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Die flüchtige Seele Taschenbuch – 1. Februar 1997


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1344 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: rororo (1. Februar 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499139936
  • ISBN-13: 978-3499139932
  • Größe und/oder Gewicht: 12,4 x 6,5 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 356.072 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren am 25.10.1930 in Staunton, Illinois, als Aaron Roy Weintrub. Die verarmte russisch-jüdische Immigrantenfamilie mit einer langen Tradition von Rabbinern und Gelehrten verkaufte den Zweijährigen nach dem Tod der Mutter für 350 Dollar an die Adoptiveltern Doris Marie und Joseph («Joe») Brodkey. Brodkey wurde nach eigenen Aussagen von seinem Adoptivvater sexuell missbraucht. Die Nachstellungen endeten erst, als der Adoptivvater 1944 starb und die Familie verarmt zurückließ. 1946 begann Brodkey, in Harvard Literatur zu studieren. Seit den fünfziger Jahren schrieb er Kurzgeschichten, die hauptsächlich in den amerikanischen Zeitschriften «The New Yorker» und «Esquire» veröffentlicht wurden. Brodkey ließ sich als freier Schriftsteller nieder und unterrichtete sporadisch Literatur und Creative Writing an der Cornell University und am City College of the City University of New York. In den sechziger Jahren lebte er zwei Jahre lang in einer homosexuellen Wohn- und Lebensgemeinschaft mit zwei Freunden zusammen; einer seiner Freunde starb später an Aids. 1978 heiratete Brodkey die Schriftstellerin Ellen Schwamm. Die Ehe, aus der eine Tochter stammt, währte bis zu seinem Tod. Sein erster Kurzgeschichtenband «First Love and Other Stories» (1954) wurde mehrfach preisgekrönt. 1991 veröffentlichte Brodkey mit großem Medienecho den Roman «Die flüchtige Seele», 1994 erschien sein zweiter und letzter Roman «Profane Freundschaft». Seine Tagebücher wurden posthum als «Die Geschichte meines Todes» (1996) veröffentlicht. 1992 unternahm Brodkey, bereits sehr geschwächt, mit seiner Frau eine Vortragsreise nach Berlin und Venedig. 1993 teilte er in einem Essay im «New Yorker» der Öffentlichkeit mit, dass er an Aids erkrankt sei. Harold Brodkey starb am 26. 1. 1996 in New York. Auszeichnungen: Prix de Rome American Academy Award (1959); Creative Arts Public Service Grant (1972); O. Henry Award (1975, 1976 und 1978).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Essentielles am 1. März 2009
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Nichts zum Durch-Lesen.
Am besten Aufschlagen und ein paar Seiten lesen. Und wieder schließen.
Und an anderer Stelle wieder öffnen.

Dann folgt man der Schreibweise des Autors.
Und wohl auch seiner Seele.

Brodkey hat auf die Eruptionen seiner Gefühle und seiner Emotionen gehört, und diese niedergeschrieben, wann immer sie ihm entfliehen wollten.

Spannungskurven sucht man vergeblich.
Und schön gebaute Elemente der Geschichte ebenso.

Aber hervorragende Ansammlungen von Worten, die keiner so setzen konnte wie Brodkey - das ist das Erlebnis dieses Buches.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Proust am 26. Februar 2014
Format: Taschenbuch
Harold Brodkey sagte von seinem 1991 erschienenen Roman "Die flüchtige Seele", einen 1300 Seiten langen Monolog, es sei ein Bekenntnis, in der es "keinen einzigen nichtsexuellen Augenblick" gebe. Dieses Mammutwerk, das seine Kritiker und Leser spaltete, greift das Figurenarsenal von Brodkeys Short Stories wieder auf und breitet es episch zu einem Roman über Amerika der 30er und 50er Jahre aus.
Der Ich-Erzähler ist Wiley Silenowicz, ein alter ego von Brodkey, der bereits in einer früheren Erzählung von Brodkey, in der es um eine ausführlich geschilderte Sexszene ging, als Protagonist auftrat. Der Roman fängt mit einer Aufwachszene des 14jährigen Wiley an. Wir schreiben das Jahr 1944 und der Ort ist die mittelwestliche Stadt St.Louis. Solche Aufwach- oder Bettszenen, zu Beginn eines Romans kennt man in der Weltliteatur, spätesten seit dem monumentalen Roman "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" von Marcel Proust. Der vierzehnjährige Wiley wacht aus seinen "faschistischen Träumen" auf und kommt zu Bewusstsein, zu dem Bewusstsein, dass er wirklich existiert, anderen zum Verhängnis. Das Aufwachen in einem pubertärem, sich sexuell entwickelnden Körper fühlt sich für Wiley irgendwie "schweinisch" an, aber noch trauriger als die Wahrnehmung seines eigenen erregbaren Körpers ist die aufsteigende Erinnerung, dass sein herzkranker Adoptivvater, sein Daddy vor vier Tagen gestorben ist. Sein Vater Samuel Leonard, S.L., ist tot, ist aus der "mörderischen, driftenden Wirklichkeit ausgeschieden", während in der historischen Welt der Krieg herrscht.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Robert Mattheis am 31. August 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Gemessen an gängigen Standards - also etwa, wenn man Gabriel Garcia Marquez oder John Updike für wirklich gute Schriftsteller hält - verdient dieses Buch vielleicht 2 Sterne, und das auch nur aufgrund seines exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnisses (1350 Seiten für 30 DM). Als Erzählung ist es wirklicher Schrott, und wenn Sie es auf eine solche abgesehen haben, vergessen Sie's. Wenn man sich beim Lesen aber eher beschenkt fühlt, wenn das Denken auf eine merkwürdige Art und Weise angeregt wird, wenn die Lektüre das eigene Leben in einem in Bewegung setzt - welche Gründe das auch immer haben mag - dann muß man der FLÜCHTIGEN SEELE unbedingt fünf Sterne geben!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Paramitas am 27. April 2010
Format: Taschenbuch
In der Erinnerung ist ein Nachmittag, ich war nicht älter als zwanzig Jahre, wo das Leben mich mitnahm, zusammen mit einigen Kindern auf ihren Fahrrädern ging es eine steinige Strasse hinunter. Die Steine auf dieser Strasse. Der Staub. Das Beisammensein mit diesen Kindern. Die Zeitreise als Besinnung auf den poetischen Gehalt einer jeweiligen Vergangenheit.
Und so entstand das eigene Leben: Als uneingeschränkte Reflexion entlang der Begegnungen mit anderen Menschen, so brüchig diese Begegnungen auch immer seien mochten. Statt irgendeine Form von ausgewaschenen Existenzialismus also Brüderlichkeit über die Geschlechtsgrenzen hinweg.

Ja, es ist möglich ganz außerhalb von einengenden Vorstellungen zu leben, außerhalb von Geschichten, zeigte mir Brodkey damals mit seinem Werk, und das nicht etwa verzerrt wie es die Postmoderne anbot. Nicht im Licht der eigenen Karikatur, wie die Popart oder Strindberg.

In dem Moment, in dem jemand unterbricht sein Eigenes in Bezug auf alles andere zu reflektieren, setzt die Konvention ein, und mit ihr die Unmöglichkeit von Gegenwart. Brodkey aber klebt sich an die Gegenwart und deswegen ist sein Werk auch keine Suche nach der verlorenen Zeit, sondern ein Atlas mit Karten ins Jetzt. Es geht bei ihm nie nur um Gesellschaft und Individuum, wie bei Musil. Noch nur um Individuen die die Geister der Fiktion sind, wie etwa bei Joyce. Sein Versuch besteht gerade darin das eine immer weitergehender im anderen zu verfolgen und so die Kategorien in denen das Denken von Gesellschaft, Fiktion, Individuum stattfindet nicht weiter zu tragen, sondern Stück für Stück, wie unnötig gewordener Ballast, abzuwerfen. Und das um dem Leben immer vollständiger begegnen zu können.
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