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Die florentinische Krankheit Gebundene Ausgabe – 1. November 2000


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 44 Seiten
  • Verlag: Matussek, H K (1. November 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3920743830
  • ISBN-13: 978-3920743837
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Willi Achten, geb., 1958 in Mönchengladbach, studierte Germanistik und Sonderpädagogik, arbeitet als Lehrer für verhaltensauffällige Schüler, schreibt Lyrik und Prosa. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einführung Franz Gerber, der Ich-Erzähler, reist in einem Team von Neurologen nach Florenz, um ein medizinisches Experiment zu den Folgen absoluter Schlaflosigkeit durchzuführen. Der Proband Paul Vernet soll sich auf einem armdicken Seil, das in der Nähe des Ponte Vecchio über den Arno gespannt ist, möglichst lange aufhalten. Schlaf zu finden und die Balance (auf dem Seil) zu halten sind Vorgänge, die sich gegenseitig ausschließen. Wo das eine ist, kann das andere nicht sein. Gerber ist jedoch nicht nur aus beruflichen Gründen in der Stadt. Er vermutet auch seine Geliebte Sophia in Florenz, die ihn vor einiger Zeit unter mysteriösen Umständen verlassen hat. Sophia schrieb an einer Arbeit über Renaissancemalerei. Gerber sucht nun seine Exgeliebte und beginnt zunehmend an Schlaflosigkeit zu leiden. Immer dünnhäutiger irrt er durch die Stadt, bis es am Bahnhof, wo er Sophia zu entdecken glaubt, zum Ausbruch eines Kataplexie-Anfalls (temporärer Verlust der Muskelspannung bei starker affektierter Erregung) kommt. Er wird in die psychiatrische Klinik Santa Maria Nuova eingeliefert. Dr. Maldini diagnostiziert darüber hinaus den Ausbruch einer leichten Psychose: Gerber leide am Stendhal-Syndrom, einer vorwiegend in Florenz sich manifestierenden Erkrankung, die mit Identitätsverlust, Erschöpfung, Panik-Attacken und starken psychosomatischen Symptomen, etwa des Herz-Kreislaufsystems einhergeht. Das Stendhal-Syndrom ist nach dem Romancier Stendhal benannt, der 1817 in der Kirche Santa Croce unter dem Bild einer »Sibylle« von Volterrano ekstatisch weinend und mit Herzrasen zusammengebrochen war. Das Syndrom wird ausgelöst durch intensiven Kunstgenuß. Es ist abhängig von einer dem furor poeticus ähnelden Begeisterung bzw. sollte man auf der Seite der Betrachter besser von Ergriffenheit sprechen – ein Zustand, der in einer so gigantisch überladenen Kunststadt wie Florenz immer wieder Reisende heimsucht und der nach der psychiatrischen Erstversorgung nur heilbar ist, wenn der Patient aus der Stadt abreist – eine Maßnahme, zu der Dr. Maldini auch Gerber dringend rät. Gerber sucht jedoch weiter nach Sophia und glaubt ihren Aufenthaltsort schließlich in einer alten Villa abseits der Stadt gefunden zu haben. Dort unterhält Giovanni Savio, ein eher unbedeutender Maler, aber vermögender Graphik-Designer, ein überdimensioniertes Atelier. Savio ergeht sich in erotischer Malerei und Bildhauerei, er hält seine Modelle zu erotischer Sensibilisierung an. Er will eine Kultur des Begehrens, eine Wiederentdeckung der Erotik und der Schönheit schaffen. Giovanni meint damit, Ideen des Florentiner Neuplatonismus und dessen Kult des Schönen zu adaptieren und zu erweitern, die in der Kunsttheorie der Renaissance eine große Rolle spielten. Savio möchte nun Gerber möglichst schnell loswerden, und der inszeniert einen infamen Ritt durch die Hölle, bei dem er Gerber immer mehr in die Nähe zu dem berüchtigten »Monster von Florenz« rückt – ein Serienmörder, der während Gerbers Aufenthalt in der Stadt insgesamt vier Frauen tötet. Gerber gilt schließlich für die Polizei als möglicher Täter. Will Gerber Sophia zurückgewinnen, muß er sich beeilen. Ein grau-samer Gedanke bemächtigt sich seiner. Kann es sein, daß Savio das Monster von Florenz ist und Sophia sein nächstes Opfer?

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MyandMar HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 2. August 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Florenz, das sind Santa Maria del Fiore - der Dom, Michelangelos David, die Uffizien, Ponte Vecchio und Palazzo Pitti. Laut einer UNESCO-Statistik besitzt Italien etwa 60 Prozent aller bedeutenden Kunstwerke der Welt; rund die Hälfte davon befindet sich in Florenz. Nirgendwo liegen Kunstgenuss und Lebenslust so nah beisammen. Das lässt jedes Jahr rund sechs Millionen Besucher in die Kulturhauptstadt Europas pilgern. Willi Achten hat seinen Roman "Die florentinische Krankheit" hier angesiedelt.

Doch allzu leicht wird diese Stadt unterschätzt. "Immer schon täuschen uns Namen.", erzählt ein Protagonist im Buch, "Florenz oder Florentina, so hieß die Stadt noch bei den Römern, da denkt man an Flora, die Göttin der Blumen und Gärten, die Mutter des Frühlings. Der Name beschwört die Vorstellung von Damen, die in Hotelgärten zarte Aquarelle aufs Papier bringen. (...) In Wahrheit ist die Stadt hart. Sie hatte von jeher dunkle Seiten, welche die Besucher sich hartnäckig anstrengen zu leugnen. (...) Florenz ist auch die Stadt der Rache. Und die kennt viele Methoden (...) Immer schon gab man sich hier zwischen all der Kunst ungeniert Grausamkeiten hin. Vielleicht ist das Abscheuliche nur die Kehrseite des Schönen." So hielt die Stadt von den späten 60ern bis in die 80er Jahre eine Serie von Ritualmorden an Liebespaaren in Atem. Ähnliche Morde geschehen auch in Willi Achtens Roman. Die Opfer sind allerdings Frauen, denen bestimmte Körperteile amputiert werden, offensichtlich animiert durch spezielle Motive der Malerei. Franz Gerber, ein deutscher Neurologe, der ein Schlafentzugsprojekt begleitet, gerät unter Verdacht.

Ist "Die florentinische Krankheit" ein Krimi?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 25. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Die Florentinische Krankheit

"Ich befand mich in einer Art Ekstase bei dem Gedanken, in Florenz und den Gräbern so vieler Großen so nahe zu sein. Ich war in Bewunderung der erhabenen Schönheit versunken; ich sah sie aus nächster Nähe und berührte sie fast. Meine Erregung war an dem Punkt angelangt, wo sich die himmlischen Gefühle, die uns die Kunst einflößt, mit den menschlichen Leidenschaften vereinen. Als ich Santa Croce verließ, hatte ich starkes Herzklopfen; in Berlin nennt man das einen Nervenanfall; ich war bis zum äußersten erschöpft und fürchtete umzufallen."

Mit diesen lebendigen Worten beschrieb der französische Schriftsteller Stendhal (1783-1842) in seinem Buch "Rom, Neapel und Florenz" seine Gefühle und körperlichen Reaktionen als er 1817 Florenz besuchte. Beschrieben wurde die beschriebene Malaise allerdings erst 1979 durch die italienische Psychiaterin Graziella Magherini vom Santa Maria Nuova Hospital, die sie zu Ehren ihres berühmtesten Opfers als "Stendhal-Syndrom" titulierte.

Willi Achten (1958-) wählte wohlüberlegt dieses Phänomen einer "florentinischen Krankheit", die nur da sich zeigt, wo die Fülle an Schönheit erdrückt, überwältigt und sich selbst ihrer Einzigartigkeit beraubt. Sie zeigt sich dort, wo Kunst aus den wolkennahen Gipfeln ins heitere Tal des Lebens sanft gezerrt zu keiner Symbiose fähig ist, weil Leben wohnend nur im Auge, zu keinem Leben fähig ist. Achtens Poesie verbindet so Schönheit und Liebe.
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Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT am 10. Mai 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Schon immer war Florenz ein beliebter Schauplatz von Liebes- und Mordgeschichten, von historischen Skandalgeschichten, von Erzählungen und Romane mit weltliterarischem Rang. Auch Willi Achten hat sich Florenz als Schauplatz seines Romans gewählt.

Willi Achten ist 1958 in Mönchengladbach geboren, hat in Köln und Bonn Germanistik studiert, hat als Journalist und später an der Universität Köln "Kreatives Schreiben" gelehrt. Mittlerweile ist er freier Schriftsteller, er arbeitet für Bühne, Funk und Fernsehen und hat eine Reihe von Büchern veröffentlicht. "Die florentinische Krankheit" ist sein dritter Roman.

Die florentinische Krankheit heißt wissenschaftlich "Stendhal-Syndrom". Sie ist eine Art Ekstase, in der sich der Schriftsteller Stendhal bei einer Reise nach Florenz befand - ausgelöst durch die Erregung, die himmlischen Gefühle, die die Betrachtung der Kunst in ihm hervorgerufen haben. Sie führt zu krankhaften Reaktionen, die behandelt werden müssen.

Diesem Syndrom spielt im Roman von Willi Achten eine entscheidende Rolle. In einem Roman, in dem es um eine exzessive Liebe geht - in einer Stadt, in der schon immer das Schöne neben dem Bösen und Abgründigen existiert. So wird ein Seiltänzer zum einem missbraucht, um ein medizinisch-wissenschaftliches Experiment über die Schlaflosigkeit durchzuführen. Beteiligt daran ist der Neurologe Gerber, der seinerseits auf der Suche nach seiner verschwundenen Geliebten Sophia ist. Mit ihr verbindet er erotische Leidenschaft und die Erinnerung an sexuelle Manien.
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