Die flüsternden Seelen: Roman und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 6 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Die flüsternden Seel... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Warehouse Deals
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gelesene Ausgabe in gutem, sauberen Zustand. Seiten und Einband sind intakt (ebenfalls der Schutzumschlag, falls vorhanden). Buchrücken darf Gebrauchsspuren aufweisen. Notizen oder Unterstreichungen in begrenztem Ausmaß sowie Bibliotheksstempel sind zumutbar. Amazon-Kundenservice und Rücknahmegarantie (bis zu 30 Tagen) bei jedem Kauf.
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,30 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Die flüsternden Seelen: Roman Taschenbuch – 1. Februar 2009


Alle 11 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 8,95
EUR 8,95 EUR 0,85
Unbekannter Einband
"Bitte wiederholen"
68 neu ab EUR 8,95 22 gebraucht ab EUR 0,85

Wird oft zusammen gekauft

Die flüsternden Seelen: Roman + Der Chronist der Winde: Roman + Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt
Preis für alle drei: EUR 25,35

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: ungekürzte Ausgabe, (1. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423211202
  • ISBN-13: 978-3423211208
  • Größe und/oder Gewicht: 12,2 x 1,6 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.821 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Am 3. Februar 1948 wurde Henning Mankell in Stockholm geboren. Sein Vater zog ihn allein in Härjedalen auf. Vor seinen ersten Gehversuchen als Autor und Regisseur machte Mankell als Siebzehnjähriger berufliche und künstlerische Erfahrungen als Regieassistent am Riks Theater in Stockholm. Auch seine - neben der Kunst - zweite Leidenschaft machte sich früh bemerkbar: Schon als Kind hatte Mankell Fernweh und den Wunsch, nach Afrika zu reisen. Mit 24 Jahren setzte er seinen Traum in die Realität um und fand in Afrika eine zweite Heimat, der er bis heute mit einer Theatergruppe in Mosambik treu ist. Mankell lebt "mit einem Fuß im Sand, mit dem anderen im Schnee", wie er selbst sagt. Afrika ist auch Ziel des gesellschaftlichen Engagements des mit Preisen überhäuften Autors. Immer wieder lenkt Mankell die Aufmerksamkeit der westlichen Öffentlichkeit auf die Besonderheit und Schönheit des "vergessenen Kontinents".

Produktbeschreibungen

Amazon.de

„Afrika ist ein schwarzer Mann, der im Dunkeln vorüberhuscht“. So sieht es der schwedische Bestsellerautor Henning Mankell in seinem stark autobiographisch angehauchten Roman Die flüsternden Seelen. „Die Nacht scheint sein Eigentum zu sein. Er trägt einen Mantel aus heimatlosen Winden.“

So poetisch beginnt das Buch, mit einer eindrücklichen Beschreibung von Mankells eigenen Reisen zum nördlichen Ufer des Ljusnan 1955 und 1972 (die erste noch in der kindlichen Phantasie), und doch so platt zugleich. Denn unter diesem Mantel dichterischer Worte findet sich zunächst eine simple Botschaft, die das Offene lyrischer Sprache Lügen straft: „In Afrika habe ich etwas entdeckt, das eigentlich keine Entdeckung sein sollte“, schreibt Mankell: „Die Hautfarbe, die Sprachen, die Art, wie wir Götter anbeten und unser Frühstück machen, Dummheiten betrachten und Kunst machen: Alle Menschen sind verwandt. Wir gehören zur selben Familie“. Und tatsächlich: Eine Entdeckung ist das nicht.

25 Jahre hat Mankell, der neben seinen Krimis rund um den melancholischen Kommissar Wallander immer wieder auch über seine zweite große Leidenschaft -- Afrika -- geschrieben hat, nach eigenen Angaben an den Texten von Die flüsternden Seelen gearbeitet. Wer die Anfangsepisoden liest, möchte das gar nicht so recht glauben. Aber dann legt der Text langsam den Mantel der Banalität ab, weil Mankell später ganz auf das vertraut, was er am besten kann: aufs Erzählen. Von Felisberto mit dem unbezwingbaren Lächeln etwa, von der Arbeit als Diener im Kolonialismus und von der Unterdrückung eines ganzen Kontinents. Dann weiten sich Die flüsternden Seelen doch noch zu einem grandios komponierten Panorama, das über die Geschichte Afrikas ebenso viel wie über die einzelnen Menschen zu berichten weiß.

Wer gewissermaßen mit kindlicher Phantasie nach Afrika reisen will, dem sei Die flüsternden Seelen unbedingt ans Herz gelegt. Denn es gibt dann doch noch wirklich viel zu entdecken in dem Buch, dessen Anfang man vielleicht einfach überblättern sollte. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Ein Reichtum an Bilder und Geschichten, die Mankell in seinem langen afrikanischen Leben gesammelt hat." (DEUTSCHLANDRADIO KULTUR) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Henning Mankell hat nach eigenen Angaben in der Vorbemerkung zu diesem absolut bemerkenswerten Buch über 25 Jahren an diesem Werk geschrieben, und er hält die lange Zeit für eine der Erklärungen, warum dieser beeindruckende und bewegende Roman über die Zerstörungskraft des Kolonialismus so kurz werden konnte. Auf ca. 260 Seiten schildert Mankell in diesem, in Schweden schon 1998 erschienenen Roman, die Geschichte einiger Menschen, Schwarze und Weiße, die durch ihr Lebensschicksal miteinander verbunden sind.

Der weiße Siedler Dom Estefano und seine Frau Elvira, ihr langjähriger Diener Felisberto, der zeitweise auch der Liebhaber von Elvira ist, Felisbertos Familie in dem Dorf, in das er während der Revolution zurückkehrt, aber auch die jeweiligen Vorgeschichten der beschriebenen Romanfiguren.

Mankell erzählt in einer sensiblen, poetischen Sprache, die erfüllt ist von dem unsäglichen Leid und der unbeschreiblichen Schönheit Afrikas, der Liebe zu diesem Land und seinen Menschen, aber auch von dem Wissen um die Zerstörung, die der Kolonialismus und der Rassismus an den Seelen von Weißen und Schwarzen verübt hat. Und es gelingt ihm tatsächlich, auf knappem Raum mit den Lebensgeschichten seiner Figuren so etwas zu formulieren wie eine Kolonialgeschichte Afrikas, die gleichzeitig so etwas ist wie eine Psychohistorie von Afrikas Seele. Eine Seele, die nicht auszurotten ist, die weiterlebt, und die in diesem Buch die Stimme von Samima hat, einer längst verstorbenen, alten, weisen Frau, die für das Leben der Schwarzen eine fast religiöse Bedeutung hat.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sebastian Ottmann am 21. Juni 2009
Format: Taschenbuch
Henning Mankell wurde vor allem durch seine Krimis rund um Kommissar Wallander bekannt. In letzter Zeit handeln seine Bücher immer mehr von seinem Lieblingsland Afrika. Nun ist ,laut Verlag, das persönlichste Afrika Buch von Mankell erschienen: 'Die flüsternden Seelen'. Felisberto, ein alter Afrikaner, sitz an einem Feuer und erzählt von seiner weit verzweigten Familie. Über Zeca, dem Hinkenden, der einen Pfeil schmieden kann mit dem man den Teufel töten kann, aber auch über die alte Stammesmutter Samiar, deren Geist immer noch über allen weht. Aber er erzählt nicht nur von Afrikanern, sondern auch von weißen Menschen, bei denen er als Diener gearbeitet hat.Dass dieser Roman ein sehr persönlicher ist, zeigt sich schon daran, dass Mankell durchgehend aus der Ich-Perspektive schreibt. Zwischen den Zeilen kann man auch immer wieder die Liebe Mankells zu diesem Land lesen, indem man seinen detailgenauen Erzählungen folgt.

Mankell schreibt über den Tod, über die Toten, die mit ihren Seelen immer unter den noch Lebenden verweilen, aber auch über die Kolonalisierung in Afrika und die Weißen Menschen, die ins Land kamen.

Auch wenn dieser Mankell-Roman interessant geschrieben ist, zieht er sich an manchen Stellen etwas hin und kann nicht so sehr begeistern wie zum Beispiel 'Der Chronist der Winde'. Alles in allem eine gute Leistung, die Mankell mit diesem Roman abgeliefert. Er ist nicht nur für Mankell- und Afrika-Fans absolut lesenswert!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 28. März 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Der Tod ist in Mosambik, wo ca. 20 Jahre lang Bürgerkrieg herrschte, allgegenwärtig. Allerdings zeigt er meist ein anderes Gesicht als in Mankells gewalttätigen, kalten Nordkrimis. Seit Jahren verbringt der Schriftsteller viel Zeit in seiner Wahlheimat Maputo, der Hauptstadt Mosambiks. Etliche Bücher, die den afrikanischen Kontinent und seine Menschen zum Thema haben, hat er bereits geschrieben. Auch dieses ist nicht neu, erscheint aber zum ersten Mal in deutscher Sprache.

Virtuos vermischt er Tradition und Moderne, Vergangenheit und Gegenwart.

Er beschreibt die bittere Realität von Menschen, die meist nicht lesen und schreiben können, aber über einen reichen Schatz von mündlich überlieferten, magischen und schicksalsschweren Geschichten verfügen. So flüchten sie sich oft und gerne in Träume, wenn die Realität in einem der ärmsten Länder der Welt unerträglich wird. Der Roman ist denn auch eher eine Ansammlung von locker verknüpften Kurzgeschichten geworden, die uns auf den dunklen Kontinent mitnehmen. Mankell geht mit uns im Geiste auf eine Reise, die viele von uns in der Realität vermutlich nicht wagen würden. Er ist ein guter Reiseführer.

Mankell-Krimi-Fans seien aber gewarnt - in Afrika scheint Mankell ein ganz anderer zu sein. Diese Geschichten haben einen anderen Herzschlag und folgen anderen Wegen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Format: Audio CD
Henning Mankell hat nach eigenen Angaben in der Vorbemerkung zu diesem absolut bemerkenswerten Buch über 25 Jahren an diesem Werk geschrieben, und er hält die lange Zeit für eine der Erklärungen, warum dieser beeindruckende und bewegende Roman über die Zerstörungskraft des Kolonialismus so kurz werden konnte. Auf ca. 260 Seiten schildert Mankell in diesem, in Schweden schon 1998 erschienenen Roman, die Geschichte einiger Menschen, Schwarze und Weiße, die durch ihr Lebensschicksal miteinander verbunden sind.

Der weiße Siedler Dom Estefano und seine Frau Elvira, ihr langjähriger Diener Felisberto, der zeitweise auch der Liebhaber von Elvira ist, Felisbertos Familie in dem Dorf, in das er während der Revolution zurückkehrt, aber auch die jeweiligen Vorgeschichten der beschriebenen Romanfiguren.

Mankell erzählt in einer sensiblen, poetischen Sprache, die erfüllt ist von dem unsäglichen Leid und der unbeschreiblichen Schönheit Afrikas, der Liebe zu diesem Land und seinen Menschen, aber auch von dem Wissen um die Zerstörung, die der Kolonialismus und der Rassismus an den Seelen von Weißen und Schwarzen verübt hat. Und es gelingt ihm tatsächlich, auf knappem Raum mit den Lebensgeschichten seiner Figuren so etwas zu formulieren wie eine Kolonialgeschichte Afrikas, die gleichzeitig so etwas ist wie eine Psychohistorie von Afrikas Seele. Eine Seele, die nicht auszurotten ist, die weiterlebt, und die in diesem Buch die Stimme von Samima hat, einer längst verstorbenen, alten, weisen Frau, die für das Leben der Schwarzen eine fast religiöse Bedeutung hat.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden