, etwa zu Richard Wagner oder Lou Andreas-Salomé, und endete in der bedrückenden Einsamkeit des Wahnsinns.

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wissenschaft für sich 17. September 2003
Format:Taschenbuch
Nietzsche hat in "Die fröhliche Wissenschaft" zum einen Wissenschaft von ihrer moralischen Natur her kritisiert und darauf hingewiesen. Nietzsche gibt damit den Anstoss für die Klassiker der Wissenschaftskritik wie z.B. Foucault. Ferner stellt Nietzsche hier auch die Frage nach dem Kerngehalt und dem Wert von Wissenschaft überhaupt, und das nicht in der Sprache des Wissenschaftlers.
Darüber hinaus ist die Lektüre auch noch wegen der unerhörten Sprachgewalt, die Nietzsche zu einem Meilenstein der Deutschen Sprache gemacht hat, zu empfehlen.
Aber "Vorsicht: Gift! - Wer hier nicht lachen kann, soll hier nicht lesen! Denn, lacht er nicht, packt ihn 'das böse Wesen'."
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In der "Fröhlichen Wissenschaft" präsentiert Friedrich Nietzsche bereits einige der Kernthemen seines späteren Hauptwerks Also sprach Zarathustra, vor allem die Dekonstruktion der Sinngebäude des christlichen Abendlandes. Völlig frei, fast schon heiter, aber auch ironisch, bissig und unbequem presst er 383 Aphorismen zwischen zwei Buchdeckel und würzt sie mit Liedern und Gedichten. Mal zielsicher, mal umherschweifend nimmt er sich einer ganzen Reihe von Themen an. Vor allem aber etabliert er ein neues Menschenbild: Hier wird der vitale (Über-)Mensch geboren, der Nietzsche berühmt machen soll. Frei von allen Moralvorstellungen, durch den Tod Gottes in die Existenz hineingeworfen und von der ewigen Wiederkehr des Gleichen zum verantwortungsvollen Handeln gedrängt, muss sich dieser neue Mensch in der Welt behaupten. Er sucht sein Heil in der Wissenschaft und in der Kunst und orientiert sich an der Antike. Für Nietzsche war die Gedankenarbeit offenbar eine heilsame Medizin: Er glaubte beim Verfassen der Aphorismen eine Besserung seiner zahlreichen Leiden zu spüren.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Satire? 3. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Tatsächlich: fröhliche Wissenschaft ist das, was Nietzsche in diesem Buch feiert. Nach langer Krankheit genesen, genießt er es bissig zu kritisieren, polemisieren, mit Worten zu spielen. Und alles mit doppeltem Boden - beziehungsweise im freien Fall - denn unter den Bedingungen des Lebens könnte der Widerspruch sein. Daß Nietzsche doch nicht gleich zum "ex contradictione quodlibet" übergeht, zeigt sich an den ernsteren Stellen des Werks; dessen Prophezeihungen über den Mord an Gott und seine (unerträglichen?) Folgen wir erst heute in der durch zunehmende Individualisierung beinahe unführbaren Wertediskussion ganz zu spüren bekommen. Aber zurück zur Fröhlichkeit, die Nietzsche manch einem durch offene Frauenfeindlichkeit vergällt: in "Die fröhliche Wissenschaft" wird dieser Vorwurf meiner Meinung nach schon allein dadurch relativiert, daß Nietzsche mit ebenso großer Freude auf die Vegetarier eindrischt. Es scheint also doch mehr um den Spaß an der Polemik zu gehen, als um die Adressaten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Vor 4 Monaten von Kimii veröffentlicht
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Vor 20 Monaten von Michael Dienstbier veröffentlicht
Friedrich Nietzsche - Einführung zum Zarathustra
Kritisch ironische Distanz zu Themen wie: Wissenschaft, Religion, Kunst. Abschluss der freigeistigen Phase. Verehrung der griechischen Antike.
Veröffentlicht am 4. März 2010 von A. Fehlauer
Gott ist keine Lösung Gott ist ein Problem und deshalb ist Gott...
Huhaaaaaa
Was Nietzsche hier von sich gibt, dass ist ein Lebensbejahungsfestival erster Güte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2010 von Niemand Namenlos
Immer lesenswert
etwas schwierig sich einzulesen, aber wenn man es dann geschafft hat, dann macht es sehr viel Spaß. Lesen Sie weiter...
Am 19. Februar 2006 veröffentlicht
Philosophisch nicht zu verachte.
Dies Buch ist wirklich genial. Man kann es nicht nur "so nebenbei lesen", man findet auch genug Tiefe in diesem Buch, wenn man sich darauf einlässt. Lesen Sie weiter...
Am 29. Mai 2005 veröffentlicht
Ouvertüre zu Gottes Tot und der ewigen Wiederkehr
Wie jedes Buch von Nietzsche ist die "fröhliche Wissenschaft" nicht leicht zu lesen. Es stellt die Mitte von Nietzsches Philosophie dar. Lesen Sie weiter...
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Ein einziger Alptraum!
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Veröffentlicht am 21. Dezember 2002 von "valuefirst"
Polemik gegen die Wissenschaft
Die Absurdität dessen, was in den sogenannten Wissenschaften passiert, ist für jedermann offensichtlich. Lesen Sie weiter...
Am 28. Dezember 1999 veröffentlicht
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