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Die folgende Geschichte (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Cees Nooteboom , Helga van Beuningen
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

19. Dezember 1995 suhrkamp taschenbuch
Der Anfang dieser Geschichte ist rätselhaft: Wieso wacht Herman Mussert in Lissabon in einem ihm vertrauten Zimmer auf, obwohl er in Amsterdam wohnt und sich dort auch am Abend zuvor zum Schlafen niedergelegt hat? Und ist der folgende Gang durch Lissabon nur eine Reise in der Erinnerung, also eine Reise in der Zeit - in der gleichen Weise, wie die der Voyager-Sonde, deren Bilder Mussert in Amsterdam vor dem Einschlafen betrachtete, eine Reise in den Raum ist? Im zweiten Teil der Erzählung bricht Mussert zusammen mit sechs anderen Personen von Lissabon zu einer Schiffsreise nach Brasilien auf. Sie erzählen sich die Geschichten ihres Lebens. Die Geschichte, die Herman Mussert als letzter erzählt, scheint alle Rätsel zu lösen und alle Fragen des Lesers zu beantworten. Er gibt ihr den Titel Die folgende Geschichte.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 148 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 6 (19. Dezember 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518390007
  • ISBN-13: 978-3518390009
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 10,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 221.550 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Metamorphosen -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Cees Nooteboom wurde am 31. Juli 1933 in Den Haag geboren. 1955 erschien sein erster Roman (Philip en de anderen), der drei Jahre später auch in Deutschland unter dem Titel Das Paradies ist nebenan veröffentlicht wurde (und 2003 in der Neuübersetzung von Helga van Beuningen unter dem Titel Philip und die anderen erneut eine große Lesergemeinde fand). Nooteboom berichtete 1956 als junger Autor über den Ungarn-Aufstand, 1963 über den SED-Parteitag, und fünf Jahre später über die Studentenunruhen in Paris (gesammelt in dem Band Paris, Mai 1968). Seine inzwischen in mehreren Bänden gesammelten Reiseberichte, die weniger Reportagen als vielmehr von genauer Beobachtung getragene, reflektierende Betrachtungen sind, festigten Nootebooms Ruf als Reiseschriftsteller. 1980 fand Nooteboom zurück zur fiktionalen Prosa und erzielte mit dem inzwischen auch verfilmten Roman Rituale (Rituelen) große Erfolge. Sein umfangreiches Werk, das in viele Sprachen übersetzt ist, umfaßt Erzählungen, Berichte, Gedichte und vor allem große Romane wie Allerseelen (Allerzielen). Die neun Bände seiner Gesammelten Werke enthalten neben den bereits publizierten Büchern zahlreiche erstmals auf deutsch vorliegende Texte. Der Quarto-Band Romane und Erzählungen versammelt die gesamte fiktionale Prosa des Autors.
Cees Nooteboom lebt in Amsterdam und auf Menorca.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk der Literatur 29. November 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Keiner der anderen wird meine Geschichte hören, keiner von ihnen wird sehen, daß die Frau, die da sitzt und auf mich wartet, das Gesicht meiner allerliebsten Kriton hat, des Mädchens, das meine Schülerin war, so jung, daß man mit ihr über die Unsterblichkeit sprechen konnte. Und dann erzählte ich ihr, dann erzählte ich dir die folgende Geschichte"
So endet und so beginnt im Prinzip auch der gleichnamige Roman von Cees Nooteboom, der keinen geringeren Inhalt hat als die zwei großen Themen der Literatur: Liebe und Tod, und der nebenbei ein Exkurs in die griechische Mythologie, in die Philosophie und in das Innenleben eines Menschen ist, der alte Sprachen liebt und alte Bücher und, was er sich sein Leben lang nicht eingesteht, auch einmal einen einzigen Menschen.
Ein wundervolles Buch, komplex und vielschichtig: eine mythische Reise in den Tod und gleichzeitig eine nur in Andeutungen gezeichnete doch gerade dadurch um so berührendere Liebesgeschichte. Für mich nichts geringeres als einer der ganz großen Romane der Weltliteratur.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch mit philosophischem Tiefgang 24. Juni 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Die folgende Geschichte", das Buch des niederländischen Autors Cees Nooteboom, das 1991 unter dem Titel "Het volgende verhaal" erschien, ist ein Buch, das, soviel gleich vorweg, keinesfalls als leichte Bettlektüre geeignet ist; vielmehr handelt es sich, wie bereits die Überschrift zu dieser Rezension erkennen lässt, um ein philosophisches Buch. Doch zuerst kurz zum Inhalt: Hauptfigur dieses Werkes ist Herman Mussert, ein Altphilologe und Lehrer an einer holländischen Schule. Dieser Mann wird vom Autor gleichsam als Prototyp des "verstaubten Altphilologen" eingeführt. Mussert lebt für alte Sprachen, vor allem für das Griechische und liebt diese Sprachen auch. Demgegenüber ist seine Tätigkeit an der Schule eher frustrierend; er kann die Leidenschaft, die er für Griechen und Römer empfindet, kaum an seine Schüler weitergeben. Schon auf dieser Ebene führt der Autor ein Thema ein, das sich durch das gesamte Buch hindurch wie ein roter Faden zieht: Liebe und Leidenschaft und die Beziehung zueinander. Wer nun aber erwartet, dieses Buch würde sich in Darstellungen von körperlicher Liebe ergehen, geht fehl. Darin liegt aber gerade auch das reizvolle dieses kleinen Büchleins. Nooteboom der in anderen Büchern mit, wenngleich auch stets empfindsamer Darstellung von Sexualität nicht geizt, schlägt in diesem Buch in der Gestalt von Herman Mussert ganz andere Töne an. Hier zählt nur die platonische Liebe. Alles andere wird vom Protagonisten gleichsam mit Verachtung bewertet. Lesen Sie weiter... ›
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mein Lieblingsbuch 3. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Als das Buch vor ein paar Jahren im Literarischen Quartett besprochen wurde, konnte ich nicht widerstehen und habe es mir zu Weihnachten gewünscht. Als dann endlich Bescherung war, habe ich das Buch ausgepackt und konnte einfach nicht mehr anders als immer weiterzulesen. Die ganze heilige Nacht lang. Aber nicht so viel zu mir, sondern zum Buch. Es geht um einen Lehrer, der eines Tages in den Niederlanden zu Bett geht und in Lissabon wieder aufwacht. "Wie ist das möglich?", denkt nicht nur er und ihm kommen viele Erinnerungen aus seinen Lebens ins Gedächtnis, besonders die Erinnerung an seine Schule und besonders an seine Lieblingsschülerin, die er liebevoll Kriton genannt hatte, und die er sich verliebt hatte. Im 2. Teil lichtet sich das Dunkel. Und die Geschichte hat eigentlich kein Ende, denn sie endet mit dem Satz: "Dann erzählte ich ihr folgende Geschichte." Den Rest muß man schon selber lesen. Ein fesselndes Leseerlebnis, das mich erst richtig zum Lesen gebracht hat. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Eines Tages aber erhebt sich das "Warum?" und mit diesem Überdruss, indem sich Erstaunen mischt, fängt alles an. [...] Der nächste Schritt ist die unbewusste Rückkehr in die Kette oder das endgültige Erwachen". (Albert Camus, Der Mythos des Sisyphos)
"Und dann erzählte ich ihr, dann erzählte ich dir die folgende Geschichte".

"Meine eigene Person hat mich nie sonderlich interessiert, doch das hieß nicht, dass ich auf Wunsch einfach hätte aufhören können, über mich nachzudenken -- leider nicht. Und an jenem Morgen hatte ich etwas zum Nachdenken, soviel ist sicher." Mit diesem ersten Satz der Erzählung steht die zu erzählende Geschichte im Raum, unenthüllt, aber für den Leser schon präsent, das Kommende enthält er in sich, um es aus sich zu ent¬lassen.

Nootebooms (1933-) Herman Mussert, ein etwa 50 Jahre alter Junggeselle, Studienrat und verliebt in die Mythologie der Antike. Es ist Bücherwurm, er liebt tote Sprachen und lebende Menschen nicht. Er wacht in einem Hotelzimmer in Lissabon auf, obwohl er am Abend zuvor in seiner Wohnung in Amsterdam zu Bett gegangen ist. "Ich befand mich ... in einem Zimmer, in dem ich mich nach den Gesetzen der Logik, soweit ich sie kannte, nicht befinden konnte. Das Zimmer kannte ich, denn hier hatte ich vor gut zwanzig Jahren mit der Frau eines anderen geschlafen."

Hier beginnt seine Erinnerung, unterstützt von einem Foto der Voyager-Sonde, die Erde im freien großen Universum zu sehen und seine Angst, schutzlos im Raum zu sein. "...
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Quid non imminuit dies?
Herman Mussert, ehemaliger Studienrat für alte Sprachen, wacht in Lissabon auf, obwohl
er in Amsterdam wohnt - und er hat keine Erklärung dafür. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von B. Wallmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Ich hatte wohl tausend Leben und nahm nur eines."
Cees Nooteboom (1933 in Den Haag geboren) ist ein niederländischer Schriftsteller, welcher in Deutschland mehr als in seiner Heimat rezipiert wird. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Mag Sarah Krampl veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen ohne Schwung
Sie hat mich nicht mitgerissen. Eher langsam im Tempo und ohne erkennbaren Zusammenhang in der Handlung. Leider eher eine Enttäuschung.
Veröffentlicht am 17. April 2012 von BWP
5.0 von 5 Sternen Ein geniales Buch über Leben und Tod
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal ein Buch direkt zweimal nacheinander gelesen habe - hier legt es allerdings auch die überaus raffinierte Konstruktion... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2010 von olwa
5.0 von 5 Sternen Nobelpreis! SOFORT!
Cees Nooteboom ist ein Dichter. Das Nobelpreiskomitee ist blind (aber darüber gibt es ein eigenes Buch...). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2010 von Penthesilea
2.0 von 5 Sternen Noteboom in Portugal
Ich habe selten ein so diffuses, uninteressantes und langweiliges Buch gelesen. Mag sein, dass mir vieles entgeht, weil ich kein Lateiner bin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2010 von Juergen Friebe
4.0 von 5 Sternen Große Themen (Tod und Leben) in einer komplexen, vielschichtigen...
"Keiner der anderen wird meine Geschichte hören, keiner von ihnen wird sehen, dass die Frau, die da sitzt und auf mich wartet, das Gesicht meiner allerliebsten Kriton hat, des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2010 von Christian Bleis
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen, unbedingt bis zur letzten Seite lesen
Diese Buch kann ich nur begeistert empfehlen, obwohl es schon einige Längen in der Mitte aufweist, es lohnt sich jedenfalls sehr dieses Buch bis zum Ende zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. März 2005 von Christabel Byatt
5.0 von 5 Sternen Sogwirkung
Für mich fiel das Buch im zweiten Drittel etwas ab. Da es aber alles in allem nicht sehr lang ist, lohnt es sich durchzuhalten: das Ende entschädigt für alles. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juni 2003 von "reinhard13"
1.0 von 5 Sternen Verstaubt
Der Ruf des Buches, der Titel und auch ein kurzes Anlesen haben mich neugierig gemacht. Insgesamt empfinde ich es aber als eine zähe und langweilige Lektüre. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. November 2002 von Matthias Ulmer
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