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Die folgende Geschichte [Gebundene Ausgabe]

Cees Nooteboom , Helga van Beuningen
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

24. September 1991
Es handelt sich hier um ein kunstvolles Geflecht aus erzählender Handlung, philosophischer Reflexion und überraschendem Inbeziehungsetzen anscheinend beziehungsloser Ereignisse, das Rätsel aufgibt und zugleich fesselt.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 146 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 12 (24. September 1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518403966
  • ISBN-13: 978-3518403969
  • Größe und/oder Gewicht: 20,7 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 543.402 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Cees Nooteboom wurde 1933 in Den Haag geboren. 1955 erschien sein erster Roman (Philip en de anderen), der drei Jahre später auch in Deutschland unter dem Titel Das Paradies ist nebenan veröffentlicht wurde (und 2003 in der Neuübersetzung von Helga van Beuningen unter dem Titel Philip und die anderen erneut eine große Lesergemeinde fand). Nooteboom berichtete 1956 als junger Autor über den Ungarn-Aufstand, 1963 über den SED-Parteitag, und fünf Jahre später über die Studentenunruhen in Paris (gesammelt in dem Band Paris, Mai 1968). Seine inzwischen in mehreren Bänden gesammelten Reiseberichte, die weniger Reportagen als vielmehr von genauer Beobachtung getragene, reflektierende Betrachtungen sind, festigten Nootebooms Ruf als Reiseschriftsteller. 1980 fand Nooteboom zurück zur fiktionalen Prosa und erzielte mit dem inzwischen auch verfilmten Roman Rituale (Rituelen) große Erfolge. Sein umfangreiches Werk, das in viele Sprachen übersetzt ist, umfaßt Erzählungen, Berichte, Gedichte und vor allem große Romane wie Allerseelen (Allerzielen). Die neun Bände seiner Gesammelten Werke enthalten neben den bereits publizierten Büchern zahlreiche erstmals auf deutsch vorliegende Texte.
Cees Nooteboom lebt in Amsterdam und auf Menorca.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk der Literatur 29. November 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Keiner der anderen wird meine Geschichte hören, keiner von ihnen wird sehen, daß die Frau, die da sitzt und auf mich wartet, das Gesicht meiner allerliebsten Kriton hat, des Mädchens, das meine Schülerin war, so jung, daß man mit ihr über die Unsterblichkeit sprechen konnte. Und dann erzählte ich ihr, dann erzählte ich dir die folgende Geschichte"

So endet und so beginnt im Prinzip auch der gleichnamige Roman von Cees Nooteboom, der keinen geringeren Inhalt hat als die zwei großen Themen der Literatur: Liebe und Tod, und der nebenbei ein Exkurs in die griechische Mythologie, in die Philosophie und in das Innenleben eines Menschen ist, der alte Sprachen liebt und alte Bücher und, was er sich sein Leben lang nicht eingesteht, auch einmal einen einzigen Menschen.

Ein wundervolles Buch, komplex und vielschichtig: eine mythische Reise in den Tod und gleichzeitig eine nur in Andeutungen gezeichnete doch gerade dadurch um so berührendere Liebesgeschichte. Für mich nichts geringeres als einer der ganz großen Romane der Weltliteratur.

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch mit philosophischem Tiefgang 24. Juni 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Die folgende Geschichte", das Buch des niederländischen Autors Cees Nooteboom, das 1991 unter dem Titel "Het volgende verhaal" erschien, ist ein Buch, das, soviel gleich vorweg, keinesfalls als leichte Bettlektüre geeignet ist; vielmehr handelt es sich, wie bereits die Überschrift zu dieser Rezension erkennen lässt, um ein philosophisches Buch. Doch zuerst kurz zum Inhalt: Hauptfigur dieses Werkes ist Herman Mussert, ein Altphilologe und Lehrer an einer holländischen Schule. Dieser Mann wird vom Autor gleichsam als Prototyp des "verstaubten Altphilologen" eingeführt. Mussert lebt für alte Sprachen, vor allem für das Griechische und liebt diese Sprachen auch. Demgegenüber ist seine Tätigkeit an der Schule eher frustrierend; er kann die Leidenschaft, die er für Griechen und Römer empfindet, kaum an seine Schüler weitergeben. Schon auf dieser Ebene führt der Autor ein Thema ein, das sich durch das gesamte Buch hindurch wie ein roter Faden zieht: Liebe und Leidenschaft und die Beziehung zueinander. Wer nun aber erwartet, dieses Buch würde sich in Darstellungen von körperlicher Liebe ergehen, geht fehl. Darin liegt aber gerade auch das reizvolle dieses kleinen Büchleins. Nooteboom der in anderen Büchern mit, wenngleich auch stets empfindsamer Darstellung von Sexualität nicht geizt, schlägt in diesem Buch in der Gestalt von Herman Mussert ganz andere Töne an. Hier zählt nur die platonische Liebe. Alles andere wird vom Protagonisten gleichsam mit Verachtung bewertet. Platonische Liebe vor allem auch zu seiner Schülerin Lisa d`India, wobei dies die Beziehung dieser beiden Menschen (für Mussert wäre Lisa wohl eher mit einem Engel als mit einem Menschen vergleichbar) nur unzureichend zu beschreiben vermag (Aber ich bin schließlich auch nicht Nooteboom !). Auf der anderen Seite spielt eine weitere Frau eine entscheidende Rolle in dem Leben des Herman Mussert, seine Kollegin Maria Zeinstra. Diese Frau, vom Autor als Gegenpart zu Mussert konzipiert,stellt das Andere dar. Sie: Biologin, Naturwissenschaftlerin Er: Philologe Sie: Gut aussehend Er: Nicht gut aussehend ("Ohne Brille siehst Du wirklich aus wie Sokrates") Sie: Körperlich Er: Geistig (Dabei bitte ich auch diese Aufzählung lediglich als vergröbernde Schwarz-Weiss-Malerei aufzufassen), da, und dies ist ja gerade das Schöne bei Cees Nooteboom und seinen Geschichten, die Ambivalenz der Menschen schön und eingängig dargestellt wird. Neben den bis hierher vorgestellten Personen spielt noch der Mann von Maria Zeinstra, ein Sportlehrer, eine entscheidende, wenngleich auch verheerende Rolle. Dieser Plot, den ich gerade kurz dargelegt habe, macht den größten Teil des Buches aus. Es geht um die Beziehungen dieser verschiedenen Menschen. Aber dies ist nicht das wirklich spannende an dem Buch. Dabei ist Spannung freilich in diesem Zusammenhang nicht mit einem Krimi allá Edgar Wallace oder anderen Kriminalbüchern zu vergleichen. Die Spannung ergibt sich aus dem Mystischen, Unbekannten. Der Leser wird, und das macht der Autor mit Absicht, verwirrt. Der Leser weiß nicht, was er glauben soll. Kann er das glauben, was er da liest? Eigentlich wohl kaum, denn die Vermutungen die sich gegen Ende hin zur Gewissheit manifestieren, klingen für unsere, mitteleuropäisch trainierten Ohren völlig abwegig. Und doch, gerade, wenn man den Autor ernst nimmt, und versucht, sich in Herman Mussert hineinzudenken, ist das Ende gleichsam die logische Konsequenz. Gerade die ständige Verwebung der Geschichte mit Ovids Metamorphosen oder Geschichten aus der griechischen Mythologie ergibt gegen Ende des Buches ein Gesamtbild, über das nachzudenken sich sicherlich lohnt. Losgelöst von der reinen Handlungsebene des Buches gibt es auch noch die ,wie ich meine, hoch philosophische Ebene, v.a. auch in Beziehung auf erkenntnistheoretische Fragen, die es neben den auch ansonsten interessanten Aspekten des Buches, lohnenswert macht, das Buch mit Sorgfalt, Staunen aber auch mit einer gehörigen Portion Abstand zu lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mein Lieblingsbuch 3. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Als das Buch vor ein paar Jahren im Literarischen Quartett besprochen wurde, konnte ich nicht widerstehen und habe es mir zu Weihnachten gewünscht. Als dann endlich Bescherung war, habe ich das Buch ausgepackt und konnte einfach nicht mehr anders als immer weiterzulesen. Die ganze heilige Nacht lang. Aber nicht so viel zu mir, sondern zum Buch. Es geht um einen Lehrer, der eines Tages in den Niederlanden zu Bett geht und in Lissabon wieder aufwacht. "Wie ist das möglich?", denkt nicht nur er und ihm kommen viele Erinnerungen aus seinen Lebens ins Gedächtnis, besonders die Erinnerung an seine Schule und besonders an seine Lieblingsschülerin, die er liebevoll Kriton genannt hatte, und die er sich verliebt hatte. Im 2. Teil lichtet sich das Dunkel. Und die Geschichte hat eigentlich kein Ende, denn sie endet mit dem Satz: "Dann erzählte ich ihr folgende Geschichte." Den Rest muß man schon selber lesen. Ein fesselndes Leseerlebnis, das mich erst richtig zum Lesen gebracht hat. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Bin begeistert
Ein Meisterwerk. Dabei wollte ich es schon weglegen wegen dem vielen nebulösen Wirrwarr, das sich dann aber zum Schluss, in der Rückschau, größtenteils... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Toni veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Ich hatte wohl tausend Leben und nahm nur eines."
Cees Nooteboom (1933 in Den Haag geboren) ist ein niederländischer Schriftsteller, welcher in Deutschland mehr als in seiner Heimat rezipiert wird. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Mag Sarah Krampl veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen ohne Schwung
Sie hat mich nicht mitgerissen. Eher langsam im Tempo und ohne erkennbaren Zusammenhang in der Handlung. Leider eher eine Enttäuschung.
Vor 13 Monaten von BWP veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein geniales Buch über Leben und Tod
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal ein Buch direkt zweimal nacheinander gelesen habe - hier legt es allerdings auch die überaus raffinierte Konstruktion... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2010 von olwa
5.0 von 5 Sternen Nobelpreis! SOFORT!
Cees Nooteboom ist ein Dichter. Das Nobelpreiskomitee ist blind (aber darüber gibt es ein eigenes Buch...). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2010 von Penthesilea
2.0 von 5 Sternen Noteboom in Portugal
Ich habe selten ein so diffuses, uninteressantes und langweiliges Buch gelesen. Mag sein, dass mir vieles entgeht, weil ich kein Lateiner bin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2010 von Juergen Friebe
4.0 von 5 Sternen Große Themen (Tod und Leben) in einer komplexen, vielschichtigen...
"Keiner der anderen wird meine Geschichte hören, keiner von ihnen wird sehen, dass die Frau, die da sitzt und auf mich wartet, das Gesicht meiner allerliebsten Kriton hat, des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2010 von Christian Bleis
5.0 von 5 Sternen "Kein Mensch kann die Aufgabe, seine Existenz zu rechtfertigen, auf...
"Eines Tages aber erhebt sich das "Warum?" und mit diesem Überdruss, indem sich Erstaunen mischt, fängt alles an. [... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2007 von kpoac
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen, unbedingt bis zur letzten Seite lesen
Diese Buch kann ich nur begeistert empfehlen, obwohl es schon einige Längen in der Mitte aufweist, es lohnt sich jedenfalls sehr dieses Buch bis zum Ende zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. März 2005 von Christabel Byatt
5.0 von 5 Sternen Sogwirkung
Für mich fiel das Buch im zweiten Drittel etwas ab. Da es aber alles in allem nicht sehr lang ist, lohnt es sich durchzuhalten: das Ende entschädigt für alles. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juni 2003 von "reinhard13"
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